9 Beispiele, die zeigen, dass Zero Waste machbar ist

Leere Glasflaschen
Foto "Melkflessen" von FaceMePLS unter CC BY 2.0

Müllvermeidung – dafür steht die Zero Waste-Bewegung. Auf Instagram finden sich tausende Praxisbeispiele, die verdeutlichen, dass ein wenig Umdenken viel Müll vermeiden kann.

1. Mitgebrachte Gläser und Dosen auf dem Wochenmarkt

Da schmecken die Erdbeeren und Brombeeren doch gleich viel besser. Jeder hat zu Hause leere Dosen, Gläser oder andere Behälter stehen und kann diese mit zum Einkauf nehmen.

2. Coffee-To-Go in einem alten Marmeladenglas

Sieht nicht nur schick aus, sondern vermeidet auch Müll.

3. Marktfeeling im Discounter


Im Discounter in Wales liegen die Kirschen unverpackt und zum Abfüllen bereit. Bitte nachmachen, liebe Supermärkte Deutschlands!

4. Besteck dabei?


Wer sein Besteck immer dabei hat, kann auch unterwegs (und nicht nur beim Camping) nachhaltig schmausen.

5. Selbstgenähte Beutel aus Bettlaken für Obst und Gemüse

Hey, perfekt für die Kirschen! Und das dünn gewordene Bettlaken bekommt somit auch eine neue Bestimmung.

6. Ein fast verpackungsfreier Einkauf

Ein von @christina_waitforit gepostetes Foto am


Wurst, Käse und Fleisch wandern in mitgebrachte Dosen, Brot in den Baumwollsack, Joghurt und Milch im Glas kommt vom Bauern. Selbst den Eierkarton hat diese Userin von zu Hause mitgebracht. Der Einkauf fand übrigens in Österreich in einem Supermarkt statt.

7. Umwelt schonen und Geld sparen

Ein von @zerowastehu gepostetes Foto am


Wer sich öfter mal die gute alte Lunchbox packt, spart nicht nur den Verpackungsmüll unterwegs, sondern auch viel Geld.

8. „Grünes“ Abschminken

Ein von @zerowastehu gepostetes Foto am


In vielen Bereichen gibt es Alternativen: Im Bad kannst du waschbare Abschminktücher statt Wattepads verwenden – die landen nicht gleich nach einmaligem Benutzen im Müll.

9. Glasflaschen statt Plastikgeschmack

Leere Glasflaschen
Leere Glasflaschen für Getränke (Foto "Melkflessen" von FaceMePLS unter CC BY 2.0)

Wenn die Milchflaschen vom Bauern leer sind, kann man sie ausgespült wunderbar als Wasserflaschen nutzen. Nie wieder Plastikgeschmack im Wasser!

Weiterlesen auf Utopia.de:

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(5) Kommentare

  1. Also einige Punkte sind durchaus gut und plausibel. Aber auf dem Wochenmarkt die bereits abgepackten Früchte in Gläser umfüllen vermeidet höchstens den Müll zuhause, nicht aber generell den Müll. Und im Supermarkt bekommen man schon beim Wiegen Probleme, wenn man schwere Gläser mitbringt.

  2. Wenn aber jeden Tag die Hälfte der Kunden das Obat umpackt, macht sich der Marktstandler vielleicht den eine oder andren Gedanken, ob sier es nicht vielleicht doch unverpackt anbietet. ?

  3. Glas ist auf jeden Fall Plastik vorzuziehen, auch wenn’s beim Abwiegen derzeit Probleme geben könnte. Es ist nicht nur der Plastikgeschmack, den Flüssigkeiten annehmen können. Noch schlimmer ist es, wenn Temperatur mit im Spiel ist. Viele Kunststoffe, die entweder BPA (Grundsubstanz für eine Reihe stabiler Kunststoffe) oder Phthalate (Weichmacher, z.B. in PVC) enthalten, aber auch PET, das lange als sicher galt, sind endokrine Disruptoren.

    Für Föten kann das fatal sein, wenn im „richtigen“ Zeitfenster ein Hormonrezeptor blockiert oder ein disfunktionaler Wachstumsbefehl ausgelöst wird. Schlimmstenfalls kommt es zu Mißbildungen, bestenfalls zu einem verringerten IQ oder zu Prädispositionen von (Zivilisations-)Erkrankungen, die heute epidemisch um sich greifen. Wie kommt es, daß Kinder mit Altersdiabetes geboren werden können?

    EDCs (Endocrine disrupting chemicals) sollten auch von Erwachsenen vermieden werden, da Hormone viele Vorgänge unseres Körpers steuern. Für EDCs gibt es keine sicheren Grenzwerte, jede Dauerbelastung kann Folgen haben. Ein Hormonrezeptor reagiert auf wenige Moleküle. In Studien wurde die Schadwirkung einer Dauerexposition durch EDCs im Bereich weniger ppm, aber auch in ppb Konzentrationen (Parts per million bzw. billion) nachgewiesen. Es lohnt sich zu diesen Themen auf Twitter @ewg (Environment Working Group) und @EnvirHealthNews (Environmentlal Health News) zu folgen.

    Eine Menge Links zu Studien und Artikeln habe ich auf partsperhuman.info gesammelt.

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.