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(192) Kommentare

  1. Ist bestimmt schon öfters gepostet worden, aber nochmals einige Fragen zum Thema E-Auto

    Die Reichweite beträgt so 300-400 km, soweit ich gelesen habe.
    Wie lange ist das Aufladen der Batterie an der Tankstelle , wenn sie ziemlich leer ist?
    Ist es mit Aufwand (technisch) verbunden zu Hause zu tanken?
    Wie lange ist die Lebensdauer einer Batterie und die Kosten einer Neubatterie?

    Danke

  2. Zumindest bei Tesla wird der Akku am Supercharger innerhalb 30-40 Minuten wieder nahezu voll, außerdem gibt Tesla 8 Jahre Garantie auf den Stromspeicher. Zuhause zu laden ist sehr empfehlenswert und kein Problem, wenn es möglich ist eine Ladestation zu installieren (ab ca. 650 EUR inkl. Montage).
    Seit Anfang des Jahres „teste“ ich ausgiebig (m)ein Model S und blogge darüber unter: https://warum-kein-mercedes.de/

  3. Unser Nissan Leaf wird über Nacht an der Steckdose geladen, morgens ist er wieder fit! Bei dem Strompreis (Schönau) von knapp 26 cent und einem Verbrauch von ca. 13 kwh pro hundert Kilometer sind das also = 3,38 €. Man kann auch jederzeit mit nicht vollständig aufgeladenen Akkus losfahren – mit entsprechend geringerer Reichweite. Wir fahren größere Strecken mit der Bahn, uns reicht die Weite…..

  4. ich fahre einen Renault Zoe, der hat nur ca. 180km reale Reichweite, aber er ist in ca. 1h (je nach KW der Ladesäule) 80% geladen. D.h. ich lade ihn z.B. wenn ich zum Sport gehe an einer Ladesäule in der Nähe – somit muss ich weder zu Hause noch an einer Tankstelle jemals laden. Für den Stadtverkehr kann ich mir nix anders mehr vorstellen.

  5. Ich habe eine Reportage gesehen – Tesla Reichweitentest – Tesla flunkert wo es nur geht.
    Solche werte entstehen im Windkanal – Rückspiegel werden zurückgeklappt – alle Fugen und Unebenheiten abgeklebt – es werden idealste Straßenverhältnisse für Berechnungen verwendet – die Reichweite errechnet man bei einer Geschwindigkeit von 90km/h.

    Bei diesem Reichweiten-Test schaffte das Auto keine 350km…
    Ich verstehe nicht warum man sich so sehr auf die Reichweite konzentriert? Die Reichweite ist bei den Meisten Fahrzeugen eh ganz gut; die Tankstellen sind auch ausreichen vorhanden. Das eigentliche Problem besteht in der Tank/Lade-Geschwindigkeit die ist einfach inakzeptabel. Tesla schafft das mit 30-40 Min. auch nur mit Schnellcharger – wobei man vor nicht zu langer Zeit lesen konnte, dass denen dabei einige Autos abgeraucht sind – also nicht ganz ausgereift.

    Die durchschnittliche Entfernung die man am Tag zurücklegt beträgt ca. 45km.
    Also da sieht man, dass nicht die momentan erreichbaren Reichweiten das Problem sind, sondern die Lade-Geschwindigkeit; es ist einfach uninteressant zwischen 4-8std Ladezeit zu vergeuden. Wenn ich beim Laden in 5 Min den Akku voll bekomme, wäre das OK. Ein amerikanischer Physiker hat schon vor längerer Zeit einen Prototyp (Akku) entwickelt, der es ermöglichen würde in wenigen Minuten einen Akku vollzuladen und das ohne die bekannten Hitzeprobleme, die vor ein-zwei Jahren einigen Tesla-Boliden zu Verhängnis wurden.
    Anscheinend interessiert sich aber keiner für diesen Akku von diesem Physiker.
    Toshiba kommt da auch schon weiter
    http://auto.oe24.at/thema/Wunder-Akku-fuer-Elektroautos-320-km-Reichweite-nach-6-Minuten-laden/303186884

  6. Ich besitze einen S 75 – also mit der schwächsten Batterie.
    Normalerweise fahre ich – unter Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen – 350 bis 360 km (mit entsprechender Restmenge von 20 bis 30 km).
    Zu Hause lade ich bequem mit 13 Amp über Nacht.
    Mit dem Super-Charger dauert es 20 bis 40 Minuten auf 90% – mehr brauche ich nicht.
    Bei tiefen Minus-Temperaturen (- 18°C) muss ich Abstriche machen – aber auf 290 bis 330 km mit Vorwärmen UND Heizung komme ich immer (wiederum plus Reserven)!
    Wenn ich fahre, sind es zumeist 150 km bis 600 km pro Tag – manchmal mehr.

  7. Ich fahre auch ein Elektroauto als einziges Auto und ich kann sagen, es stimmt, dass mit der Reichweite geflunkert wird. Das liegt aber an den gesetzlichen Vorschriften, z.B. dem NEFZ-Messverfahren, was übrigens für Verbrenner- und Elektrofahrzeuge gleichermaßen gilt. Beim NEFZ-Test kommen für jedes Fahrzeug unrealistisch niedrige Verbrauchswerte zustande, wobei davon vor allem die Plug-In-Hybride profitieren, deren Verbrauch in der Realität um ein Vielfaches höher liegt, als im NEFZ-Test.
    Der amerikanische EPA-Zyklus ist dagegen etwas realistischer, und da wird die Reichweite auch in der Praxis erreicht. Bei einem Tesla Model 3 wurde zum Beispiel bei einer 500km-Fahrt auf einer Interstate (entsprechend der Autobahnin D) mit konstant 90km/h die angegebene Reichweite ohne Stress gefahren.
    (https://www.youtube.com/watch?v=V1rf6H_el84)

    Dass Autos wegen Superchargern „abgeraucht“ sind habe ich bisher noch nicht gehört. Die Technik ist sehr wohl ausgereift, und die Ladegeschwindigkeiten werden noch um ein vielfaches höher. Momentan werden Ladestationen aufgebaut, die noch mit der dreifachen Geschwindigkeit laden können, wie die Tesla-Supercharger, und Porsche und Audi bringen nächstes Jahr Autos auf den Markt, die das auch ausnützen werden.

    Klar – wenn man die Reichweite nicht braucht, ist es OK. Ein Elektroauto soll aber in den Augen vieler Leute auch langstreckentauglich sein, und da macht es eben die Kombination aus Reichweite und Ladegeschwindigkeit, wie schnell man im ganzen voran kommt. Nach 400-500km sollte man spätestens sowieso eine Pause machen, und die darf dann ja auch mal 20-40min dauern. So würde man auch mit einem Benziner oder Diesel fahren, und Tesla kann das dank Supercharger schon jetzt nahezu – mit dem neuen Audi und Porsche wird das 2019 dann überhaupt kein Problem mehr sein.
    Für alles andere reichen auch die kleineren E-Autos wie Nissan Leaf, BMW i3, Renault ZOE, Hyundai IONIQ e, Ampera-E, KIA Soul usw…

  8. Also, Reichwiete!!!!! Tazächliche reichweite ab15 Grad C (je nach fahrstiel -10% bis – 20%) unter 0 Grad C -40%!!!
    Laden kommt darauf an wieviel KW die Ladeseule leistet.
    unter 11KW 50% nachladen 4-6 Stunden
    22KW 50% nachladen 3-5 Stunden
    Gleichstrom laden ab 50KW 8-20 Minuten!!!!
    (fahre den Ioniq mit 28KW Baterie)

  9. Ist Utopia gekauft?
    So viele deutsche Autos in der Liste…von denen viele noch nicht einmal nahe an der Serienproduktion sind.

    Tesla, Renault, Nissan und deutsche Startups eGo und Sion sind nennenswert. Der deutsche Rest hat doch absichtlich zu kleine Batterien und ist überteuert , um weiterhin Verbrenner zu verkaufen.

  10. Wieder einmal werden irgendwelche halbgaren Sachen angeboten. Hat sich eigentlich schon mal jemand über die Entsorgung der Batterien Gedanken gemacht? Und wo soll der ganze Strom herkommen, wenn mehr Menschen auf Elektroautos umsteigen? Ich halte Elektroautos für eine schlechte Alternative, denn so umweltfreundlich sind sie eben nicht, wenn man mal gründlich darüber nachdenkt.
    Es wäre viel sinnvoller die freie Energie (Keshe etc. ), bzw. Plasmaenergie weiterzuentwickelnm um dann wirkliche Alternativen zu den herkömmlichen Fahrzeugen zu bauen. Aber das scheitert vermutlich mal wieder an der Auto- und Mineralöl- oder Stromversorgerindustrie, die den Kragen nicht voll genug kriegen.

  11. Das ist absolut enttäuschend. dass hier „Werbung“ für den Inividualverkehr gemacht wird! Auch Elektroautos parken die Geh- und Radwege voll! Vom Akkuschrott mal ganz abgesehen!
    Warum können die Leute nicht auf ihr eigenes Auto verzichten? Entwickelt doch mal Konzepte, die ein sinnvolles Carsharing-System im großen Stil ermöglichen, um den Menschen die Straßen wieder zurück zu geben!

  12. Fußgänger und Radler sind also kein Individualverkehr, aha.
    „Carsharing-System im großen Stil“
    Das wäre also kein Individualverkehr, aha.
    „um den Menschen die Straßen wieder zurück zu geben“
    Wie denn? Da sind doch die Carsharer „im großen Stil“ unterwegs. Aber die „parken die Geh- und Radwege“ dann nicht „voll“, aha.

  13. der Hauptverkehr tagsüber besteht aus Service, Lieferverkehr, Handwerkern und Organisation in der Wirtschaft. Ohne herkömmliche Fahrzeuge ist unser gegenwärtiger Lebensstandart nicht möglich.

  14. Individualverkehr ist vergleichbar mit Freiheit. Ich will vor der Haustür ein (mein) Auto geparkt haben. Jederzeit damit fahren, egal wohin und wie lange, genau so wie ich essen und trinke was, wo und wie ich will.
    Alles andere wäre Diktatur und einer freien Gesellschaft nicht würdig.

  15. Die Batterien werden als Speicher für Hauskraftwerke im privaten u. gewerblichen Bereich noch weitere 8-10 Jahre genutzt, bevor sie dann zu 100 % recycelt werden. Alle notwendigen Bausteine im Prozess wie Rücknahmeverpflichtung, Logistik techn. Einrichtungen existieren bereits. Was fehlt sind noch die Batterien, die man nicht mehr braucht.

  16. Es geht voran. Fragt sich nur wo der ganze Strom herkommt, wenn der Durchbruch wirklich in den nächsten 10 Jahren kommt?
    Finde den E Bulli ziemlich cool, nur wenn man damit reist, braucht es zur Verwirklichung noch um einiges bessere Batterien.

  17. auch von Deiner eigenen Solaranlage auf Deinem oder einem fremden Dach.
    auch von Deiner eigenen Windmaschine oder einer Beteiligung an einer anderen.
    Nicht warten bis Deine Fragen gelöst sind, sondern diese selbst mit anderen zusammen lösen; taten statt warten.
    Beim nächsten Heizkesselwechsel einen Stirling-Kessel kaufen statt der bekannten mit schlechtem Wirkungsgrad. Der Stirling Kessel produziert zusätzlich zur Wärme „Deinen“ Strom. Letztere ist ganz Dein eigener vielleicht in der Batterie Deines neuen E-autos.
    Dann geht`s erst richtig los. Viel Spass bei Deinen Zukunfts-Taten.

  18. Ja herbert, eine von vielen guten Möglichkeiten. Es gibt inzwischen von vier Herstellern PV_Ziegeldächer, viele brauchbare KWK-Systeme, Smart-Grid-Lösungen mit virtuellen Kraftwerken u.v.m.,
    Innerhalb der nächsten 18 Monate wird das Ladepunktenetz in Deutschland aus privaten oder gewerblichen Investitionsmaßnahmen auf über 40.000 Punkte wachsen, ohne die Öffentlichen und Autobahn-Punkte. 2020 gibt es für niemanden mehr eine Ausrede. Weder Reichweite, noch Infrastruktur, noch E-Auto-Angebot lassen eine Nutzergruppe unbefriedigt.

  19. In vielen Fällen würde ein leichtes Fahrzeug ausreichen, um die täglichen Aufgaben zu bewältigen. D.h., ein Fahrzeug mit einigen 100 kg Tragfähigkeit und 80 km/h V-max (siehe Rikscha o-ä.) würde ausreichen, um Kinder zur Kita zu fahren, zur Arbeit zu fahren oder zum Baumarkt. Solche Fahrzeuge werden aber in Deutschland nicht angeboten, da die gesetzlichen Vorschriften und die allgemeinen Erwartungen große, schwere Autos erfordern. Die jedoch benötigen viel mehr Energie in der Herstellung sowie zum Fahren. Der mörderische und aggressive Straßenverkehr von heute erfordert scheinbar für jeden eine Art gepanzerten Rennwagen. Das kann man weiter entwickeln, denke ich.

  20. Für die Kita reichen die Füsse, für die Arbeit der ÖPNV und der Baumarkt bringt die Ware nach Hause.
    Wofür noch Mal war das Auto?
    vor 8 Jahren habe ich daraus die Konsequenz gezogen: Von 2 Autos auf 0 und zwar mit drei Kindern – und siehe da: Null Probleme aber mehr als 600 Euro im Monat gespart. Wenn der Sion lieferbar ist steige ich wieder ein.

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