Die 18 Elektroautos mit der größten Reichweite 2020

Foto: Tesla/Utopia

Die Deutschen gelten als Muffel, was Elektroautos betrifft. Warum? Ein Grund ist sicher der Preis – der andere die (angeblich) begrenzte Reichweite. Die gehört aber der Vergangenheit an, inzwischen sind Reichweiten von 600 km realistisch. Diese 18 E-Autos können am längsten.

Nicht nur bei den Kosten, auch in puncto Reichweite hat sich in den letzten Jahren einiges getan: Zahlreiche Stromer sind inzwischen in der Lage, manch älteren Verbrenner in die Tasche zu stecken, was die Reichweite betrifft. Schließlich schaffen viele E-Autos heute locker 400 km und mehr mit einer elektrischen „Tankladung“.

Während die Reichweite von Elektroautos steigt, verbessert sich auch die Lade-Infrastruktur: Viele Tankstellen und Supermärkte bieten inzwischen Parkplätze an, auf denen du dein Elektroauto – oft kostenlos – aufladen kannst. Deshalb braucht schon lange niemand mehr Angst zu haben, mit seinem E-Auto auf halber Strecke liegenzubleiben.

Elektroautos mit der größten Reichweite: Die Liste

In diesem Artikel findest du alle Reichweiten-Stars des Jahres 2020, die mit einer Akkuladung 300 Kilometer und mehr zurücklegen können. Schau dir auch unseren Elektroauto-Vergleich mit Leserbewertungen an, wenn du wissen willst, welche E-Autos zurzeit auf dem Markt sind.

Übrigens: Wenn du über den Kauf eines E-Autos nachdenkst, lass zuvor den Wert deinen alten Pkw einschätzen. Auf wirkaufendeinauto.de** dauert das nur wenige Sekunden – und ist kostenlos.

Platz 18: VW e-Golf – bis 300 km Reichweite

Ranking die besten Elektroautos im Vergleich: Volkswagen VW e-Golf
Ein Klassiker mit Elektromotor: der VW e-Golf. (© Volkswagen)

VW versucht mit dem VW e-Golf, auch in der Elektroauto-Branche die Erfolge des Klassikers anzuknüpfen. Der Elektro-Golf bringt es auf bis zu 300 Kilometer Reichweite und 150 km/h Spitzengeschwindigkeit. In Sachen Beschleunigung hinkt der e-Golf – mit knapp zehn Sekunden (von 0 auf 100 km/h) – dem Konkurrenten BMW i3 etwas hinterher. Auf den Komfort und die technische Ausstattung (wie Abstands-, Park- und Brems-Assistenten) des klassischen Golfs musst du aber auch beim e-Golf nicht verzichten.

Preis: Mit rund 35.000 Euro für eine neue Basisversion liegt der e-Golf im preislichen Mittelfeld. Gebraucht ist der moderne Klassiker schon ab der Hälfte zu haben.

Mehr Elektroautos von VW findest du übrigens in der Bildergalerie:

Platz 17: BMW i3/i3s – bis 310 km Reichweite

BMW i3
Ungewohnt rötlich: Ein BMW i3 (Foto: © BMW)

Nicht jedermanns Geschmack ist die futuristisch anmutende Optik des BMW i3, der seit 2013 verkauft wird. Und die Tatsache, dass sich der vermeintliche Miniflitzer als ganz schönes Moppelchen entpuppt, wenn man ihn das erste Mal mit eigenen Augen schaut.

Dafür bietet der Minivan ausreichend Raum für eine Kleinfamilie, die er bis zu 300 Kilometer befördert, ohne frischen Strom zu schlucken. Der 170 PS starke Stromer beschleunigt in stolzen 7,3 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h.

Übrigens: Die sportliche i3-Variante BMW i3s (mit einem zusätzlichen s) beschleunigt zwar schneller als ihr Bruder, verbraucht dafür aber auch mehr Strom. Und hat deswegen eine etwas geringere Reichweite.

Preis: Interessierst du dich für den BMW i3, musst du mit einer Investition von mindestens 37.000 Euro für einen Neuwagen rechnen. Gebraucht ist der i3 schon für die Hälfte zu haben.

Unsere Bildergalerie zu BMW i3 und i3s findest du hier:

Platz 16: Hyundai Ioniq Elektro – bis 311 km Reichweite

Der Hyndai Ionic Elektro ist ein reines Elektroauto.
Hyundai Ioniq Elektro (© Hyundai)

Der Hyundai Ioniq Elektro schaffte einst nur 280 Kilometer, hat inzwischen aber ein Upgrade bekommen: In der neuen Version sind 311 Kilometer Reichweite (WLTP) drin und mit 100 kW (136 PS) auch mehr Leistung. Damit taugt er sowohl für Stadt- als auch für Landfahrten. Legst du längere Autobahnstrecken zurück, musst du möglicherweise eine Pause einlegen, um den 38,2 kWh starken Akku wieder aufzuladen. In der Spitze erreicht der Hyundai Ioniq Elektro bis zu 165 km/h.

Ungewöhnlich ist auch das Garantieangebot: 8 Jahre Garantie auf die Batterie bis 200.000 Kilometer Laufleistung sichert Hyundai zu. Viele Extras sind bereits in der Basisausstattung inklusive, wie ein Parkassistent und ein 8-Zoll-Farb-Touchscreen.

Preis: Der neue Hyundai Ioniq Elektro ist ab ca. 34.500 Euro erhältlich (abzüglich der E-Auto-Förderung). Hyundai zahlt außerdem eine erhöhte Prämie, sodass sich bis Ende 2021 der Kaufpreis für die Basisversion auf rund 23.500 Euro reduziert.

PS: Hier findest du unseren Test zum ersten Ioniq Elektro:

Platz 15: DS 3 Crossback E-Tense – bis 332 km Reichweite

DS 3 CROSSBACK
DS 3 Crossback E-Tense (Bild: DS Automobiles Communication)

Mit dem DS 3 Crossback E-Tense hat DS Automobile aus Frankreich einen stilvollen Elektro-SUV mit 100 kW (136 PS) Motor unter der Haube im Programm. Der 5-Sitzer hat ein Drehmoment von 260 NM und beschleunigt in 9 Sekunden auf 100 km/h. Dank 50-kWh-Batterie ist er mit einer Reichweite von 332 Kilometern auch für längere Fahrten gerüstet.

Preis: Preislich beginnt der DS 3 Crossback in der Stromer-Variante bei 37.500 Euro, wovon noch der Umweltbonus abgezogen werden kann.

Platz 14: Opel Corsa-e – bis 337 km Reichweite

Opel Corsa-e
Opel Corsa-e (Bild: Opel Automobile GmbH)

Der Opel Corsa, eines der meistverkauften Autos in Deutschland, ist inzwischen auch als E-Auto erhältlich. Mit einem 100 kW-Motor (136 PS) und 50-kWh-Batterie setzt Opel auf ein bewährtes Format, das Touchscreen-Farbdisplay sowie die Smartphone-Anbindung sind in der Basisversion ohne Zuzahlung ebenfalls dabei. Die Reichweit gibt Opel mit 337 Kilometern (WLTP) an. Am Schnelllader soll der Akku in 30 Minuten auf 80 Prozent aufladen. Die Beschleunigung teilweise Teil höher als bei der Konkurrenz: In 8 Sekunden fährt der Opel 100 km/h.

Preis: Der Opel Corsa-e ist ab 29.900 Euro erhältlich. Davon gehen (bis Ende 2021) noch der Umweltbonus und (bis Ende 2020) die Mehrwertsteuersenkung ab. Damit können sich Kunden den Elektro-Corsa womöglich für unter 20.000 Euro sichern.

Platz 13: Peugeot e-208 – bis 340 km Reichweite

PEUGEOT e-208
Peugeot e-208 (Bild: Peugeot Kommunikation)

Peugeot hat mit den beiden Peugeot e-208 und Peugeot e-2008 gleich zwei E-Autos mit hoher Reichweite auf den Markt gebracht: Der Peugeot e-208 kommt auf 340 Kilometer, der Peugeot e-2008 auf 320 Kilometer Reichweite. Die Unterschiede liegen in der Karosserie: Der 208 (im Bild) ähnelt eher einem Kleinwagen, der 2008 eher einem SUV. Beide bringen 100 kW/136 PS auf die Straße sowie ein Drehmoment von 260 NM. Angetrieben werden sie von einer 50-kWh-Batterie.

Preis: Preislich gibt es natürlich dennoch Unterschiede: Der Peugeot e-208 ist ab 30.000 Euro erhältlich, der größere Peugeot e-2008 ab 35.000 Euro.

Platz 12: Nissan Leaf e+ – bis 385 km Reichweite

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Alles andere als ein Blatt im Wind: Der Nissan Leaf. (Foto: Nissan)

Der Nissan Leaf ist bereits seit 2010 auf dem Markt – das Kompaktmodell ist nach wie vor das meistverkaufte Elektroauto der Welt. Mittlerweile gibt es die Neuauflage Nissan Leaf e+ mit mehr Reichweite. Das Plus-Modell kommt auf 385 Kilometer (WLTP). Der Japaner bringt neben seinem 62-kWh-Akku einen 160-kW-Motor mit, was 217 PS entspricht. Eine Schnelllade-Option gibt es zwar nur gegen Aufpreis (ca. 1.500 Euro), lohnt sich aber vor allem bei Autobahnfahrten. Der Leaf e+ erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 144 km/h.

Preis: Ein neuer Leaf e+ ist ab ca. 37.000 Euro zu haben. Anders als bei anderen Herstellern sind hier aber auch diverse Fahr-Assistenten inklusive, ebenso Apple CarPlay und Android Auto. Gebrauchte Leafs (der ersten Generation) findet man schon für 10.000 Euro: Diese erreichen allerdings auch nur eine Reichweite von unter 200 Kilometern …

Platz 11: Renault Zoe – bis 400 km Reichweite

Der Zoe von Renault
Renault Zoe: Kleinwagen mit 300 Kilometern Reichweite. (© Renault)

Renaults E-Kleinwagen Zoe erreicht mit der neuen 41-kWh-Batterie in der Theorie eine Reichweite von 400 Kilometern (in der Praxis sind es laut WLTP-Messverfahren rund 320). Im Zoe werkelt ein 92 PS starker Elektromotor, der in 13,2 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt und ein Maximum von 135 km/h erreicht.

Im Vergleich zur Konkurrenz ist der Renault Zoe ziemlich erschwinglich: Für 21.900 Euro gibt’s den Kleinwagen mit einer schwächeren, für ca. 4.000 Euro mehr mit der leistungsstärkeren Batterie. Für die Akkus erhebt Renault eine monatliche Miete, ersetzt die Batterie aber auch bei einem Defekt.

Preis: Gebrauchte Zoes sind schon ab ca. 8.000 Euro zu haben, erreichen aber vergleichsweise geringe Reichweiten. Den Zoe von 2017 haben wir auch für dich getestet:

Platz 10: Opel Ampera-e – bis zu 423 Kilometer Reichweite

Elektroauto Opel Ampera-e
Per Ampera ad adstra? Opel hat seinen Hybrid auf Elektro umgerüstet. (Foto © Adam Opel AG)

Der Opel Ampera-e beerbt seinen Vorgänger, den Ampera (ohne e), der noch ein Plug-in-Hybrid war. Mit 423 Kilometern Reichweite (WLTP), die Opel angibt, überflügelt der Ampera-e sogar zahlreiche Verbrenner, schließlich erreichen viele Spritschlucker mit einer Tankladung kaum die 400-km-Marke. Aufgerufen werden für den Ampera-e mindestens 42.000 Euro. Dafür brummt im Opel-Stromer ein 204 PS starker Elektromotor, der in weniger als 8 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Die Spitzengeschwindigkeit liegt übrigens bei 150 km/h.

Mehr Hintergrund-Infos zum Ampera-e:

Platz 9: Audi E-tron Sportback – bis 446 km Reichweite

Audi e-tron Sportback
Audi E-Tron Sportback (Audi AG)

Es war das erste rein elektrische Auto von Audi: Der Audi E-tron, ein Oberklasse-Fahrzeug mit viel Reichweite. In der Variante ‚Audi E-tron 55 Sportback‘ bringt er es nach Herstellerangaben auf bis zu 446 Kilometer Reichweite (WLTP) mit einer Akkuladung. Der 408 PS starke Motor (300 Kilowatt) beschleunigt das SUV mit Allradantrieb innerhalb von sportlichen 6,6 Sekunden auf 100 km/h. In der Spitze fährt der Audi E-tron 200 Km/h. Kurios am Audi E-tron: Das Fahrzeug gibt es ohne Außenspiegel.

Audi bietet seinen Kunden zudem einen eigenen Lade-Tarif an: Mehr als 150.000 Ladepunkte in über 25 Ländern können Audi-Fahrer in Anspruch nehmen, wenn sie den Audi Charging Service nutzen wollen. Sie profitieren dann von einem einheitlichen Tarif und einer einheitlichen Ladekarte. Billig sind die zur Wahl stehenden Tarife allerdings nicht – dafür bequem.

Preis: Preislich liegt der Audi E-tron in der Mittel- bis Oberklasse: Rund 70.000 Euro kostet die Basis-Version, ist jedoch aufgrund des etwas geringeren Nettolistenpreises noch förderfähig. Kunden können also die E-Auto-Prämie geltend machen.

Platz 8: Kia e-Soul – bis 452 km Reichweite

Kia-e-Soul
Der neue Soul steht unter Strom und erreicht über 450 km. (Kia Motors)

Den Kia Soul gibt es ab sofort nur noch als Elektroauto. Der neue Kia e-Soul wurde im April 2019 eingeführt. Ähnlicher wie der Kia e-Niro (der sich auf dem nächsten Platz befindet) soll er über 450 Kilometer Reichweite schaffen. Kein Wunder: Beide verwenden die gleiche Antriebstechnik.

Für mehr als 400 km muss es allerdings eine 64-kWh-Batterie sein, mit einem kleineren 39,2-kWh-Akku dürften es nur 270 Kilometer Reichweite werden. Kia verspricht, dass der große Akku sich – bei entsprechender Ladetechnik – in rund einer Stunde von 20 auf 80 Prozent auffüllen lässt. Was die Fahrleistungen betrifft, sind ein Sprintwert von 7,9 s (von 0 auf 100 km/h) sowie 167 km/h Spitzengeschwindigkeit drin.

Preis: Mit der größeren Batterie werden dafür rund 37.800 Euro aufgerufen.

Platz 7: Kia e-Niro – bis 455 km Reichweite

Kia-e-Niro
Der e-Niro von Kia schafft über 450 km. (Foto: Kia Motors)

Hersteller Kia, der ebenfalls zu Hyundai gehört, verspricht 289 km Reichweite mit einer 39,2-kWh-Batterie sowie 455 km Reichweite mit einem 64-kWh-Akku für sein elektrisches SUV.

Preis: Die Basisversion des Kia e-Niro – der zunächst „Niro EV“ hieß – ist ab rund 35.000 Euro zu haben.

Platz 6: Jaguar I-Pace – bis 470 km Reichweite

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Luxuriöser Stromer: Der Jaguar I-Pace. (Bild: Jaguar)

Der Jaguar I-Pace ist ein Elektro-SUV, das es mit Tesla aufnehmen will. Was die Reichweite betrifft, klappt das noch nicht ganz. Der ADAC testete den E-Jaguar und schaffte 365 Kilometer mit einer Ladung; der Hersteller selbst gibt inzwischen bis zu 470 Kilometer an.

Preis: Wer die Dynamik und Fahrleistungen eines Sportwagens in Anspruch nehmen will, die der I-Pace bietet, muss dafür auch in die Tasche greifen: Ein Neuwagen kostet ab 77.850 Euro …

Platz 5: Mercedes EQC – bis 471 km Reichweite

Mercedes-EQC
Der Mercedes EQC (Foto: Mercedes/Daimler)

Der Luxus-SUV von Mercedes verspricht gehobenen Komfort, einen riesigen 80-kwh-Akku sowie einen 408 PS starken Motor (300 Kilowatt). Laut Hersteller sind unter Idealbedingungen bis zu 471 Kilometer Reichweite (WLTP) möglich. Das Drehmoment von 760 NM kann sich sehen lassen, der sportliche Stromer beschleunigt in gerade einmal 5 Sekunden auf 100 km/h. Der Mercedes EQC verfügt über Allradantrieb und kann auch Wohnwagen mitnehmen (bis 1,8 Tonnen), was für Elektroautos alles andere als selbstverständlich ist. Ebenso ist ein Fahrradträger möglich.

Laut Hersteller kann der Mercedes EQC an einer Schnellladesäule innerhalb von sechs Minuten aufgeladen werden, wenn man am Tag eine Strecke von etwa 100 Kilometern zurücklegt. Über Nacht ist der Akku an der Haushaltssteckdose aber auch am nächsten Morgen wieder voll.

Preis: Billig ist das Vorzeige-Elektroauto von Mercedes aber nicht: Rund 70.000 Euro kostet es in der Basisausführung, und auch die vielen Extras kosten, wie der Name sagt, extra. Fahrerassistenz-Paket, Anbindung an Apple CarPlay/Android Auto, Head-up-Display und diverse Farb- und Styling-Pakete lassen den Preis schnell steigen. Da der Preis vor Steuern aber bei 59.900 Euro liegt, können Kunden die Förderprämie von 7.500 Euro (ab 2022 reduziert auf 5.000 Euro) mitnehmen.

Platz 4: Hyundai Kona Elektro – bis 480 km Reichweite

Kein SUV, sondern (angeblich) ein CUV: Der Hyundai Kona.
Kein SUV, sondern (angeblich) ein CUV: Der Hyundai Kona. (Bild: Hyundai Kona Elektro)

Seit August 2018 hat der südkoreanische Autobauer mit dem Hyundai Kona Elektro sein zweites Elektroauto im Sortiment, das mit einer Ladung bis zu 480 km zurücklegen soll. Das erste E-Auto der Koreaner, der Ioniq Elektro, ist ebenfalls auf dieser Liste vertreten, er kommt inzwischen auf 311 km Reichweite.

Die CO2-Bilanz des Kona ist vorbildlich: Beim ADAC-Ecotest 2019 erreichte er (zusammen mit anderen Modellen) fünf Umweltsterne. Um sich von dem Begriff SUV zu distanzieren, der leicht in Verruf geraten ist, bezeichnet Hyundai seine Kona lieber als Crossover Utility Vehicle (CUV) – was natürlich wenig daran ändert, dass der Kona ein SUV ist wie andere auch …

Preis: Gebrauchte Konas finden sich ab ca. 28.000 Euro.

Hier findest du eine ausführlichere Vorstellung des Fahrzeugs:

Platz 3: Tesla Model X – bis zu 565 Kilometer Reichweite

Tesla Model X
Bedrohliches Aussehen und über 500 Kilometer Reichweite: Tesla Model X. (Foto: © Tesla)

Mit seinen großen Flügeltüren und sieben (!) Sitzen sieht der Tesla Model X aus wie ein überdimensionaler Hirschkäfer. Die über 500 Kilometer Reichweite, die der Hersteller angibt, machen den Brummer ebenfalls zu etwas Besonderem. Je nach Version beschleunigt der Tesla X auf 210 km/h bis 250 km/h – damit steht der sportliche Großfamilien-SUV den meisten Benzinern in nichts nach. Nur den Preis von 115.000 Euro kann sich vermutlich nicht jede Familie mit fünf Kindern leisten.

Platz 2: Tesla Model 3 – bis zu 580 Kilometer Reichweite

Tesla Model 3
Massentaugliches E-Auto – das war der Plan: Der Tesla Model 3. (Foto © Tesla)

Der Tesla Model 3 soll den gehobenen Mittelklasse-Markt mit einem – für Tesla-Verhältnisse – niedrigen Preis angreifen. Das Long-Range-Modell beschleunigt nicht nur in unter 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, sondern soll mit einer Akkuladung auch 580 Kilometer weit kommen.

Kaufen: Ein neuer Tesla 3 liegt zurzeit bei rund 45.000 Euro, gebraucht sind noch kaum Fahrzeuge erhältlich.

Hier findest du alle aktuellen Tesla-Modelle in der Bildergalerie:

Platz 1: Tesla Model S – bis zu 610 Kilometer Reichweite

Tesla Model S
Tesla Model S: Luxus-Elektroauto mit Top-Reichweite. (© Tesla)

Mit dem Model S belegt Tesla auch noch den dritten der drei vordersten Plätze für sich. Erstaunliche 610 Kilometer (WLTP) schaffen die Tesla-Modelle der Serie S mit einer Batterieladung. Die Motorleistung im Tesla S variiert je nach Modell von 320 bis zu 700 PS. Damit beschleunigt der Luxuswagen in 2,7 bis 5,8 Sekunden auf 100 km/h. Sein Tempolimit liegt bei 210 bis 250 km/h.

Das alles hat seinen Preis: Die günstigste Variante des Tesla S beginnt zurzeit bei 86.000 Euro aufwärts für einen Neuwagen; gebrauchte gibt es dafür schon ab 35.000 Euro.

Reichweiten von E-Autos: Herstellerangaben vs. Realität

Ein Hinweis: Bei den genannten Entfernungen handelt es sich um Herstellerangaben, die unter Laborbedingungen gemessen wurden. Fahrstil, Geschwindigkeit, Steigung der Fahrtstrecke und Außentemperatur können die Akkuleistung und damit die tatsächlich zurückgelegte Entfernung im Alltag deutlich beeinflussen – in beide Richtungen. Wahrscheinlicher ist es aber, dass ein E-Auto unter realistischen Bedingungen früher an die Ladesäule muss, als die Reichweiten-Angaben der Hersteller versprechen.

Für eine Orientierung ist dieser Reichweitenvergleich dennoch gut brauchbar. Genauere Infos liefert dir unser Elektroauto-Vergleich mit Leserbewertungen:

Prämie für E-Autos: 4.000 Euro einsammeln

Wenn du darüber nachdenkst, dir ein Elektroauto zuzulegen, lass zuerst deinen alten Pkw einschätzen. Das geht online kostenlos und in ein paar Sekunden – wir empfehlen dafür die Website wirkaufendeinauto.de**.

Und: Wer in den nächsten Monaten ein E-Auto kauft, kann 4.000 Euro Bonus kassieren. Hier zeigen wir dir, wie du von der Kaufprämie profitierst:

Apropos Bonus: In unserer Bildergalerie verschaffen wir dir einen Überblick über die wichtigsten Elektroautos 2020 & 2021:

Weiterlesen auf Utopia.de: 

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(29) Kommentare

  1. Liebe Erdenbewohner,

    was läuft auf diesem Planeten falsch. Das Klima wird zerstört, das Leben der Erdbewohner gefährdet.

    Grundsätzlich gilt bei der Fortbewegung, dass man sich von A nach B bewegen möchte.
    Die vorgestellten Fahrzeuge können z.B. innerhalb weniger Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt werden. Wer fordert einen solchen Quatsch.

    Die Fahrstrecke von vielen Menschen beträgt vielleicht 100 km pro Tag, Durchschnittsgeschwindigkeit 65 km/h.

    Monsterautos braucht keiner, zumindest keiner der die Zeichen der Klimazerstörung erkannt hat.

  2. Bei den Angaben zum Model S gibt es einige Fehler:
    1) Das Bild vom Model S ist gar kein Model S, sondern ein Model 3.
    2) Die Reichweite vom P100D beträgt 610 Km und zwar nach WLTP, das heißt realitätsnah.
    3) Der Einstiegspreis des Modell S liegt bei 87 k€, nicht bei 100 k€. Fùr die Differenz kann man sich einen Kleinwagen kaufen.
    Ist es denn wirklich so schwer, ein paar einfache Daten richtig darzustellen?

  3. Lieber Duesendaniel,
    vielen Dank für dein Feedback! Unsere Informationen scheinen nicht mehr auf dem neuesten Stand zu sein – wir haben das korrigiert.
    Bester Gruß,
    Lino (Utopia-Redaktion)

  4. Hallo,

    Hier und auch in allen anderen Artikeln auf utopia wird der Preis des Tesla Model 3 als viel zu teuer bezeichnet.
    Ich weiss nicht was dahinter steckt, aber bitte in Zukunft korrekt angeben.
    Das Auto kostet in Deutschland zur Zeit: 44.370 € (incl. 2000 Euro Tesla umweltpraemie)
    Mit Umweltpraemie von BAFA also 42370 Euro.

    Das Auto ist also interessant als alternative fuer Leute mit Kindern die sonst Passat, BMW3, Mercedes C etc. kaufen wuerden.

    Bitte in Zukunft besser recherchieren, es dauert 1 Minute dies nachzuschauen.
    Bester Gruss,
    testtest

  5. Sehr guter und sachlicher Artikel! Aber die Reichweite des Opel Ampera-e und somit auch seine Platzierung ist zu korrigieren. Bitte verwenden sie auch beim Ampera-e die WLTP-Reichweite, diese beträgt 423 km, und nicht die veraltete NEFZ-Angabe von 520 km.

    Quelle: https://www.opel.de/fahrzeuge/ampera-e/uebersicht.html
    ganz unten auf der Seite ist dann im Kleingedruckten angeführt: „*** Die nach dem World Harmonised Light Vehicle Test Procedure (WLTP) gemessene Reichweite beträgt 423 km.“

    Warum Opel immer noch die veraltete, irreführende und praxisferne NEFZ-Angabe bewirbt, entzieht sich meiner Kenntnis.