Secondhand-Mode: Bei Armedangels kannst du jetzt auch gebrauchte Kleidung (ver)kaufen

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Die Fair-Fashion-Marke Armedangels führt jetzt eine Resell-Plattform ein, um einen ressourcenschonenden Umgang mit Mode zu fördern. Mehr zur Plattform und den Hintergründen erfährst du hier.

Armedangels ist keine herkömmliche Fast-Fashion-Marke. Im Gegenteil: Im Sortiment findest du Kleidung aus recycelten und biologisch zertifizierten Materialien. Zudem ist das Unternehmen mit dem GOTS-Siegel zertifiziert und Mitglied der Fair Wear Foundation. Trotzdem ist natürlich auch diese umweltbewusste Herstellung von Kleidung mit der Freisetzung von CO2-Emissionen verbunden. Auch wenn du bereits überwiegend Fair-Fashion kaufst, solltest du deshalb auch darauf achten, Kleidungsstücke möglichst lange zu tragen beziehungsweise im Kreislauf zu halten.

Dafür hat Armedangels nun ein Secondhandsystem entwickelt. Ab dem 22. März ist die Resell-Plattform verfügbar, auf der du deine getragenen Kleidungsstücke verkaufen beziehungsweise selbst Second-Hand-Mode shoppen kannst. Auch kaputte Textilien kannst du einschicken. Diese will das Fashionunternehmen recyceln und weiterverwenden. Wichtig: Sowohl der Secondhand-Handel als auch das Recycling beziehen sich nur auf Armedangels Kleidungstsücke.

Secondhand bei Armedangels: Das steckt dahinter

Mit der neuen Resell-Plattform will Armedangels ressourcenschonender arbeiten.
Mit der neuen Resell-Plattform will Armedangels ressourcenschonender arbeiten. (Foto: Armedangels)

Laut einem Bericht von McKinsey & Company fallen in der Modebranche jährlich etwa 40 Millionen Tonnen Textilabfälle an. Diese werden in der Regel nicht recycelt, sondern einfach verbrannt. Diese Verschwendung von Ressourcen fördert die globale Erwärmung und schadet der Artenvielfalt. Schließlich sind dadurch immer wieder hohe Mengen an Rohstoffen (wie Baumwolle) notwendig, die beim Anbau viel Fläche und Wasser benötigen. Zudem ist für die Verarbeitung von Textilien viel Energie nötig.

Dem will Armedangels nun etwas entgegensetzen: Mithilfe der neuen Resell-Plattform will die Modemarke dafür sorgen, dass intakte Kleidung ihrer Marke, aber auch Materialien aus kaputten Kleidungsstücken in der Wertschöpfungskette verbleiben.

Um selbst zu verkaufen, bietet dir Armedangels in Zusammenarbeit mit reverse.supply an, deine Kleidung ohne zusätzliche Kosten einzuschicken. Intakte Kleidungsstücke bietet die Modemarke direkt im Resell-Secondhandshop zum Verkauf an. Kaputte Textilien schickt Armedangels zum Recycling. In beiden Fällen bekommst du als Dankeschön einen Gutschein für den Onlineshop des Unternehmens. Die Preise der angebotenen Secondhand-Kleidung starten bei einigen Modellen bei etwas über 20 Euro. Hier kommst du zum Shop für Frauen- und Herrenkleidung.

Second-Hand-Mode: Weitere Onlineshops

Deine gebrauchte Kleidung kannst du auch im nächsten Second-Hand-Shop in deiner Nähe abgeben.
Deine gebrauchte Kleidung kannst du auch im nächsten Second-Hand-Shop in deiner Nähe abgeben. (Foto: CC0 / Pixabay / boutiquegirlish21)

Neben dem neuen Resell-Shop von Armedangels kannst du Secondhandkleidung auch bei weiteren Onlineshops kaufen beziehungsweise abgeben:

  • Bei Momox kannst du gebrauchte Kleidung zum Festpreis verkaufen. Dafür gibst du ein paar Daten zum Kleidungsstück an. Anschließend wird dir der Ankaufspreis angezeigt. Momox überweist dir den Preis entweder direkt aufs Bankkonto oder stellt dir einen Gutschein aus. Auf Momox Fashion kannst du Secondhandmode shoppen. Hier bekommst du T-Shirts, Hosen und Tops bereits ab acht Euro. Artikel von teureren Modemarken in gutem Zustand liegen teilweise bei Preisen zwischen 80 und 120 Euro.
  • Bei Vinted kannst du deine Kleidung direkt selbst verkaufen und so auch deine eigenen Preise festlegen. Wenn du selbst Artikel kaufen möchtest, kannst du mit den Verkäufer:innen in Kontakt treten und den Preis eventuell noch einmal verhandeln.
  • Weitere Portale stellen wir dir hier vor: Secondhand-Kleidung kaufen: Hier wirst du online und offline fündig.

Noch ökologischer ist es, wenn du deine gebrauchte Kleidung einfach zu Fuß oder per Fahrrad im nächsten Secondhandshop in deiner Umgebung abgibst. So vermeidest du lange Transportwege per Post und damit die Freisetzung von CO2-Emissionen.

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