Renault Twizy: das erstaunliche Beinahe-Elektroauto

Renault Twizy
Foto © Renault / Denis Meunier

Der Renault Twizy ist alles andere, als ein klassisches Elektroauto: Der Zweisitzer wurde extra für die Stadt konzipiert und passt in jede Parklücke. Sogar quer kann er mit dem Kofferraum zum Bürgersteig geparkt werden, sodass sich die Einkäufe ganz entspannt einladen lassen.

Der Renault Twizy will kein Auto sein – er ist ein Mix aus Motorroller und Elektroauto. Formal handelt es sich um ein Quad, er lässt sich aber dank gewohnter Pedalerie und Lenkrad wie ein Auto fahren. Der Spaßfaktor vom Quad bleibt dabei erhalten.

Renault Twizy: das kann der Elektro-Flitzer

Im Stadtverkehr surrt der 18 PS starke Twizy in der Spitze mit 80 km/h durch die Straßen und muss erst wieder nach etwa 120 Kilometern aufgeladen werden. Wegen seiner kompakten Größe ist der Elektro-Flitzer das ideale Auto für die Stadt. Er ist nicht viel größer als ein Motorroller und lässt sich auch quer, also mit dem Kofferraum zum Bürgersteig parken.

Wie ein Roller hat auch das Renault-Gefährt keine Scheiben an den Türen. Im Sommer sorgen die fehlenden Seitenscheiben für etwas kühlen Fahrtwind, bei Regen lenken Deflektoren am Dach und an der Windschutzscheibe die Wassertropfen ab. Auch wenn die Seitenscheiben fehlen, hat der Twizy eine Heizung an Bord. Vor allem dient sie dazu, bei beschlagener Windschutzscheibe wieder für freie Sicht zu sorgen.

Renault Twizy: die Türen haben keine Fenster, Deflektoren sorgen dafür, dass kein Regen ins Innere gelangt.
Renault Twizy: Die Türen haben keine Fenster, Deflektoren sorgen dafür, dass kein Regen ins Innere gelangt. (Foto © Renault / Denis Meunier)

Je nach Modell kann der Sitz hinter dem Fahrer für einen großen Kofferraum weichen. Ein Modell mit Automatik-Schaltung ist auch mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit und 5 PS verfügbar. Dann darf er schon ab 16 Jahren und dem Führerschein Klasse S gefahren werden.

Der Preis des Renault Twizy: In der Version mit 45 km/h kostet der Twizy rund 7.000 Euro, für die Variante mit 85 km/h werden ca. 8.600 Euro fällig. Und billiger wird es selten, denn:

Keine Förderung über die Elektroauto-Prämie

Der Renault Twizy wird als Quad eingestuft. Das führt bei der Beantragung der Förder-Prämie für Elektroautos zu Problemen. Denn die Bundesregierung fördert nur vollwertige Autos und keine Quads.

Somit erhalten Käufer die Prämie in Höhe von 4.000 Euro nicht. Immerhin hätte das die Hälfte des Kaufpreises ausgemacht. Bis Herbst 2016 hatte deshalb Renault selbst eine Prämie in Höhe von 2.000 Euro für den Kauf eines Twizy ausgelobt. Somit war das Elektrofahrzeug schon für rund 5.000 Euro erhältlich. Inzwischen gibt es die Aktion aber nicht mehr und Käufer müssen wieder den vollen Preis zahlen.

Renault Twizy gebraucht kaufen

Der kleine Flitzer ist allerdings so häufig verkauft worden, dass es inzwischen schon einen großen Gebrauchtwagenmarkt gibt. Je nach Kilometerstand, Modell und Zustand kostet ein gebrauchter Twizy zwischen 4.000 Euro und 6.000 Euro (z. B. bei AutoScout24**). Dazu kommt noch die Batteriemiete von ca. 50 Euro im Monat, die für alle Kunden Pflicht ist. Sie garantiert, dass das Elektromobil auch nach Jahren noch längere Strecken zurücklegen kann.

Renault Twizy im Test

In den meisten Tests beweist sich der Renault Twizy als echte Alternative zum Smart. Besonders in der Stadt fahre sich der Flitzer besonders angenehm, sagen die Testfahrer und berichten von einem hohen Spaßfaktor. Dies liegt unter anderem an der Automatik-Schaltung, die alle Modelle haben. Die Servolenkung zeigt sich im Test außerordentlich präzise und der Fahrkomfort sei ähnlich wie in einem Kart, lobt etwa die Auto BILD nach ihrem Test. Im Vergleich zu herkömmlichen Autos ist aber die Beschleunigung nicht so flott und ABS sowie EPS fehlen.

 Renault Twizy: Reichweite und Erfahrung im Check

Offiziell hat der Renault Twizy eine Reichweite von 120 Kilometern. Erst dann muss er wieder aufgeladen werden.

In der Praxis zeigt sich aber meist ein anderes Bild. Denn die Reichweite wird immer unter Laborbedingungen und bei der energieeffizientesten Geschwindigkeit ermittelt. In den meisten Tests unabhängiger Auto-Magazine lag die Reichweite zwischen 70 und 80 Kilometern.

Lies dazu auch:

Dies sind aber nur Erfahrungswerte und nach vielen Ladezyklen muss davon ausgegangen werden, dass die Reichweite nochmals sinkt. Allerdings ist das bei allen Elektroautos der Fall, da sie die Energie mit Lithium-Ionen-Akkus speichern.

Renault Twizy: klein genug, um quer zu parken
Renault Twizy: Klein genug, um quer zu parken. (Foto © Renault / Denis Meunier)

Doch Renault hat sich ein ausgeklügeltes Verfahren ausgedacht, damit die Reichweite auch nach einigen Jahren noch sehr hoch ist: Alle Kunden müssen beim Kauf des Twizys einen Batterie-Mietvertrag abschließen und monatlich ca. 50 Euro zahlen. Renault garantiert dafür, dass die Akkus immer funktionieren. Bei einem Defekt oder Abnutzung über die Jahre erhält der Wagen eine neue Batterie.

Aufgeladen wird der Akku übrigens an herkömmlichen Steckdosen und ist nach gut drei Stunden wieder vollgetankt. Für Fahrten in der Stadt ist und bleibt der Twizy ein hervorragendes Elektromobil, das bezahlbar und alltagstauglich zugleich ist.

Alternativen zum Renault Twizy

Der Renault Twizy ist also kein normales Elektroauto, er bewegt sich in einer sehr speziellen Nische. Folgenden Alternativen sind vorstellbar:

Wichtige Beiträge zu dem Thema auf Utopia.de:

Externe Info-Seiten:

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(11) Kommentare

  1. Ich verstehe nicht den Jubel über den Twizzy. Er hat keine Fensterscheiben und ist deshalb überhaupt nicht für den Winter geeignet. Im Winter ist Fahrrad fahren vermutlich angenehmer, weil man sich dabei bewegt und die Bewegung warm hält. Der Stauraum des Twizzy ist winzig. Er ist weder ein echtes Elektroauto noch ein Elektro-Rad und irgendwie nutzlos.

  2. Die Bedenken hatte ich am Anfang auch. Im Winter nicht zu gebrauchen.
    Hab ihn mir dann als Sommerspaßmobil gekauft.

    Aber schon im ersten Winter hab ich gemerkt, so kalt ist es darin gar nicht.
    Wer in seiner Winterkleidung 30 Minuten an der Bushaltestelle sitzen kann, kann auch eine Stunde im Twizy fahren.
    Und für ganz große Frostbeulen kann man sich eine Sitzheizung besorgen die über den 12V Anschluss im Twizy betrieben werden kann.(Brauch ich nicht, kenn aber genug Leute die so durch den Winter kommen)

    Im Winter verschwitzt vom Rad zu steigen, ist auch nicht so dolle.
    Stauraum? Zwei Bierkästen und zwei Einkaufstaschen bekomm ich nicht aufs Rad! 😉

    Schau dir so einen Twizy mal von nahem an! 5000 Käufer in DE haben wohl auch anders gedacht als du 😉

  3. Kann man den Twizy über die Wintermonate abmelden und die Akku Miete einsparen?

    Gegen Schwitzen auf dem Rad hilft die passende Kleidung.

    Gegen fehlenden Stauraum für Einkäufe ggf. einen Rad-Anhänger zu kaufen, ein E-Rad (wir haben keines) inkl. hochwertiger Rad-Anhänger kostet deutlich weniger als ein Twizy mit dessen laufenden mtl. Kosten.

    Vergleiche mit dem Rad sind dort unsinnig wo es auf viele Tageskilometer ankommt. Viele lehnen das Rad als Alternative ab, weil es schlicht langsamer ist, Zeitdruck ist oft ein begründetes (noch öfter unbegründetes) Argument. Es sind andere Lebenseinstellungen, der eine will sich bewegen, der andere vom Motor gefahren werden.

    Kauf man sich jedes Wochenende zwei Bierkästen dann hat man andere Probleme. 😉 Ist sowieso ein normales Auto mit Kofferraum verfügbar, nimmt man das für den Getränkekauf. In unseren Rad-Anhänger passen 5-6 Kästen Getränke, trotzdem nehme ich die 500 Meter Umweg mit dem Auto – weil ich dran vorbei fahre – in meinen ökologischen Rucksack, dafür kaufe ich 6 Kästen und mache den Kofferraum fast voll, wenn schon denn schon. In den Fußraum unseres E-Rollers passt 1 Kasten, aber den muss ich richtig sichern, da bin ich eigentlich mit dem Rad schneller + effizienter (+ mit dem Auto bequemer).

    Versuche mir wirklich den Kauf eines Twizy schön zu reden, für unsere Zwecke nur ein Kostenfaktor, Spaß … wenn´s darum ginge, hätte ich gerne was Unökologisches, mit Rad und Anhänger schaffe ich eher die Entschleunigung, was am Ende befriedigender ist.

    ÖPNV im Winter stimme ich völlig zu, da fahre ich lieber Rad. 🙂

  4. Grundsätzlich ein tolles Gerät, und dass es im Winter eventuell kalt ist, würde mich nicht stören, hier in südhessen ist das echt, kein Problem. Leider ist der Betrieb des Teils völlig unwirtschaftlich. Die anschaffung ist da gar nicht das Problem, aber ich zahle erstmal 50 Euro pro Monat für den Akku, dafür kann ich mit meinem alten, grossen Volvo rund 900 Kilometer weit auf LPG fahren. Dazu kommen noch die Kosten für die Ladung, gerade Stadtbewohner, die das Gerät anspricht, können meist nicht selber laden, also geht’s an eine Ladesäule. Das billigste Angebot hier in Südhessen ist die (schwachsinnige Flatrate) Entega Karte für 30 Euro, bzw. 25 für Kunden. Wenn ich nun mit dem Twizzy mehr als 1350 Kilometer führe, käme ich in die Gewinnzone. Abgesehen davon, dass da vor mich auf Grund des Arbeitsweges keine Notwendigkeit besteht, das hiesse (bei 22 Arbeitstagen pro Monat) gut 61 Kilometer am Tag. Zumindest im Winter muss das ding dann täglich ans Kabel. Als Freizeitvergnügen wäre es sicher auch toll, aber da ist das noch unwirtschaftlicher.
    Grundsätzlich sind bisher alle Ladekarten für Kurzstreckenfahrer zu teuer, und mit dem dämlichen Renault-Akku-Leasing wird das ganze dann sehr schnell völlig hirnrissig.
    Es fehlt nicht einfach an Ladeinfrastruktur, auch die Preise für das Laden ausser Haus sind völlig bekloppt. Rechnen würde sich das für Vielfahrer – mit Elektrofahrzeugen der bisherigen Reichweiten …
    Wenn Firmen, am Besten per Solardach über den Firmenparkplätzen, Lademöglichkeiten für Mitarbeiter und Kunden anböten wäre das sicher interessant, aber derzeit ist das ganze Thema Elektroauto ein Spass für reiche Enthusiasten und die recht wenigen Leute, die mit selbsterzeugtem Strom laden können. Dabei spielen die Anschaffungskosten nicht mal eine grosse Rolle, es geht mir nur um die Betriebskosten.

  5. Elektrofahrzeuge sind in der Anschaffung teuer!
    Das gilt insbesondere für Kleinserienfahrzeuge wie den Twizy.

    Die 50€ Batteriemiete muss man nicht mit Benzin vergleichen.
    Renault hat sich halt dafür entschieden den Akku auschließlich zur Miete anzubieten.
    (Eine Entscheidung die bei vielen Twizynutzern nicht gerade auf Gegenliebe gestoßen ist)

    Der Akku selber ist etwa 3100€ Wert.(Er wird in anderen europäischen Ländern schon für 4500€ zum Kauf angeboten)

    Um den Kaufpreis des Akkus durch die Monatsgebühr abzugelten benötigt ein Mieter also 5-7 Jahre.

    Dieses Verfahrensweisen findet man auch bei anderen Fahrzeuganbietern.

    Das die Energieunternehmen sich vielerorts noch komplett verpeilt gegen Elektrofahrzeuge stellen hat nichts mit dem Twizy zu tun!

    Gerade Entega hat sich da nicht mit Ruhm bekleckert.
    Bei vielen Stadwerken gibt es ähnlich Schlecht durchdachte Konzepte.

    Aber die ist für den Twizy eigentlich irrelevant. Er lädt mit Schuko. Keine spezielle Infrastruktur benötigt.

    Und mit den richtigen Anbietern kann man auch öffentlich mit 3-4 € pro 100km über die runden kommen. Zuhause geladen, selbst mit Ökostrom wird es nicht mehr als 2-3€ sein.

    Bei einem Elektrofahrzeug geht es leider immer noch nicht um Wirtschaftlichkeit 🙁
    Der Twizy erfüllt bei uns ehr die , ich fahr mal eben in die Stadt, Lücke.

    Bei mir hat der Twizy mittlerweile den Diesel als Hauptfahrzeug verdrängt.
    Schneller los, fixer unterwegs und wesentlich einfacher parken. Und 80km Akku sind mehr als ausreichend.

    BTW: Wohne in Berlin sehr Zentral!

  6. Aber auch noch mal ein paar Worte an den Autor dieses Blogeintrags.

    Servolenkung beim Twizy, echt? 😉

    Und leider ist die Sache mit dem Mietvertrag des Akkus bei Renault auch nicht ganz so eine positive Sache wie es in ihrem Artikel dargestellt wird.

    Das liegt eigentlich nicht unbedingt an dem Konzept, sondern ehr an der Umsetzung durch die Renault Bank.

    Über die Jahre haben sehr viele Twizynutzer die Erfahrung gemacht, dass es der Renault Bank wohl ehr um die Rendite bei diesem Vertrag geht, als den Nutzern Sicherheit gegen Akku Ausfall zu bieten.

    So werden bei (auch kleineren) Unfällen mit dem Fahrzeug ganz schnell mal „Akkuprüfgebühren“ von mehrere hundert Euro fällig.
    Bei einem Totalschaden muss man für diverse Vorgänge locker mal 80% des Akkupreises an Gebühren zahlen, bevor man nochmal für den Kompletten Akku zur Kasse gebeten wird.

    Viele Haftpflichtversicherungen machen das nicht mit.
    Aber das Verfahrensrisiko, dies eventuell vor Gericht geltend zu machen, schiebt die Bank an ihre Kunden ab.

    Besser noch, man ist verpflichtet den Akku (Eigentum der Bank!) selber Vollkasko zu versichern.
    Somit bekommt die Bank in jeden Fall ihre Rendite. Im Notfall aufgrund der gestiegenen Prämien des eigenen Kunden.

    Daher gibt es seit Jahren die Forderung den Akku zum Kauf anzubieten.
    Leider wird dies bisher nur in einigen Ländern „getestet“. (Dort wo der Aufwand eines Mietschemas zu hoch ist)

    Oder die Verträge Kundenfreundlicher zu gestalten!

  7. Hallo zusammen,
    dann gute ich mich auch mal als Twizyfahrer.
    Angeschafft wurde er vor 2 Jahren, weil es riesig Spass macht, damit zu fahren.
    Er sollte dann in den Sommermonaten den alternden Benz (LPG) entlasten.
    Heute ist es aber so, das der Twizy über 10.000km pro Jahr fährt und der Stern keine 7.000km.
    Das Hauptfahrzeug ist also der Twizy geworden. Trotz Reichweiten von 55-80 km (je nach Temperatur und Temperament)

    Wer Elektromobilität richtig versteht, der regt sich auch nicht über „jeden Tag aufladen“ auf. Vorteil: Immer voll Reichweite. Keine Zeit verdödeln an der Tankstelle.

    Hab vorgestern den Diesel von der Freundin vollgetankt. 55€ und stinkende Finger war die Folgen. Bah.

    Ja, der Diesel hat gut wumms und Stauraum und Platz für 5 Personen.
    Aber Twizyfahren macht viel mehr Spass. 🙂

  8. Es gibt einen sehr großen Unterschied zwischen den meisten hier (https://utopia.de/galerien/elektroautos-2017-2018-ueberblick-vergleich/) im Kleinwagensegment aufgeführten Wagen: Man kann ihn kaufen! Man kann ihn sich leisten!

    Im Twizy-Forum gibt es einen sehr langen Faden über seine Konkurrenten – zumeist Ankündigungsmodelle. Seit einem Jahr bin ich ohne Pause mit dem Lütten unterwegs. Auch viel auf der Landstraße zwischen Großstädten. „Tanken“ ist in meiner Elektromobilitätsregion zumeist kostenlos. Die leidige Batteriemiete ist der teuerste Punkt der laufenden Kosten. Der große Benziner jedoch bleibt immer öfter stehen, auch dank Parkplatzgarantie für Stromer.
    Und ja, es war auch mal lausig kalt im Winter. Eine Fleecedecke und warme Sachen helfen – bin jedoch kein Frostköttel.
    Wer jeden Tag sein Smartphone auflädt, gewöhnt sich auch beim Auto daran. Was beim Twizy halt stört ist die lange Ladezeit. Es ist und bleibt ein Schnarchstromer, ein Schwachpunkt, wenn man nur öffentliche Ladestationen nutzen kann.

    Trotzdem, es ist meine Einstiegsdroge in die Elektromobilität. Der nächste wird auf jeden Fall ein Stromer – wenn es mal etwas vergleichbares gibt, was über den Akündigungsstatus hinaus wirklich erscheint und nicht preislich utopisch bei 25.000 € liegt wie Smart und E-Up oder vor Jahren der Tazzari.
    Der e.Go könnte das schaffen. Die Firma hat immerhin ja auch die Postautos auf die Strasse gestellt, für den kein Hersteller einen Markt sah. So lange sorge ich mit dem Kleinen hier weiterhin für aufsehen und zeige, das es möglich ist.

  9. Meinen Twizy habe ich jetzt seit 4 Jahren, bin bei 40.000 km und würde ihn niemals wieder hergeben. Ich fahre das ganze Jahr, auch im Winter, dann mit Sitzheizung und Kuscheldecke. Bei minus 15 Grad ist es tatsächlich nur was für Hardcore-Twizy-Liebhaber, aber das haben wir auch hier im Süden nur an ein paar Tagen im Jahr.

    Bin normalerweise zwischen 50 und 60 km am Tag unterwegs. Im Winter ist das ab und zu knapp – wegen der oben erwähnten Temperaturen. Ansonsten klappt es hervorragend.

    Der Nutzen im Alltag ist hoch, aber der wahre Grund, warum ich täglich damit fahre, ist der Spaßfaktor. Kein Auto kommt so schnell durch die Kreisel, kein Auto kann so geschickt parken, mit keinem Auto bekomme ich so oft ein Lächeln von wildfremden Leuten.

  10. Ich fahre meinen Twizy seit Juli2016 hauptsächlich den Weg zur Arbeit. Bekomme dort den Strohm geschenkt. Aber die die zweite hälfte meiner Kilometer sind fast nur Spass-fahrten weil`s einfach nur schön ist.

  11. Seit 4 Jahren fahre ich fast taeglich 50 km zur Arbeit und zurueck- jetzt schon mit meinem zweiten Twizy – und fahre auf die 90.000 Twizy-km zu. Bei mir setzt KEIN Gewoehnungseffekt ein. Jeder Meter macht Spass und wenn ich in die Kinderaugen schaue und die ausgestreckten Arme sehe, weiss ich, dass wir so falsch nicht liegen koennen. Immer mehr aeltere Menschen schauen dem Twizy lange nach. Die geniessen – wie ich – das lautlose Gleiten und das unaufdringliche und angenehme Verkehrsmittel. Jeder Elektromobilist ist mit ein Botschafter und Initiator der Energiewende. Davor ziehe ich den Hut! Chapeau

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