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Plastik im Meer, Elektroschrott, Lebensmittelverschwendung: Der Müll ist die hässliche Kehrseite unserer Konsumgesellschaft.
Wir werfen viel zu viele Dinge gedankenlos weg: Dinge, die von Anfang an für die Mülltonne gefertigt werden –aber auch solche, die wir eigentlich viel länger nutzen könnten, wenn wir wollten. Das muss nicht so bleiben. Diese Galerie zeigt gute Alternativen!
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Coffee-To-Go-Becher
Nutzungszeit: 10 Minuten
Ein Coffee-to-go-Becher hat eine Nutzungsdauer von ein paar Minuten, dann landet er im Müll. Becher und Deckel werden aufwendig hergestellt und entsorgt – nur, damit wir uns unterwegs einen schnellen Kaffee mitnehmen können.
Alternative: Coffee-to-stay. Kaffee ganz entspannt zuhause oder im Café trinken. Wer auf Coffee-to-go nicht verzichten will, sollte es mal mit einem wiederverwendbaren Thermobecher versuchen.
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Lebensmittel
Nutzungszeit: siehe Mindesthaltbarkeitsdatum
Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen? Druckstelle? In den Müll damit! Wie viele genießbare Lebensmittel wir in den Müll werfen ist obszön.
Alternative: Gezielter einkaufen, Reste verbrauchen, richtig lagern – und sich nicht vom Mindesthaltbarkeitsdatum verunsichern lassen. Fast alle Lebensmittel halten länger als drauf steht. Vertrau lieber auf deine Sinne: Sieht gut aus, riecht gut, schmeckt gut? Dann gehört es auch nicht in den Müll.
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Einweggrills
Nutzungszeit: 3 Stunden
Fertig-Grills aus dem Supermarkt, die nach einmaliger Benutzung entsorgt werden, gehören zu den absurdesten Müll-Verursachern überhaupt: Die Herstellung der Aluschale braucht viel Energie, die Kohle-Anzünder-Mischung enthält oft gesundheitsschädliche Stoffe und mittelfristig kosten Einweg-Grills meist mehr, als wenn man einmal einen richtigen Grill kauft.
Alternative: Kleine Kugel- oder Eimergrills sind genauso leicht zu transportieren und halten länger als einen Abend.
Mehr Info & Tipps: 6 Gründe gegen den Einweggrill und Grillen, aber nachhaltig: 10 Tipps
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Plastikflaschen
Nutzungszeit: einige Minuten bis Stunden
Wasser in (Einweg-) Plastikflaschen braucht kein Mensch. Ein Großteil dieser Flaschen wird nach einmaligem Gebrauch unter hohem Energieaufwand eingeschmolzen – der Teil jedenfalls, der nicht irgendwo in der Umwelt landet. Bei der Produktion neuer Flaschen kommt wertvolles Erdöl zum Einsatz. Dabei kann man in Deutschland fast überall Leitungswasser bedenkenlos trinken.
Alternative: wiederverwendbare Trinkflaschen für unterwegs, Karaffen für zuhause und den Arbeitsplatz.
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Kleidung
Nutzungszeit: 5 mal waschen bis 1 Saison
Das Phänomen Fast Fashion hat ähnliche Ausprägungen wie Fast Food: aufwendig produzierte Dinge werden in absurden Massen konsumiert und dann achtlos weggeworfen. T-Shirts für 5 Euro halten nicht lange – das ist schon klar. Die Lösung kann aber nicht sein, ständig neue Shirts zu kaufen. Für Billig-Mode werden Menschen ausgebeutet und wer solche Klamotten kauft, unterstützt dieses System.
Alternative: Fair produzierte, langlebige Mode ist schön und längst nicht so teuer, wie viele denken. Alternative: Second Hand kaufen. So bekommt man für wenig Geld oft hochwertige Teile.
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Kapsel-Kaffee
Nutzungszeit: 60 Sekunden
Sechs Gramm Kaffee stecken in einem Gramm Aluminium – und nach höchstens einer Minute ist alles vorbei und die Alu-Kapsel ist Abfall. Zu den Müllbergen, die Nespresso & Co. verursachen kommt hinzu: Kapselkaffee ist sogar im Vergleich mit Fairtrade-Kaffee richtig teuer.
Alternative: Für Kapsel-Maschinen-Besitzer gibt es wiederbefüllbare Kapseln – hier kannst du selbst entscheiden, welcher Kaffee hineinkommt und es entsteht kein Müll. Noch nachhaltiger ist es, Kaffee ganz einfach in der French Press oder Mokka-Kanne zu machen.
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Eisbecher und -löffel
Nutzungszeit: 5 Minuten
Eisessen gehört zum Sommer dazu. Aber die Antwort auf die Frage „Im Becher oder in der Waffel?“ solltest du nochmal überdenken. Die Eisbecher und Plastiklöffelchen sind nach ein paar Minuten nichts weiter als Abfall – der aufwendig verbrannt oder recycelt werden muss.
Alternative: Besser die essbare „Verpackung“ wählen, sprich: die Waffel. Oder: Einfach ins Eiscafé setzen und das Eis in Ruhe aus dem Glasbecher essen.
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Duschgel
Nutzungszeit: 2-3 Monate
Duschgel ist kein klassisches Wegwerfprodukt, aber im Verhältnis zur Inhaltsmenge entsteht hier ganz schön viel Plastikmüll.
Alternative: Nein, du sollst jetzt nicht aufhören, dich zu waschen. Schau dich lieber mal nach müllreduzierten Varianten um: feste Seifenstücke halten lange und man bekommt sie oft (fast) unverpackt, z.B. in Bioläden, auf Märkten und online. Gibt’s übrigens auch für die Haare als Alternative zum Shampoo in der Plastikflasche.
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Briefkastenwerbung
Nutzungszeit: Null
Na schön, die „Nutzungsdauer“ von Werbebroschüren liegt wohl irgendwo zwischen null und fünf Minuten. Doch wer die Werbeblätter aus dem Briefkasten sowieso ungelesen in den Müll wirft, kann sie auch gleich abbestellen.
Alternative: Ein einfaches Schildchen „Keine Werbung bitte“ auf dem Briefkasten wirkt Wunder. Und trägt hoffentlich langfristig dazu bei, dass weniger unnötige Werbung gedruckt wird.
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Döner-Alufolie
Nutzungszeit: 15 Minuten
„Zum Mitnehmen“ bedeutet bei Döner und Falafel meist: In Alufolie gewickelt.
Alternative: Döner und Falafel kann man meist genauso gut aus Papier oder ganz ohne Verpackung essen – und so aufwendig hergestelltes Aluminium und Müll einsparen. Frag den Döner-Verkäufer beim nächsten Mal einfach, ob er die Folie weglassen kann. Auch er spart ja damit.
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Kassenzettel
Nutzungszeit: 5 Sekunden
Mal ehrlich: Bei den meisten Alltags-Einkäufen stopfen wir den Kassenzettel in die Tasche und werfen ihn dann unbesehen weg. Damit steht der Kassenzettel auf der Liste der Wegwerf-Dinge mit der kürzesten Nutzungsdauer ziemlich weit oben.
Alternative: Sag an der Kasse, dass du keinen Beleg brauchst. Noch drucken ihn zwar viele Geschäfte automatisch aus. Aber: je mehr Kunden bewusst auf Kassenzettel verzichten, desto größer die Chance, dass sie irgendwann nur noch auf Wunsch gedruckt werden.
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Lebensmittelverpackungen
Nutzungszeit: ein paar Stunden bis Wochen
Beim Supermarkt-Einkauf bringt man mengenmäßig wahrscheinlich ebenso viel Verpackung wie Lebensmittel nach Hause. So gut wie kein Nahrungsmittel gibt es dort ohne Verpackung – nicht einmal Obst und Gemüse. Dabei sind die meisten dieser Folien und Kartons überflüssig.
Alternative: Obst und Gemüse mit eigener Tasche auf dem Wochenmarkt einkaufen, Getränke, Milch und Joghurt in Glas-Pfandflaschen bzw. -gläsern kaufen, auf verpackungsarme Produkte achten. Tipp: In immer mehr Städten gibt es verpackungsfreie Läden.
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Regenschirme
Nutzungszeit: wetterabhängig
Regenschirme kaufen viele Menschen für 2 Euro im Vorbeigehen, wenn sie gerade einen brauchen. Dass die Billig-Teile nach fünfmal Benutzen kaputt sind, überrascht nicht. Dann landet der Schirm im Müll und es folgt der nächste für ein paar Euro. So entsteht unnötiger Müll und zudem kostet das längerfristig mehr, als einmal einen hochwertigen Schirm zu kaufen.
Das gleiche gilt für viele andere Dinge – z.B. Flip Flops, Sonnenbrillen, Strumpfhosen, Feuerzeuge, Haargummis…
Alternative: Weniger kaufen, dafür hochwertiger und stabiler.
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Plastiktüten
Nutzungszeit: 20 Minuten
In Supermärkten muss man längst für Plastiktüten bezahlen und viele Kunden haben sich angewöhnt, eigene Taschen mitzubringen. So langsam zieht der restliche Einzelhandel nach, doch noch sind wir beim Shopping von Kleidern, Büchern, Elektronik usw. darauf eingestellt, dass wir die Einkäufe automatisch in eine Plastiktüte eingepackt bekommen. Die Tüten sind hier genauso überflüssig wie beim Lebensmitteleinkauf.
Alternative: eigene Taschen, Rucksäcke usw. mitnehmen.
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Smartphones
Nutzungszeit: 1-2 Jahre
Ein Smartphone ist kein Wegwerf-Gegenstand. Viele Verbraucher behandeln es trotzdem so: sobald ein neues Modell verfügbar ist, landet das „alte“ Gerät in der Schublade oder schlimmstenfalls im (Haus-)Müll. Dabei gehört die Elektronikbranche zu den ressourcenintensivsten, schmutzigsten und unsozialsten Industrien – und wer ständig neue Geräte kauft, fördert das weiter.
Alternative: Bleib souverän deinem Gerät treu, statt jedem neuen Smartphone-Trend hinterherzurennen. Dank der Smartphone-Hipster gibt es außerdem ein riesiges Angebot an guten Second Hand-Smartphones. Neukauf-Alternative: Fairphone oder Shiftphone.
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Take-Away-Verpackungen
Nutzungszeit: 1 Mittagspause
Fast jeder holt sich gern mal schnell was beim Asiaten um die Ecke. Hinterher bleibt ein Berg Müll zurück: Styroporboxen, Aluschalen, Plastiktüten.
Alternative: Wenn du dir öfter beim Chinesen oder Inder Essen holst, könnte eine eigene Dose eine gute Idee sein. Die Tiffin Box z.B. eignet sich perfekt, um Reis und Curry nach Hause zu transportieren. Oder natürlich Pasta vom Italiener. Vor allem, wenn du immer wieder beim gleichen Restaurant Essen mitnimmst: frag einfach mal, ob man es dir in deine eigene Box füllen kann.
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Tampons & Binden
Nutzungszeit: 4-8 Stunden
Herkömmliche Monatshygiene-Artikel wie Tampons und Binden sind typische Einwegprodukte – und produzieren riesige Müllmengen.
Alternative: Fast müllfrei, gesundheitlich unbedenklich und mittelfristig auch deutlich günstiger sind Menstruationstassen oder waschbare Binden.
Mehr Info & Tipps: In der Regel besser: Alternativen zu o.b., Always & Co.
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Kinderspielzeug
Nutzungszeit: ein paar Wochen bis Monate
Billiges Plastikspielzeug für Kinder bleibt selten lange heil – oder es wird, sobald das Interesse daran erloschen ist, schnell entsorgt. Kaputte und ungeliebte Billig-Spielsachen tragen so zu den Plastikmüllmengen bei. Neben dem Entsorgungsproblem gibt es noch ein weiteres: Plastikspielzeug ist oft mit gefährlichen Schadstoffen belastet.
Alternative: Hochwertige Spielsachen aus Holz oder Textilien sind viel langlebiger und können auch noch an andere Kinder weitergegeben werden.
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Papiertüten vom Bäcker
Nutzungszeit: 1 Minute
Fertig belegte Brötchen oder Süßgebäck, das man unterwegs kauft, bekommt man eigentlich immer in Papiertütchen, die unmittelbar nach dem Essen im Müll landen.
Alternative: Wenn du sowieso vorhast, das Brötchen direkt zu essen, könntest du es dir eigentlich auch einfach „auf die Hand“ geben lassen und dir den Abfall sparen.
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Plastikgeschirr und -besteck
Nutzungszeit: 1 Abend
Ähnlich wie Coffee-to-go-Becher dient Einweg-Plastikgeschirr und -besteck allein unserer Bequemlichkeit, hat eine sehr kurze Lebensdauer und verursacht unsinnige Müllmengen. Auf Veranstaltungen oder im Schwimmbad haben wir meist wenig Einflussmöglichkeiten (es anzusprechen kann sich trotzdem lohnen!).
Alternative: Beim Grillen im Park oder bei der Party zuhause können wir uns aber für „echtes“ Geschirr entscheiden. Für größere Feste kann man bei Catering-Unternehmen Geschirr und Besteck leihen. Oder: Lass die Gäste ihr eigenes mitbringen, dann wird’s schön bunt.
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Weiterlesen auf Utopia.de
- Plastikfreie Läden: Einkaufen ohne Verpackungsmüll
- Plastikmüll im Meer – was kann ich dafür?
- 10 Tipps für weniger Müll im Essen
Bestenlisten:











Fotos: © animaflora, Rangzen - Fotolia.com, Colourbox.de
Mit dem eigenen Becher beim Bäcker ist das so eine Sache. Bisher habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass viele Bäcker die mitgebrachten Becher aus hygienischen Gründen ablehnen.
Wie wäre es dann alternativ mit einem anderen Bäcker oder wie ich es jeden morgen mache, den Kaffee to go in der eigenen Thermostasse von Zuhause mitnehmen. Das ist auch viel günstiger.
Hallo Kristin, der Bäcker könnte Dir ja Deinen Kaffee in einer (bäckereieigenen) Porzellantasse bereiten, und von der kippst Du den Kaffee dann in Deine „to go“-Tasse. Dann wird zumindest Papier gespart, und die Bäckereitasse ist schnell wieder abgespült und ins Regal zurückgestellt.
Die Eisdiele in meinem Wohnort hat nur Straßenverkauf, also nichts mit reinsetzen und aus dem Glasbecher löffeln….
Dafür haben ja wohl die Eisdielen als erste den eßbaren Behälter erfunden. 😉
Dann rate ich Ihnen eben auf diesen zu verzichten.Alternativ eine andere Eisdiele aufsuchen, ihr Eis selber zu machen oder auf Eis genzlich zu verzichten.
Den Kassenzettel lasse ich mir zu Kontrollzwecken immer geben. Oft wird bei ein Artikel versehentlich doppelt gescannt oder eine falsche Nummer eingetippt und die Tomaten kosten dann das 5fache vom eigentlichen Preis. Kann ich mir nicht leisten, bin kein Großverdiener.
Unser Staat unterstützt die Abfallgesellschaft und verdient kräftig mit, wenn wir uns in die Eisdiele setzen.
Dann wird das Eis zum Serviceobjekt und als Mahlzeit mit 19% vermehrwertsteuert.
Eis zum mitnehmen ist als Lebensmittel begünstigt und „nur“ mit 7% versteuert. Und damit noch nicht genug, verdient der Staat an jedem der Becher und Löffelchen entlang deren Herstellprozesses jeweils 19% MwSt.
Aha. Und was hat jetzt bitte die ganz allgemein erhobene MwSt. konkret mit der Unterstützung der „Abfallgesellschaft“ zu tun? Und das „verdiente“ Geld verprasst dieser Staat dann als Privatperson zum eigenen Vergnügen, oder wie stellst Du Dir das vor?
Und das: „verdient der Staat an jedem der Becher und Löffelchen entlang deren Herstellprozesses jeweils 19% MwSt.“ ist schlicht und einfach falsch!
@Anth. offensichtlich warst Du noch nie Umstatzsteuerpflichtig.
Sonst wüßtest Du, daß es nicht stimmt, daß der Staat an jedem Becher entlang des Herstellungsprozesses verdient.
Außerdem, was hat es mit Abfallgesellschaft zu tun, wenn wir uns in die Eisdiele setzen (normales Geschirr) oder ein Eishörnchen schlecken (kein Abfall)?
Das haben wir doch selbst in der Hand, wie wir damit umgehen.
Es gibt immer Alternativen zu Produkten in Plastikverpackung . Das grösste Problem ist die menschliche Bequemlichkeit . Wer wirklich bewusst ist und nicht zu bequem, sich ein paar Gedanken dazu zu machen, der setzt von vorneherein bei der Müllvermeidung an. Wir sind zur Wegwerfgesellschaft mutiert, aus der es einen Ausweg gäbe, wären die Mensch nicht so schrecklich bequem und unbewusst.
Die Beiträge sind immer hochinteressant und auch zusätzliche Infos als Link zum Weiterlesen sind sehr hilfreich.
Was aber echt stört: daß sich die Links immer im selben Fenster öffnen (statt in einem neuem Fenster) und man so von der ursprünglichen Seite weggeführt wird und dann immer erst mühselig zurückgehen muss, um den ursprünglichen Artikel weiterzulesen.
Vielleicht könntet ihr das umstellen? Das würde die Navigation sehr erleichtern und entspricht auch mehr dem Gewohnten.
Viele Grüße und danke für die interessanten Themen!
Liebe Gerlinde, alle internen Links öffnen sich bei uns im selben Tab und alle externen Links in einem neuen Tab. Du kannst aber auch interne Links ganz einfach in einem neuen Tab öffnen indem du entweder mit der rechten Maustaste daraufklickst und dann auf „Link in neuem Tab öffnen“ klickst oder die Taste Strg gedrückt hältst, während du auf den Link klickst.
Viele Grüße vom Utopia-Team
Coffee to go – der Konsument hat Macht!!!
Ich habe mich auch über die beiden für mich auf dem Arbeitsweg in Frage kommenden Bäckereien geärgert – beide wollten aus Hygienegründen meinen mitgebrachten Becher nicht befüllen. Ich habe sie dann per E-Mail angeschrieben und das Problem geschildert, inklusive einer Statistik des anfallenden Mülls sowie der Drohung, zur Becher befüllenden Konkurrenz abzuwandern. Und siehe da: die Bäckerei Döbbe (Großbäckerei mit Sitz in Mülheim an der Ruhr) hat mir direkt am nächsten Tag geantwortet, daß sie das Problem angehen werden und Umfüll-Kannen für alle Filialen bestellen werden, damit der Kaffee in mitgebrachte Gefäße umgefüllt werden kann! Bis diese Kannen geliefert werden, bekommen die Filialen die Anweisung, den Kaffee auch in trockene und saubere Frendgefäße zu füllen.
Fazit: den Unternehmen immer die Türen einrennen mit Anregungen und Kritik!!! Manchmal hilft es tatsächlich 🙂
Ich finde viele der Vorschläge sehr gut. Allerdings sind mir zwei „sauer“ aufgestoßen:
1. Binden selbst waschen? Ich glaube, hier hat der Autor des Artikels ein wenig daneben gegriffen. Hygiene steht hier wohl an oberster Stelle und rückwärts wollen wir uns in dieser Beziehung nun wirklich nicht entwickeln. Ich habe echt mit dem Kopf über diesen Vorschlag geschüttelt.
2. Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt kaufen. Wer berufstätig ist, verbringt die Zeit, in der der Wochenmarkt ist, in seiner Firma. Außerdem gibt es nicht in jedem Ort diese Märkte. Wie sollen Menschen, die nicht mobil sind, dorthin kommen?
3. Nahrungsmittel in verpackungsfreien Geschäften einkaufen und selbst seine Dosen etc. mitbringen. Die Idee ist wirklich super, denn nach einem Einkauf quillt mein Plastemüll regelrecht über. Aber erstens gibt es solche Geschäfte nur in einigen großen Städten und zweitens ist es dort so teuer, dass es sich nicht Jeder leisten kann, hier einzukaufen.
Das sind zwar gute Ideen (außer Binden!), aber schlecht hinterdacht.
Tut mir leid, aber hier war ich nicht mit der Recherche zufrieden.
Das mit den Binden sehe ich ähnlich. Vor allem müßte man erst mal genau berechnen, wie das so kommt, weil der Waschvorgang ja auch Energie verbraucht.
Dagegen finde ich den Vorschlag mit den Wochenmarkt für viele Menschen praktikabel. An vielen Orten, wo ich schon gewohnt habe, findet er Samstags statt.
Da war der Einkauf auf dem Markt dann ein lieb gewonnenes Ritual.
Heute bin ich selbständig und kann mir die Zeit selbst einteilen.
Das können auch relativ viele Menschen, auch in Festanstellung.
Wenn es für D i c h nicht praktikabel ist, heißt es ja nicht, daß es anderen auch so geht. Für Dich wäre dann evt. eine Bio-Kiste eine Alternative, die Du an den Arbeitsplatz liefern lassen kannst.
Binden selbst waschen, pfui deibel. Seien wir froh, dass wir nicht in anderen Ländern leben, wo jeder Tampon zwangsläufig mit Plastikapplikator individuell ein einer großen Plastikpackung steckt, oder man alternativ die Binden ausschließlich in viel Plastik eingepackt kaufen kann.
Auch ohne Wochenmarkt kann man das Obst/Gemüse verpackungsfrei in vielen Supermärkten, oder türkischen Gemüseläden kaufen.
Verpackungsfreie Supermärkte halte ich leider auch nicht geeignet für den kompletten Einkauf (teuerer, relativ kleines Sortiment).
Es ist mir leider rätselhaft wie man plastikfrei seinen Einkaufsbedarf decken kann, aber mit etwas Hirn und Verstand lässt sich zumindest sehr viel vermeiden. Warum kosten Plastiktüten „nur“ Geld und werden nicht ganz verboten?
Das Verbot in San Francisco ist eine tolle Regelung! Auf die Vernunft der Verbraucher zu appellieren reicht nicht weit genug, weil viele nicht vernünftig oder zu bequem sind. Klimaziele kann man nur erreichen, wenn Änderungen im Großen geschehen und nicht, wenn ein einzelner mal auf eine Plastiktüte verzichtet.
„Binden waschen-pfui deibel“ … wieso? 90º mit Ökostrom und alles ist clean.
Dann gibt es auch immer noch die Mentruationstassen 😉