Die 12 Elektroautos mit der größten Reichweite 2019

Foto: Tesla/Utopia

Die Deutschen sind Muffel, was Elektroautos betrifft. Warum? Ein Grund ist sicher der Preis – der andere Grund die angeblich begrenzte Reichweite. Das ist Vergangenheit.

Denn nicht nur bei den Kosten, auch bei der Reichweite hat sich 2019 einiges getan: Zahlreiche Stromer sind inzwischen in der Lage, manchen Verbrenner in die Tasche zu stecken, was die Reichweite betrifft. Schließlich schaffen viele E-Autos heute locker 350 km und mehr mit einer „Tankladung“ – die in Wirklichkeit ein voller Akku ist.

Während die Reichweite von Elektroautos steigt, verbessert sich auch die Lade-Infrastruktur: Viele Tankstellen und Supermärkte bieten inzwischen Parkplätze an, auf denen du dein Elektroauto (kostenlos) laden kannst. Schon lange niemand braucht mehr Angst zu haben, mit seinem E-Auto auf halber Strecke liegenzubleiben.

Elektroautos mit der größten Reichweite 2019 – Tabelle

Modell Max. Reichweite (lt. Hersteller)
BMW i3 310 km
Nissan Leaf 380 km
Renault Zoe 400 km
Mercedes-Benz EQC (Ende 2019) 450 km
Kia e-Soul 452 km
Kia e-Niro 455 km
Jaguar I-Pace 470 km
Hyundai Kona Elektro 480 km
Porsche Taycan (Ende 2019) 500 km
Opel Ampera-e 520 km
Tesla Model X 565 km
Tesla Model 3 580 km
Tesla Model S 600 km

Elektroautos mit der größten Reichweite – Die Liste

In diesem Artikel findest du alle Reichweiten-Stars des Jahres 2019, die mit einer Akkuladung 280 Kilometer und mehr zurücklegen können. Schau dir auch unseren Elektroauto-Vergleich mit Leserbewertungen an, wenn du mehr wissen willst:

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Platz 13: Hyundai Ioniq Elektro – bis 280 km Reichweite

Der Hyndai Ionic Elektro ist ein reines Elektroauto.
Hyundai Ioniq Elektro mit 280km Reichweite. (© Hyundai)

Der Hyundai Ioniq Elektro schafft stolze 280 Kilometer und taugt damit sowohl für Stadt- als auch Landfahrten. Legst du längere Autobahnstrecken zurück, musst du mit einer Pause rechnen.

Mit einer Leistung von 120 PS beschleunigt der Hyundai Ioniq Elektro innerhalb von 10,8 Sekunden auf 100 km/h. Seine Spitzengeschwindigkeit beträgt 165 km/h.

PS: Hier findest du unseren Test zum Ioniq Elektro aus dem Jahr 2017:

Kaufen: Der Neupreis liegt derzeit bei etwa 33.000 Euro, gebraucht gibt es den Ioniq Elektro schon ab 20.000 Euro: Hyundai Ioniq Elektro gebraucht auf Autoscout24**

Platz 12: VW e-Golf – bis 300 km Reichweite

Ranking die besten Elektroautos im Vergleich: Volkswagen VW e-Golf
Ein Klassiker mit Elektromotor: der VW e-Golf. (© Volkswagen)

VW versucht mit dem VW e-Golf auch in der Elektroauto-Branche die Erfolge des Klassikers anzuknüpfen. Der Elektro-Golf bringt es auf bis zu 300 Kilometer Reichweite und 150 km/h Spitzengeschwindigkeit. In Sachen Beschleunigung hinkt der e-Golf – mit knapp zehn Sekunden (von 0 auf 100 km/h) – etwas dem Konkurrenten BMW i3 hinterher. Auf den Komfort und die technische Ausstattung (wie Abstands-, Park- und Brems-Assistenten) des klassischen Golfs musst du auch beim e-Golf nicht verzichten.

Kaufen: Mit rund 35.000 Euro für eine neue Basisversion liegt der e-Golf im preislichen Mittelfeld. Gebraucht ist der moderne Klassiker schon ab der Hälfte zu haben: VW e-Golf gebraucht auf Autoscout24**

Übrigens: Mehr Elektroautos von VW findest du in dieser Galerie:

Platz 11: BMW i3/i3s – bis 310 km Reichweite

BMW i3
Ungewohnt rötlich: Ein BMW i3 (Foto: © BMW)

Nicht jedermanns Geschmack ist die futuristisch anmutende Optik des BMW i3, der seit 2013 verkauft wird. Und die Tatsache, dass sich der vermeintliche Miniflitzer als ganz schönes Moppelchen entpuppt, wenn man ihn das erste Mal mit eigenen Augen schaut.

Dafür bietet der Minivan ausreichend Raum für eine Kleinfamilie, die er bis zu 300 Kilometer befördert, ohne frischen Strom zu schlucken. Der 170 PS starke Stromer beschleunigt in stolzen 7,3 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h.

Übrigens: Die sportliche i3-Variante BMW i3s (mit einem zusätzlichen s) beschleunigt zwar schneller als der unsportliche Bruder, verbraucht dafür aber auch mehr Strom. Und hat deswegen eine etwas geringere Reichweite (bis zu).

Unsere Bildergalerie zu BMW i3 und i3s findest du hier:

Kaufen: Interessierst du dich für den BMW i3, musst du mit einer Investition von mindestens 37.000 Euro für einen Neuwagen rechnen. Gebraucht ist der i3 schon für die Hälfte zu haben: BMW i3 gebraucht auf Autoscout24**

Platz 10: Nissan Leaf – bis 380 km Reichweite

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Alles andere als ein Blatt im Wind: Der Nissan Leaf. (Foto: Nissan)

Bereits seit 2010 gibt es den Nissan Leaf auf dem Markt – mittlerweile in der zweiten Generation. Das Kompaktmodell ist nach wie vor das meistverkaufte Elektroauto der Welt. Der Japaner kommt mit seinem 62-kWh-Akku (allerdings nur in der Sonderedition) auf bis zu 380 Kilometer Reichweite.

Der Leaf erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 144 km/h und ist hat – im Vergleich zu anderen E-Autos – eine ausgezeichnete Umweltbilanz. was den Schadstoffausstoß betrifft. Hier gibt es Bilder zum Nissan Leaf:

Kaufen: Ein neuer Leaf der zweiten Generation ist ab ca. 36.000 Euro zu haben, gebrauchte Leafs (der ersten Generation) findet man schon für 10.000 Euro: Diese erreichen allerdings auch nur eine Reichweite von unter 200 Kilometern …

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Platz 9: Renault Zoe – bis 400 km Reichweite

Der Zoe von Renault
Renault Zoe: Kleinwagen mit 300 Kilometern Reichweite. (© Renault)

Renaults E-Kleinwagen Zoe erreicht mit der neuen 41-kWh-Batterie in der Theorie eine Reichweite von 400 Kilometern (in der Praxis sind es laut WLTP-Messverfahren rund 320). Im Zoe werkelt ein 92 PS starker Elektromotor, der in 13,2 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt und ein Maximum von 135 km/h erreicht.

Im Vergleich zur Konkurrenz ist der Renault Zoe ziemlich erschwinglich: Für 21.900 Euro gibt’s den Kleinwagen mit einer schwächeren, für ca. 4.000 Euro mehr mit der leistungsstärkeren Batterie. Für die Akkus erhebt Renault eine monatliche Miete, ersetzt die Batterie aber auch bei einem Defekt.

Noch 2019 könnte ein neuer Renault Zoe II auf den Markt kommen – der dann auch unter Realbedingungen 400 km Reichweite schaffen soll.

Übrigens: Den Zoe von 2017 haben wir auch für dich getestet:

Kaufen: Gebrauchte Zoes sind schon ab ca. 8.000 Euro zu haben: Renault Zoe gebraucht auf Autoscout24**

Platz 8: Kia e-Soul – bis 452 km Reichweite

Kia-e-Soul
Der neue Soul steht unter Strom und erreicht über 450 km. (Kia Motors)

Den Kia Soul gibt es ab sofort nur noch als Elektroauto. Der neue Kia e-Soul wurde im April 2019 eingeführt wurde und erfreut sich großer Beliebtheit – schon jetzt beträgt die Lieferzeit ein Jahr. Ähnlicher wie der Kia e-Niro (der sich auf dem nächsten Platz befindet) soll er über 450 Kilometer Reichweite schaffen.

Kein Wunder: Beide verwenden die gleiche Antriebstechnik. Benötigt wird allerdings eine 64-kWh-Batterie, mit einem kleineren 39,2-kWh-Akku dürften es nur 270 Kilometer Reichweite werden. Kia verspricht, dass der große Akku sich – bei entsprechender Ladetechnik – in rund einer Stunde wieder von 20 auf 80 Prozent auffüllen lässt.

Was die Fahrleistungen betrifft, sind ein Sprintwert von 7,9 s (von 0 auf 100 km/h) sowie 167 km/h Spitzengeschwindigkeit drin. Mit der größeren Batterie werden dafür rund 37.800 Euro aufgerufen.

Platz 7: Kia e-Niro – bis 455 km Reichweite

Kia-e-Niro
Der e-Niro von Kia schafft über 450 km. (Foto: Kia Motors)

Der SUV Kia e-Niro – der zunächst „Niro EV“ hieß – wird erst im Lauf des Jahres 2019 erhältlich sein. Hersteller Kia, der ebenfalls zu Hyundai gehört, verspricht 289 km Reichweite mit einer 39,2-kWh-Batterie sowie 455 km Reichweite mit einem 64-kWh-Akku. Der e-Niro wird damit technisch auf einem ähnlichen Stand sein wie der Kona Elektro (siehe nächster Platz).

Preis: Die Basisversion soll ab 34.000 Euro zu haben sein und würde sich damit für die E-Auto-Prämie qualifizieren (die allerdings in der jetzigen Form nur noch bis Juni 2019 existiert).

Platz 6: Jaguar I-Pace – bis 470 km Reichweite

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Luxuriöser Stromer: Der Jaguar I-Pace. (Bild: Jaguar)

Der Jaguar I-Pace ist ein Elektro-SUV, das es mit Tesla aufnehmen will. Was die Reichweite betrifft, klappt das noch nicht ganz. Der ADAC testete den E-Jaguar und schaffte 365 Kilometer mit einer Ladung; der Hersteller selbst gibt inzwischen bis zu 470 Kilometer an.

Wer die Dynamik und Fahrleistungen eines Sportwagens in Anspruch nehmen will, die der I-Pace bietet, muss dafür auch in die Tasche greifen: ein Neuwagen kostet ab 77.850 Euro …

Platz 5: Hyundai Kona Elektro – bis 480 km Reichweite

Kein SUV, sondern (angeblich) ein CUV: Der Hyundai Kona.
Kein SUV, sondern (angeblich) ein CUV: Der Hyundai Kona. (Bild: Hyundai Kona Elektro)

Seit August 2018 hat der südkoreanische Autobauer mit dem Hyundai Kona Elektro sein zweites Elektroauto im Sortiment, das mit einer Ladung bis zu 480 km zurücklegen soll. Das erste E-Auto der Koreaner, der Ioniq Elektro, ist ebenfalls auf dieser Liste vertreten, er kommt noch auf 280 km Reichweite.

Die CO2-Bilanz des Kona ist vorbildlich: Beim ADAC-Ecotest 2019 erreichte er (zusammen mit anderen Modellen) fünf Umweltsterne. Um sich von dem Begriff SUV zu distanzieren, der leicht in Verruf geraten ist, bezeichnet Hyundai seine Kona lieber als Crossover Untility Vehicle (CUV) – was natürlich nichts daran ändert, dass der Kona ein SUV ist wie andere auch …

Hier findest du eine ausführlichere Vorstellung des Fahrzeugs:

Kaufen: Gebrauchte Konas finden sich ab ca. 28.000 Euro, z.B. hier: Kona Elektro gebraucht auf Autoscout24**

Platz 4: Opel Ampera-e – bis zu 520 Kilometer Reichweite

Elektroauto Opel Ampera-e
Per Ampera ad adstra? Opel hat seinen Hybrid auf Elektro umgerüstet. (Foto © Adam Opel AG)

Der Opel Ampera-e beerbt seinen Vorgänger, den Ampera (ohne e), der noch ein Plug-in-Hybrid war. Mit 520 Kilometern Reichweite, die Opel angibt, überflügelt der Ampera-e sogar zahlreiche Verbrenner, schließlich erreichen viele Spritschlucker mit einer Tankladung kaum die 500-km-Marke. Aufgerufen werden für den Ampera-e mindestens 42.000 Euro. Dafür brummt im Opel-Stromer ein 204 PS starker Elektromotor, der in weniger als 8 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Die Spitzengeschwindigkeit liegt übrigens bei 150 km/h.

Der Haken: Der Ampera-e – der eigentlich eine Variante des Chevrolet Bolt ist – ist in Deutschland nicht so gut verfügbar, wie er sollte. Seit Januar 2017 wurden nur rund 600 Fahrzeug an deutsche Kunden ausgeliefert. Zurzeit kann das Fahrzeug zwar bestellt werden, die Wartezeit soll jedoch drei bis vier Monate betragen.

Mehr Hintergrund-Infos zum Ampera-e:

Kaufen: Gebrauchtwagen sind noch sehr selten. Opel Ampera-e gebraucht auf Autoscout24**

Platz 3: Tesla Model X – bis zu 565 Kilometer Reichweite

Tesla Model X
Bedrohliches Aussehen und über 500 Kilometer Reichweite: Tesla Model X. (Foto: © Tesla)

Mit seinen großen Flügeltüren und sieben (!) Sitzen sieht der Tesla Model X aus wie ein überdimensionaler Hirschkäfer. Die über 500 Kilometer Reichweite, die der Hersteller angibt, machen den Brummer ebenfalls zu etwas Besonderem. Je nach Version beschleunigt der Tesla X auf 210 km/h bis 250 km/h – damit steht der sportliche Großfamilien-SUV den meisten Benzinern in nichts nach.

Nur den Preis von 115.000 Euro kann sich vermutlich nicht jede Familie mit fünf Kindern leisten …

Kaufen: Gebraucht ist der Tesla Model X ab rund 80.000 Euro zu haben: Tesla Model X gebraucht auf Autoscout24**

Platz 2: Tesla Model 3 – bis zu 580 Kilometer Reichweite

Tesla Model 3
Massentaugliches E-Auto – das war der Plan: Der Tesla Model 3. (Foto © Tesla)

Der Tesla Model 3 soll den gehobenen Mittelklasse-Markt mit einem – für Tesla-Verhältnisse – niedrigen Preis angreifen. Das Long-Range-Modell, das ab März 2019 in Deutschland ausgeliefert wird, beschleunigt nicht nur in unter 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, sondern soll mit einer Akkuladung auch 580 Kilometer weit kommen.

Weil der Tesla 3 noch (knapp) unter 60.000 Euro kostet, ist er sogar für die Elektro-Prämie (in Höhe von 4.000 Euro) qualifiziert.

Hier findest du alle aktuellen Tesla-Modelle in der Bildergalerie:

Kaufen: Ein neuer Tesla 3 liegt bei fast 60.000 Euro, gebraucht sind noch kaum Fahrzeuge erhältlich: Tesla 3 gebraucht auf Autoscout24**

Platz 1: Tesla Model S – bis zu 600 Kilometer Reichweite

Tesla Model 3 schwarz Elektroauto
Tesla Model S: Luxus-Elektroauto mit Top-Reichweite. (© Tesla)

Mit dem Model S belegt Tesla auch noch den dritten der drei vordersten Plätze für sich. Erstaunliche 400 bis 600 Kilometer schaffen die Tesla-Modelle der Serie S mit einer Batterieladung. Die Motorleistung im Tesla S variiert je nach Modell von 320 bis zu 700 PS. Damit beschleunigt der Luxuswagen in 2,7 bis 5,8 Sekunden auf 100 km/h. Sein Tempolimit liegt bei 210 bis 250 km/h.

Das alles hat seinen Preis: Die günstigste Variante des Tesla S liegt zurzeit bei ca. 100.000 Euro für einen Neuwagen; gebrauchte gibt es dafür schon ab 35.000 Euro.

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Reichweiten von E-Autos: Herstellerangaben vs. Realität

Ein Hinweis: Bei den genannten Entfernungen handelt es sich um Herstellerangaben, die unter Laborbedingungen gemessen wurden. Fahrstil, Geschwindigkeit, Steigung der Fahrtstrecke und Außentemperatur können die Akkuleistung und damit die tatsächlich zurückgelegte Entfernung im Alltag deutlich beeinflussen – in beide Richtungen. Wahrscheinlicher ist es deshalb, dass ein E-Auto unter realistischen Bedingungen früher an die Ladesäule muss, als die Reichweiten-Angaben der Hersteller versprechen.

Für eine Orientierung ist dieser Reichweitenvergleich dennoch gut brauchbar. Genauere Infos liefert dir unser Elektroauto-Vergleich mit Leserbewertungen:

Prämie für E-Autos: 4.000 Euro einsammeln

Wenn du darüber nachdenkst, dir ein Elektroauto zuzulegen, lass zuerst deinen alten Pkw einschätzen. Das geht online kostenlos und in ein paar Sekunden – wir empfehlen dafür die Website wirkaufendeinauto.de**.

Und: Wer in den nächsten Monaten ein E-Auto kauft, kann 4.000 Euro Bonus kassieren. Hier zeigen wir dir, wie du von der Kaufprämie profitierst:

Apropos Bonus: In unserer Bildergalerie verschaffen wir dir einen Überblick über die wichtigsten Elektroautos 2019, 2020 & 2021:

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(22) Kommentare

  1. Vorab: Der Benziner/ Diesel ist natürlich keine Dauerlösung, da müssen Alternativen her. Aber wieder mal wird Schritt 2 vor Schritt 1 gemacht.

    Die von den Herstellern genannten Reichweiten sind meines Erachtens schöngerechnet! Auf die Reichweiten kommt man vielleicht bei wenig bis keiner Zuladung mit einem 75-kg-Fahrer an Bord, waagerechten Strecken und ohne Gegenwind. Aber wo hat man solche Laborbedingungen? Hinzu kommt, dass jeder Akku im Laufe der Zeit seine Kapazität einbüßt und dann sind es nur noch 70 oder 80 Prozent dessen, was er am Anfang schaffte. Damit könnte ich aber noch leben…

    Das Ladenetz ist nach wie vor dünn (abgesehen von Ballungsgebieten). Im letzten ADAC-Heft wurde eine Deutschlandkarte mit den Lademöglichkeiten abgedruckt – mit erschreckend großen Lücken. Und „mal schnell tanken“ ist nicht möglich. Selbst mit einem Schnellader heißt es gut 30 Minuten warten, bis es weiter gehen kann. Das stört mich schon mehr…

    So, und nun zu dem was mich WIRKLICH vom Kauf abhält: Diese Kurzsichtigkeit, die immer dann auftritt, wenn man im großen Stil angeblich etwas für die Umwelt tut!

    Angenommen man erreicht tatsächlich 1 Million oder mehr Elektroautos (wie von der Regierung gewünscht): Wo kommt dann der viele Strom her? Da wird nicht nur ein kleines Telefon aufgeladen…Ja, die Autos sind emissionsfrei, aber die Stromerzeugung ist es meistens nicht. Nur spricht da keiner von. Ich empfinde das als verlogen.

    Und wie sieht es mit den Akkus aus? Wie lange halten sie? Wie werden sie entsorgt oder recycelt? Welche Probleme werden sie machen? Ich denke da an das so schön geförderte Gedämme an den Häusern und den ersten wieder abgerissenen Styroporfassaden mit den giftigen Brandhemmern…da wurde auch nur bis zur Umsetzung der gewünschten Energiesparmaßnahme gedacht – das Danach interessierte niemanden! Und wenn man merkt, dass die Entsorgung schwierig, weil teuer ist – dann passt man eben die Gesetze an und nimmt das Gift in Kauf. Ähnliches befürchte ich für die Akkus. Da existiert hierzulande nämlich kein Entsorgungsnetz. Aber merkwürdig: Zu diesem Thema wird sich ausgeschwiegen. Liebe Regierung und liebe Hersteller, wie sehen eure Lösungen in Bezug auf ECHTE Nachhaltigkeit aus?

    Bevor man neue Technik in die Welt wirft sollte man sich VORHER fragen: Was passiert damit, wenn sie ausgedient hat? Statt blind den Kauf zu fördern gehört das Geld in den Aufbau eines Recycling- und Entsorgungsnetzes. Ansonsten endet das Ganze wie bei den Dämmplatten.

  2. Hey Tina!

    da ich selbst nichts 100% genaues weiß, kann ich hier natürlich nicht mit voller Sicherheit antworten.
    Allerdings: Das Recycling von Li-Ionen-Akkus ist vergleichsweise „einfach“, und das Lithium darin nahezu vollständig wiederverwend- und wiederverwertbar, auch für neue Akkus.
    Außerdem meine ich gelesen zu haben, dass die Fahrzeughersteller verpflichtet sind, die Akkus im Falle eines Defekts/Altersschwäche oder nach einem Unfallschaden zurückzunehmen. Die ersten beiden Fälle sind denkbar logisch, da der Austausch eh nur in der Fachwerkstatt machbar sein dürfte.
    Wie das mit dem Unfallschaden aussieht, weiß ich nicht.

    Was die Stromgewinnung angeht: ja, sehr richtiger, wichtiger Punkt. Aber zumindest jeder, der zuhause lädt, hat das selbst in der Hand. Und für unterwegs kann man sich sicherlich informieren, welche Ladesäulen mit EEs gespeist werden.
    Die Tesla-Supercharger z.B. laufen 100% auf Solarstrom, tlw. (heißt: nicht alle, und dann i.d.R. auch nicht ausschließlich) sogar aus lokaler, eigens dafür errichteten Anlagen.

  3. Das mit dem Schritt 2 vor dem Schritt 1 ist schon richtig. Aber es gibt auch noch eine andere herangehensweise. Wir selbst haben vor 2 Jahren auf Elektroautos umgestellt, aber für uns selbst auch zuerst den Schritt 1 ausgeführt: Wir haben zuerst Solarkapazität wo immer es nur ging geschaffen um möglichst viel selbst laden zu können und dann gleich den Energieversorger auf Greenpeace-Energiy umgestellt und in dem Zuge gleich noch die Bank gewechselt, da unsere alte Bank auch in Atomstrom investierte. Wir sind zur GLS gegangen und können damit mit auswählen wo das Geld investiert wird.
    Dann haben wir keinen Vergleich mit den Verbrennern angestellt, sonder einfach versucht uns so umzustellen, dass man mit unseren 2 kleinen Elektroautos (iMief) alles erledigen kann.
    Das Ergebnis war überraschend: Wir sind ein 5-Personen Haushalt und es werden jetzt ca. 95% aller Fahrten elektrisch bewältigt und beim Laden kommen wir jetzt auf ca. 65% Eigenstrom. Nur noch 35% müssen wir bei Greenpeace-Energiy kaufen (Wind,Wasser,Solar).
    Zu bedenken ist auch, daß nur der Kauf von Elektroautos diese Entwicklung weiter fördert. Der Markt reagiert auf Bedarf. So wird durch den Kauf von Elektroautos mit zugleicher Umstellung auf rein regenerative Energieversorger einmal die Entwicklung der Autos und Batterien gefördert und zum anderen der Anteil rein regenerativer Stromeinspeiser vergrößert.
    Es ist wichtig zu wissen, dass der Ausbau regernativer Energieversorger nur über den Kunden und sein Kaufverhalten funktioniert. Die jetztige Energiewirtschaft und somit auch die Politik sind daran nicht interessiert, da regenerative Energieversorgung zugleich dezentrale und ‚demokoratische‘ Energieverorgung bedeutet. ‚Demokratisch‘ heißt hier – ein jeder kann einen Teil dazu beitragen. Die derzeit großen Energieversorger wollen bei Konzepten bleiben, die auch nur ein großer Konzern bewältigen kann, wie z.B. Atomkraftwerke.

  4. Unverständlich das Reichweitengejammere; das ist nicht das Problem. Die Reichweite hängt immer von verschiedenen Faktoren ab, wie Anzahl der Personen, Straßenbelag, Steigungen, Profil der Reifen; das ist bei Brennstoffmotoren nicht anders. Im Durchschnitt fährt man nicht mehr als 45km am Tag und Ladestationen gibt’s inzwischen genug um diesen Bedarf abzudecken. Das eigentliche Problem was man eigentlich bei der E-Mobilität hat, ist die Dauer des Ladevorganges. Wenn die Ladezeit bei entsprechender Sicherheit so kurz wäre wie der Tankvorgang eines herkömmlichen Fahrzeuges, würde das schon anders ausschauen. Ladezeiten wie 4-8Std. gilt es zu verbessern. Außerdem ist die Schönrechnerei nicht anders als bei Benzin od. Dieselfahrzeugen im Windkanal. Also bitte nicht so pathetisch. Da werden Außenspiegel angelegt, da werden Fugen bei Autotüren abgeklebt jede noch so kleine Unebenheit eingeebnet, Radkappen abgedeckt und bei einer Windgeschwindigkeit die ca.90km/h entspricht, die Reichweite errechnet ohne dabei den Straßenbelag, Unebenheiten und Steigungen, Reifenprofil, Anzahl der Personen im Auto miteinzubeziehen. E-Moilität ist ein erster vernünftiger Schritt in die richtige Richtung für eine bessere Luft, auch wenn noch viel Arbeit dahintersteckt aber bitte lassen sie doch bitte diese immerwährende Schwarzmalerei und Zweifkerei-Nörgelei sein. Es ist ein richtiger Schritt für eine bessere Umwelt, noch nicht perfekt aber ein Anfang.
    Was sollen solche Fragen wie ,,Wie siehts dann mit den Akkus aus?“. Paperlapapp, Akkus haben auch ganz normale Autos, Akkus haben MobilePhones, Akkus haben Notebooks; würde ich das alles aufzählen würde ich nicht mehr fertig damit. Ein E-Auto hat alles was ein Benzin/Dieselauto hat…außer einen Brennstoffmotor….naaa wirds jetzt hell?? Die Frage wo der Strom herkommen soll? Wissen sie, solange man Strom hat um in Städten alle Schaufenster zu beleuchten, um Werbetafeln die keiner sehen will zu beleuchten, um mit Strom das Wasser in Staudämme zurück zu pumpen, damit man wieder Spitzenstrom erzeugen kann, um Strom ins Ausland zu verkaufen; solange mache ich mir keine Sorgen, dass wir zu wenig Strom haben. Es gab bei jedem Wandel oder jeder Neuerung Zweifler und Gegner, Menschen ohne Hintergrundwissen die alles in Frage stellten weil sie nicht über den Tellerrand sehen konnten. Die Welt mag zwar etwas moderner geworden sein aber die Denkweise ist die Selbe geblieben; wie im Mittelalter, Unwissenheit hat viel Fortschritt verhindert.

  5. Zum Renault Zoe: „Für 24.000 Euro gibt’s den Kleinwagen mit der größten Batterie.“

    Eben nicht, denn die Batterie muss man mieten monatlich. Was natürlich auch Vorteile hat, aber man sollte hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

  6. Zu der Haltbarkeit der Akkus möchte ich nur auf Erfahrungswerte von Teslafahrern hinweisen: 300 000km ohne nennenswerten Kapazitätsverlust (<5%). In Teslas Gigafactory ist auch ein recycling der Akkus geplant. Andere wie BMW planen den Einsatz der alten Akkupakete (nach 20-30% Kapazitätsverlust) als Hausstromspeicher für Solarstrom. Hierfür können die Akkus noch Jahrzehnte, auch mit Kapazitäten jenseitst 80%, weitergenutzt werden. Die Akkus die hier verbaut werden sind auf Lebensdauern von 20 Jahren getestet und keine Billigprodukte wie sie in Handys zum Einsatz kommen. Strom für E Autos muss auch produziert werd, ja. Aber 1. hat ein E Auto ( je nach Fahrweise) trotz des höheren Gewichts einen höheren Wirkungsgrad (60%) als ein Verbrenner (10%). Ausserdem muss auch der Sprit energieintensiv gefördert,raffiniert u. transportiert werden. Wann immer man kann sollte man natürlich Ökostrom laden und dies am besten in Zeiten wo ein Überschuss besteht. Bei Tesla u co ist ausserdem der Verschleiss wesentlich geringer ( Bremsen, Antrieb usw). Auch Hilfsstoffe (Motoröl) fallen viel weniger an, die regelmässig entsorgt werden müssen. Die Ladeinfrastruktur was z.B. die Deutschen Hersteller für E Autos bieten geht gegen Null. Die öffentliche Ladeinfra, was vorallem Schnelladen auf langen strecken betrifft ist untauglich. Auch wenn Opel jetzt mit dem Ampera eine ordentliche Reichweite (real ca. 380 km) liefert, gibt es kaum flächendeckende Schnellladenetze, wenn die Fahrt doch einmal länger wird. Einzig Tesla nimmt hier eine Menge Geld in die Hand und bietet damit jetzt bereits sorgenloses Langstreckenfahren (Supercharger)….hoffentlich bald auch einigermassen erschwinglich mit dem Model3

  7. Wo habt Ihr denn die Reichweiten her? Ich habe letztens einen i3 Fahrer gefragt, wie weit er mit dem Auto kommt. Antwort: 170 km. Hier hat letzten ein Zeitungsredakteur einen Zoe getestet. Auf dem Weg nach Köln (190 km) musste er 2x nachladen.

  8. Autobahn, „Volle-Pulle-Strompedal“ (früher Bleifuss genannt), Innentemperatur 26 Grad und immer wieder linke Fahrspur.
    Grins: wenn das die Prioritäten eines Auto´s in Zeiten von Klimawandel und Abgaslügen sein sollen, dann hat unsere Species nix dazugelernt.

  9. Heute mal wieder auf meine ZOE Verbrauchsanzeige geschaut 14,3 kWh pro 100km (Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn im Mix) ist der Energiegehalt von ca. 1,5 Litern Diesel! Den Strom kann man selbst herstellen, das Diesel muss erst noch aus Saudi-Arabien transportiert und raffiniert werden. Well2Wheel Bilanz fällt deshalb noch schlechter aus. Fazit: eMobilität funktioniert im Regionalverkehr (ZOE mit 41kWh Akku) hervorragend, auf Autobahnen bis 200km ohne Probleme und auch ohne Laden!

  10. Was soll man mit den Informationen wie Reichweite, wenn man nicht weiß, nach welchen Kriterien geprüft wurde? Kann ich davon ausgehen, das nach dem „Neuer Europäischer Fahrzyklus“ geprüft wurde, um einen einheitlichen Maßstab anlegen zu können?

  11. Man kann wenn schon von mehreren Reichweitenangaben ausgehen:
    – theoretisch maximal (Kapazität, Gewicht, Leistungs-/Beschleunigungswerte, elektrische Verbraucher)
    – Herstellerangaben – Annahmen über Fahrprofile und Verbraucherverluste
    – Messungen anhand eines Fahrprofils (echte Fahrstrecke inkl. Voll-/Teilnutzung von Verbrauchern)
    – Messungen von Profi-Testern – objektivierbar, Ausnutzung der Akku Kapazität
    – Messungen von Amateuren u. Besitzern – subjektiv, Teilnutzung des Akkus
    – worst case Abzüge – lineare Aussagen anhand Winter-/Heizbetrieb, Fahrprofil ohne Recuperation

    Einheitliche Messungen können einen potentiellen Käufer gleichermaßen irritieren wie die mangelnde Schnelllademöglichkeiten.

    Eine geringere Reichweite kann mit besserer Schnellladung für manchen Käufer interessanter sein als eine wahnwitzige hohe Reichweite unter idealisierten Bedingungen und dem ´falschen´ Fahrprofil zum Fahrzeug (Gewicht).

    Am entspanntesten und effizientesten fahren mit Sicherheit jene E-Autos und E-Fahrer, die Zeit haben und die Vorteile der Technik bedienen können. Wie beim Verbrenner Auto.

    Was nützt mir ein toller Schnelllade Strom, der zu hohe Wärmewirkung auf den Akku ausübt und den Fahrer zu Wartepausen nötigt, um weiter (voll) laden zu können. Das sind alles Faktoren für „Reichweite“.

    Meiner Meinung wird es nie „den Maßstab“ geben, die Fahrprofile sind sehr unterschiedlich. Wir wissen von den Verbrennern, das neuere Fahrzeuge stärker vom einheitlichen Fahrzyklus abweichen als ältere Baujahre. Gegenwärtig existiert ein Druck auf die Reichweitenangabe, weil verkaufsentscheidend. Haben die Hersteller früher ´gelogen´, so werden sie bei E-Autos garantiert die Wahrheit sagen?

    Es braucht professionelle Messungen, von unabhängigen Instituten. Sollen wir dem wahrheitsliebenden ADAC glauben? Viele würden das eher tun als etwa zeitschriften verkaufenden Redaktionen, die ´Präferenzen´ zu bestimmten Autoherstellern haben.

    Sollen wir youtube Autofans glauben oder Spritmonitor? Um realistische Verbrauchswerte zu erhalten müsste man die Daten sehr, sehr genau prüfen, je geringer die Fallzahlen umso schwieriger kommt man auf brauchbare Durchschnittswerte. Wie bei den Verbrennern.

  12. Am besten selber ausprobieren. Renault bietet eine 48 Stunden Probefahrt an, andere Hersteller glaube ich auch. Ich habe es gemacht und für mich als „alltagstauglich“ befunden. Aber Vorsicht! es besteht Infizierungsgefahr. Ist man einmal e-Auto gefahren möchte man unbedingt eines haben.

  13. Hallo zusammen,
    leider leider vermischt Ihr Reichweitenangaben von EPA und NEFZ (und evtl. auch vom Hersteller). Der Tesla Model 3 schafft ehrliche/realistische 345 km, während der VW e-Golf keine 300 km, sondern 200 km schafft!!!
    Der Zoe wird mit 41 kWh-Batterie mit mehr Reichweite angegeben als der Tesla Model 3 mit 55 kWh-Batterie. Hallo!? Außerdem gibt es den Tesla Model 3 auch als long range Variante mit 80 kWh Batterie und 500 km Reichweite (ECHTE 500 km).

  14. Liebes Utopia-Team,

    bitte macht keine blauäugige Werbung für Elektroautos. Gerade im Bereich Ausbeutung und Kinderarbeit stehen die Automobilhersteller und Akkuproduzenten in Bezug auf ihre Rohstofflieferanten nämlich stark in der Schuld. Mehr Infos dazu in der ZDF-Doku „Der wahre Preis der Elektroautos“ in der ZDF Mediathek (https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-der-wahre-preis-der-elektroautos-100.html). Es ist erschreckend wie unreflektiert die Artikel über Elektromobilität auf Utopia sind.

    Die in eurem Beitrag zu dieser Doku gemachte Feststellung, dass zukünftig nur noch zertifizierte FairTrade Anbieter der Rohstoffe für den Akkubau genutzt werden könnten, erledigt das Problem der Wasserknappheit in den Gebieten für den Lithiumgewinn auch nicht!

  15. Liebe Autoren,
    der Hinweis von Michael Streibel vom 27. August 2017 (!) ist nach wie vor gültig, da Ihr den Artikel ja offensichtlich regelmäßig überarbeitet (aktuelles Datum ist der 11. März 2019) verstehe ich nicht, warum die Reichweiten-angaben nicht mit den jeweiligen Methoden (NEFZ, WLTP, EPA) und Versionen (Batteriekapazität) gekennzeichnet werden. Insbesondere NEFZ und WLTP unterscheiden sich signifikant. Den Hinweis am Ende des Artikels, dass es sich um Herstellerangaben handelt, reicht m.E. nicht aus um die NEFZ/WLTP Problematik ansonsten nicht zu benennen.
    Da es keine Formel zur Umrechnung von NEFZ zu WLTP gibt und in Deutschland somit ein Vergleich der Reichweite von z.B. Tesla Model S und X (NEFZ) und Model 3 (WLTP) direkt nicht möglich ist, bietet sich an, zusätzlich für alle aufgelisteten Fahrzeuge die Angaben nach EPA für den US Markt in Meilen zu verwenden und die jeweils größte und kleinste erhältliche Variante in Kilometer umzurechnen. Das mit einer entsprechenden von-bis Angabe der Anschaffungspreise, und Euer Artikel ist sachlich sinnvoll.

    Mit vielen Grüßen, Oaito.

  16. Hallo Oaito,
    vielen Dank für deinen Hinweis! Wir sind uns des Problems bewusst und an anderer Stellen auch schon auf die NEFZ/WLTP-Problematik eingegangen: In unserer Bildergalerie werden die Angaben so ausgezeichnet, wie sie auch (lt. Herstellerangaben oder laut ADAC) gemessen wurden: https://utopia.de/galerien/elektroautos-uebersicht-elektroauto-ueberblick-neuheiten-2019-2020/ Ich werde diesen Artikel bei der nächsten Überarbeitung ebenfalls entsprechend anpassen, wodurch sich die Rangfolge sicher noch mal verschieben könnte.
    Bester Gruß,
    Lino

  17. Liebe Autoren,

    in der Liste der Top 12 fehlt der im April 2019 eingeführte neue Kia e-Soul. In der Version mit dem stärkeren Akku (64 kWh) hat er eine Reichweite von ca. 450 km – siehe https://efahrer.chip.de/elektroautos/kia-e-soul-640-kwh_20241

    In der schwächeren Variante (39 kWh) – https://efahrer.chip.de/elektroautos/kia-e-soul_20240 – sollen immerhin noch 276 km möglich sein. Beide Angaben beruhen laut angegebener Quelle auf den realistischeren WLTP-Messwerten.

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