Elektroauto Microlino: erste Vorserienmodelle der „Elektro-Isetta“ sind da

Elektroauto Microlino – Elektro-Isetta & Knutschkugel
© Micro Mobility Systems AG

Am 24. Januar stellten die Schweizer zwei Vorserienmodelle des Elektroautos Microlino vor. Es wirkt wie eine Neuauflage der Isetta aus den 1950er-Jahren, aber elektrisch. Der sehr leichte und kleine Microlino könnte das Stadtauto der Zukunft werden – und eines der umweltfreundlichsten Elektroautos.

Wer braucht schon viele PS, wenn er doch eh nur in der Stadt oder auf dem Land stets die gleichen kurzen Strecken fährt? Diesen Gedanken verfolgt der Schweizer Hersteller Micro Mobility Systems beim Elektroauto Microlino.

Der ultrakompakte Zweisitzer hat einen 15-kW-Motor ist maximal 90 km/h schnell und schafft in der Standardversion rund 120 Kilometer Reichweite am Stück. Der Elektro-Kabinenroller beschleunigt dabei in 5 Sekunden von 0 auf … 50 km/h ;-).

Eine Utopie ist die „elektrische Knautschkugel“ nicht mehr: am 24. Januar 2018 stellten die Schweizer zwei Vorserien-Modelle vor, die bereits grösstenteils dem Serienfahrzeug entsprechen sollen. Die Microlino kamen in den Farben in Zurich Blue und in Milano Red.

Unsere Kollegin Sarah saß auf der ISPO schon drin:

Schon bald soll die Produktion in Serie starten. Bislang ist das Elektroauto nur in der Schweiz und in Deutschland erhältlich, weitere Länder sollen jedoch folgen.

Microlino: Mini-Elektroauto für Minimalisten

Hauptsache elektrisch, günstig und zuverlässig? Dann ist ein Blick auf den Microlino auf jeden Fall ein Muss: Das Elektroauto im Isetta-Retrolook spart sich jeglichen Schnickschnack und setzt auf ein möglichst praktisches Elektroauto ohne hohe Ansprüche. Schnelllade-Säulen braucht der Elektro-Kabinenroller nicht, da sich jede normale Steckdose als Microlino-Tankstelle nutzen lässt.

Dennoch passen mindestens zwei Personen in das minimalistische Rollermobil, hier allerdings hintreinander. Und auch der Preis ist heiß: Das Auto soll laut Hersteller bei Markteinführung etwa 12.000 Euro kosten.

Der Microlino soll in fünf Farben kommen: blau/weiss, rot/weiss, orange/weiss, mint/weiss, grau/weiss, weiss einfarbig und schwarz einfarbig.
Der Microlino soll in fünf Farben kommen: blau/weiss, rot/weiss, orange/weiss, mint/weiss, grau/weiss, weiss einfarbig und schwarz einfarbig. (© Micro Mobility Systems AG)

Dafür müssen Kunden in der elektrischen „Knutschkugel“ allerdings auf allzu viel Komfort verzichten. Heizung und Schiebefenster wird es geben. Sitzheizung und Entertainment-Paket eher nicht. Auch die Fahrertür fehlt, denn zum Einsteigen muss die ganze Front des Kabinenrollers aufgeklappt werden – eben wie bei der Isetta. So eignet sich der Power-Zwerg auch zum Quer-Parken.

Einen Luxus gönnt sich das Elektro-Rollermobil aber doch: Ein Schiebedach ist – wie bei der Original-Isetta aus den 50er Jahren – natürlich auch beim Microlino Pflicht.

Elektro-Isetta – nur „fast“ ein E-Auto

Genau genommen handelt es sich beim 450 Kilogramm leichten Microlino gar nicht um ein Mini-Elektroauto, sondern wie beim Renault Twizy um ein Quad. Aber: Um das 15 kW / 20 PS starke Gefährt zu fahren, reicht ein Rollerführerschein nicht – es muß schon ein Klasse-2-Führerschein sein.

Microlino Cockpit (von oben) mit kreisrundem Touchscreen
Microlino Cockpit (von oben) mit kreisrundem Touchscreen (© Micro Mobility Systems AG)

Die geringe Größe hat Vorteile: Der elektrifizierte Kabinenroller ist mit 2,4 Metern so kurz, dass er auch quer parken kann. So passen drei Microlinos in eine normale Parklücke, in der sonst nur ein SUV parken würde.

Aufgrund der kleinen Grösse und der Leichtgewichtkonstruktion benötige der Microlino, so der Hersteller, auch 40% weniger Teile. Daher würde er zur Herstellung wesentlich weniger Energie verbrauchen als ein normales Elektroauto. In der Schweiz konnte Microlino bereits Bosch Car Services als Service-Partner gewinnen.

Als Cockpit entwickeln die Hersteller ein rundes Touchscreen-Display, das ganz wie der Rest extrem minimalistisch arbeitet und sich mit einem Smartphone verbindet. Geschwindigkeit, verbleibende Reichweite und Ladestatus soll es anzeigen können – allzu viel mehr wird das elektrische Micro-Auto nicht können.

Reichweite des Elektro-Kabinenrollers Microlino

Je nach Fahrstil und Verkehrslage bietet der Akku eine Reichweite von 120 Kilometer (kleiner Akku) bis 215 Kilometer (großer Akku). Für Pendler lohnt sich ein Microlino dann schon: 96% der beruflichen Pendler legen mit dem Auto eine Strecke von weniger als 50 Kilometern zur Arbeit zurück. Auch Fahrten mit dem Auto in der Freizeit dauern in der Regel nicht lange.

Im Durchschnitt fahren wir Deutsche etwa 17 Kilometer, so eine Mobilitätsstudie (PDF). Folglich meistert das der Elektro-Isetta-Nachbau selbst in der Standardversion ohne Bedenken. In Sachen Sicherheit ist der Winzing natürlich kein SUV. Einen Crashtest muß das Micro-Auto nicht bestehen, in Simulationen soll er aber Crashs mit 50 km/h bestanden haben, so die Schweizer Autobauer.

Microlino: Preis und Prämie

Produziert werden soll der Microlino in Italien bei Tazzari – auch das Isetta-Design kam damals nicht von BMW, sondern von Iso Rivolta aus Italien. Über 4.500 Vorbestellungen sind nach Herstellerangaben bereits für das Microlino eingegangen. „Wir werden mit den ersten Auslieferungen zwischen Frühling und Sommer dieses Jahres starten“, heißt es dazu im aktuellen Newsletter. „Die erste glückliche Stadt wird Zürich sein, gefolgt von München und anschliessend wollen wir auch in weitere Städte expandieren.“

Microlino-Elektroauto: endlich eine Art Elektro-Isetta!
Microlino-Elektroauto: endlich eine Art Elektro-Isetta! (© Micro Mobility Systems AG)

Der Preis sollte ursprünglich etwas unter 10.000 Euro liegen und mit ähnlichen Elektroautos wie dem Renault Twizy (ca. 7.000 Euro, aber nur in der 45-km/h-Version und ohne Batterie, Seitentüren, Seitenfenster) konkurrieren, das ließ sich aber wohl nicht halten.

Für ihren Microlino haben die Hersteller zuletzt einen Preis von etwa 12.000 Euro veranschlagt. Kommen noch Zusatz-Ausstattung und eine größere Batterie für mehr Reichweite dazu, kann er natürlich auch mehr kosten.

Schade: Kunden können nicht von der Prämie für Elektroautos in Deutschland profitieren. Quads und Leichtbaufahrzeuge wie Renault Twizy , Twike oder eben der Microlino sind nämlich vom Förderprogramm ausgenommen. Verstehen muß man das nicht …

Technische Daten: Microlino

  • Preis: ca. 12.000 Euro mit Batterie
  • Leistung: 15 kW (20 PS, Drehmoment max. 110 Nm)
  • Akkukapazität: 8 kWh (Extended 14.4 kWh, ca. 3000 Euro Aufpreis)
  • Ladezeit (0-80%): 1 Stunde (Ladesäule) bis 4 Stunden (Haushaltsstecker)
  • Reichweite: ca. 120 Kilometer (Extended 215 km)
  • Länge x Breite x Höhe: 2.43m x 1.5m x 1.46 m
  • Kofferraumvolumen: 300 Liter
  • Leergewicht: 510 kg (mit Batterie, Fahrer)
  • Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h (limitiert)
  • Marktstart: ca. ab Q2/2018, Bestellungen sind möglich
  • Infos: www.micro-mobility.com

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(21) Kommentare

  1. „Leichtbaufahrzeuge wie der Twizy und der Microlino sind nämlich von dem Förderprogramm ausgenommen.“

    Wie bitte??? Oh man. Da würde mich echt mal die Begründung interessieren. Mir scheint, da haben Lobbyisten mal wieder ganze Arbeit geleistet…

  2. @ Micha
    Die Begründung ist einfach. Der Initiator war und ist ein riesiger Fan der I-Setta. Die Idee diesen zu elektrifizieren war dann ein Projekt bezüglich Machbarkeit (Durfte auch an Design-Vorstudien teilnehmen. Diese wurden dann an einem möglichen Investor präsentiert). Der Microlino ist beinahe ein reines Hochschulprojekt.

  3. Ich vermute, da hast du @Micha missverstanden. Ich denke, er prangert die sinnfreien Fördervoraussetzungen an, wonach ein SUV-Hybrid mit Alibi-Elektroantrieb von einer Förderung profitiert, ein Leichtbaufahrzeug, wie Twizy oder eben der Microlino, leider nicht. Und dass, obwohl genau mit diesen Kleinfahrzeugen doch effiziente und umweltschonende Fahrten möglich sind. Aber die Lobby-Realität in unserer auf Verhinderung bedachten Politik lässt mich da auch ganz schön frustig sein.

  4. Als Fahrer einer BMW Isetta 300 in den Jahren 1960 – 1963 freue ich mich auf den Microlino. Vom VW Touran möchte ich zum Microlino wechseln. Für mein Lebensalter (77 Jahre) ist er ist das genial einfache Fahrzeug in der Stadt und der näheren Umgebung.

  5. Im Prinzip ja kleine schlechte Idee. Allzu reduziert kann das Auto aber auch nicht werden. Schließlich braucht auch der Microlino Dinge wie Scheibenwischer oder eine Möglichkeit die Scheiben zu beheizen, damit sie nicht beschlagen.

    Und das Motto „Leichtmobilität mit Fußgängerschutz statt SUV mit Crashtest“ kann ich auch nicht ganz verstehen.
    Der Microlino soll 100 km/h schnell fahren können. Da braucht man schon ein sehr vernünftiges Crash-Verhalten. Soll das Teil eigentlich auf normalen Straßen fahren?
    Wie sieht es bei Unfällen mit anderen schweren PKWs oder gar LKWs, Bäumen, Wild usw. aus?

    Der E-Smart ist derzeit das reduzierteste Auto. Der Microlino wäre noch deutlich darunter angesiedelt, aber ob dieses Konzept so einsetzbar ist würde ich stark bezweifeln.

  6. Ich bezweifle das nicht. Ich würde den sogar obwohl ich auf dem Land wohne kaufen. Habe 14 km Arbeitsweg, muss auf dem Weg ab und zu einkaufen. Da interessiert mich, ob ich die Faltbox mit meinen Sachen rein kriege und an Luxus brauch ich nur ein RadioCD, ne Heizung und gut is…

  7. Diesen Komfort wünsche ich mir auch. Ansonsten ist auf dem Beifahrersitz (des Zweitwagens) genügend Platz für den Einkauf und für den Transport meines Aktionsmaterials für Workshops. Bei offenen Faltdach lassen sich bei Bedarf auch Dachlatten transportieren. – Es kommt also darauf an, sich genau zu überlegen, wozu man das Fahrzeug braucht.

  8. Als Stadtflitzer fehlt ein Kofferraum, denn viele nutzen das Auto innerstädtisch für größere Einkäufe. Da wäre Stauraum kein Luxus, sondern ein Muss.

  9. Genau hier macht die E-Mobilität Sinn! Es muß mal wieder ein RE:THINK stattfinden in Richtung Sinnhaftigkeit eines Fahrzeuges!
    Klar ist ein SUV sicherer, aber die größere A-Bombe gibt vermeintlich auch mehr Schutz. Und klar möchte man ja immer besser, schicker, und schneller in den nächsten Stau rasen.
    Diese Konzepte sind für die Stadt und für kurze Fahrten, dort machen sie mehr Sinn, als die ganzen Hubschraubermuttis mit SUV, die auf dem Weg zur Kita Angst um Ihre Kinder bekommen, weil „die doofe Nachbarin jetzt einen gepanzerten AMG fährt und nicht wie ich nur einen X5 oder Q7“.
    Leute, kommt wieder im Leben an! Auf langen Strecken ist ja ein Luxusauto angenehm, aber im Nahbereich/Kurzstreckenpendelbereich?
    Ihr wollt alle den Globus retten, aber nicht auf Luxus verzichten?
    Ob ich gnadenloser Müsli bin, mag ich aus dem Weg zu räumen:
    Ich habe einen 911er für den Männerspaß ohne Frontalkortex-Rückmeldung, einen 5er zum Fernreisen, einen Twizy für die tägliche Eierei. Zwei Motorräder wegen des Sicherheitsgefühls 😉

    Umdenken und Maßhaltigkeit leben…

  10. Gerade in der Stadt macht das nicht den geringsten Sinn.
    Da braucht es neue Konzepte in Punkto öffentlicher Nachverkehr ergänzt durch Auto-Miet-Konzepte oder Taxies.

  11. So ähnlich wollte ich auch gerade schreiben . In Städten ist ein solches Fahrzeug eher gut für Verleih-Stationen, die bisher (z.B green city ) eher Elektro-Roller und dergl. vermieten (die aber bei Regen u Schnee dann oft unbequem sind, und allg. oft fast gefährlich, weil Pkw, Busse und Lkw zu wenig auf 2-Räder achten)

    … wobei es natürlich schon zumindest ein Fortschritt wäre, wenn alle Leute, die in der Stadt heute ein großes Auto haben, dieses zunächst zu einem E-Car umbauen lassen, und wenn’s kaputt ist, dann ein solches kleines kaufen, statt dann wieder ein großes.

    Auf dem Land hingegen , wenn jmd. z.B. zur Arbeit oder zum Arzt usw fahren muss, wo kein Bus usw fährt (oder so bescheuerte Umwege oder Zeiten, dass es eine Zumutung ist …), wäre es schon eher sinnvoll, zumal es, anders als beim Twizy, offenbar Seitenscheiben hat und auch sogar 90 km/h schafft (relevant wenn jmd. z.B tgl. 20 km zur Arbeit und wieder nach Hause fährt – da will eine/r oft nicht nur mit 50 ’spazierenfahren‘ was zudem andere dann oft zu gefährlichen Überholmanövern verleitet !)

  12. Ja klar, auf dem Land wäre es momentan schon eine Alternative.
    Wobei man auch hier in erster Linie auf ein gutes öffentliches Netz bestehen sollte, wie es in Italien, Schweiz und teilweise Österreich bis ins letzte Berg-Dorf gegeben ist.
    Es gibt ja auch Menschen ohne Führerschein, die heute komplett aufgeschmissen sind.

  13. Ergänzend zu meinem Kommentar vorhin (anschließend oben an Maria_L) möchte ich noch hinzufügen :

    Interessant (vom leider hohen Preis abgesehen) finde ich auch die neueren TWIKE Modelle, sowie z.B. das das MonoTracer Electric MTE-150 – ein Elektro-Motorrad für 2 Personen mit wetterschützender Kabine
    http://assets.inhabitat.com/wp-content/blogs.dir/1/files/2012/02/Peraves-Monotracer-Sale-2-706×369.jpg

    Gut fände ich auch, wenn der sogenannte “ Hotzenblitz “ mal wieder gebaut würde ( https://de.wikipedia.org/wiki/Hotzenblitz ), und zwar wg Reichweite evtl als Hybrid, und zwar Elektro-Methan ! (das kann Erdgas sein oder mit Solar-/Wind-/Wellenkraft-Strom hergestellt werden, inm Power to Gas Technologie) oder Elektro-Wasserstoff – Hybrid (auch der Wasserstoff sollte natürlich mit EE generiert werden)

  14. grundsätzlich an alle Kritiker*innen von Elektro-Mobilen :

    Trotz schwedischer Studien, die neuerdings gern zitiert werden, aber Fehler enthalten (wie schon andere vorher) gilt: Ein Elektro-Auto ist heute klimafreundlicher und auch sonst umweltfreundlicher als ein quasi entsprechendes mit Verbrennungsmotor. Dazu nur 4 (von mehreren Argumenten)
    (1) Meist wird z.B vergessen, dass schon bei Erdölsuche und -förderung und -raffinierung Energie verbraucht wird
    (2) … noch gar nicht miteinbezogen die ganzen Erdölkriege (Kuwait Irak und viele vorher) und auch nur die „Energiebilanz“ der Militärpräsenz in Nahost, die seit vielen Jahrzehnten primär der geostrategischen Kontrolle der erdölreichen Gebiete dort dient
    (3) Unter anderem ist an E-Auto ablehnenden Rechnungen meistens falsch dass für den Verbrauch der Benzin-etc Autos theoretische Laborwerte zugrunde gelegt werden, statt empirisch ermittelter, echter Verbrauchsdaten –
    (4) Akkus können schon in naher Zukunft viel umweltfreundlicher sein, z.B. ohne Schwermetalle, aus Kunststoff der ggf aus nachhaltig angebauten Pflanzen herstellbar ist, vgl neueste Forschungen von Prof. Birgit Esser (Uni Freiburg) https://www.esser-lab.uni-freiburg.de/birgit-esser

    – – – – –
    kurze Fußnote / Ergänzung zu (2)

    Der Kuwaitkrieg (II Golfkrieg) kostete Deutschland 17,9 Milliarden DM . Der Irakkrieg kostete ‚offiziell‘ von 2003 bis 2009 den Aliierten ca. 700 Mrd. US Dollar (D bekanntlich nicht dabei) Laut Joseph Stiglitz belaufen sich aber die „wahren Kosten“ bis Ende Februar 2008 bereits auf etwa 3 Billionen Dollar (ZEIT 26. Februar 2008)

    n.b. Ein Bruchteil dieser Summen hätte wahrscheinlich ausgereicht
    um alle an den Kriegen um für damalige Akkus noch nötige ’seltene Erden‘
    im mittleren Afrika beteiligten Warlords zu überreden,
    binnen kürzester Zeit einen Friedensvertrag auszuhandeln;
    zzgl. guter Bezahlung aller Minenarbeiter und
    Schaffung von Maßnahmen zur Einhaltung von Umweltstandards.

  15. Seltsamer Ansatz! Verteilen Sie wenigsten mal Ihre Erdölsuchkosten und Kriegskosten auf Ihre Heizung, die Industrie und die Stromerzeugung. die machen den deutlich höheren Anteil aus. Und für die Stromverbrauchsangaben der E-Autos werden genauso Laborwerte herangezogen, die mit der Realität wenig zu tun haben. Es ist sicherlich begrüßenswert, dass Akkus der Zukunft aus alternativen Rohstoffen hergestellt werden. Aber auch die brauchen Energie zur Herstellung und die Landwirte werden die letzten sein, die ihre Einsatzmaschinen auf Elektroantrieb umstellen können.

  16. Auf dem Land finde ich ein so kleines Auto eher ungeeignet. Ich arbeite hier im Ort, fahr also nicht jeden Tag an etlichen Geschäften vorbei. Da ich für vieles einige Km fahren muss wird gut geplant und auf Vorrat gekauft. Somit brauche ich einen Kofferraum. Dann wird überlegt und zum Arztbesuch gleich z.b. Schuhe beim Schuster geholt oder abgegeben, incl. der sämtlicher Familienmitglieder, das Tierfutter gekauft, auch für die Schwiegermutter, bei Bedarf der Baumarkt aufgesucht…. Bin ich so gewöhnt und hab ehrlich gesagt auch keine Lust öfter zu fahren. Der rest der Familie macht es genauso. Dazu kommt das man oft mit mehreren fährt wenn einer sowieso muss damit der rest nicht extra fahren muss. Also brauchen wir einfach größere Autos. Diese kleinen sind top in der Stadt wenn man ständig wenig einkauft.

  17. Der Microlino hatnach Werksangaben 300 l Kofferraum. Das ist mehr als Polo und Co. haben. Warum lesen die Briefeschreiber nicht die Werksangaben, bevor sie fehlenden Kofferraum bemängeln? Interessant wären die Steuer- und Versicherungskosten für den Microlino. Gibt es darüber schon Informationen?
    „Dennoch passen mindestens zwei Personen in das minimalistische Rollermobil, hier allerdings hintreinander. “ Quatsch, die Fahrgäste sitzen hintereinander.
    Das für dieses Elektromobil keine Förderung gezahlt wird, ist leider typisch für unsere unterintelligente Politik. Der e Go Life wird durch staatliche Subventionen billiger als der Microlino. Das ist ökonomischer Schwachsinn.

  18. Da ist dem Herrn Redakteur sicher eine Null verloren gegangen oder? 😉

    Technische Daten: Microlino

    Preis: ca. 1200 Euro
    Leistung: 15 kW
    Akku…

    1200 Euro? WO GIBTS DAS? HER DAMIT 😉

  19. Führerschein Klasse 2 für den Microlino? Klasse 2 ist die alte Bezeichnung für den LKW-Führerschein( in D). Das scheint mir für den Microlino übertrieben.

  20. das konzept ist sehr cool und eigentlich genau der richtige ansatz. es ist immerwieder sehr schade das fahrzeuge dieser klasse so teuer sind. die kleine stückzahl macht es eben. für 8000eur wäre er goldrichtig und für mich auch knapp bezahlbar. 12000eur kann ich mir als kreditrate nicht leisten. beim twizy schien alles zu passen leider haben die extremteuren und verschleißfreudigen bremsen zum ausstieg aus der emobilität und beinahe in die insolvenz geführt. dieses risiko kann ich nicht erneut eingehen. ich werde also abwarten müssen welche kinderkrankheiten der microlino hat bevor ich kaufen kann. 🙁

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