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E.-coli-Bakterien in Hackfleisch, Keksteig und Salat nachgewiesen

Foto: CC0 Public Domain / unsplash - Toa Heftiba; Mads Eneqvist

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat krankmachende Bakterien in verschiedenen Lebensmitteln gefunden. Darunter Salat und Hackfleisch. Auch Spielzeug untersuchten die Kontrolleur:innen.

Wenn Salat krank macht: Lebensmittelkontrolleure haben in fast der Hälfte der untersuchten Proben von Salaten in Fertigpackungen krankmachende Bakterien gefunden. In 200 von 428 Proben seien 2021 sogenannte präsumtive Bacillus cereus nachgewiesen worden – diese können zu Erbrechen und Durchfall führen, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Da Salate roh verzehrt und die Keime damit nicht durch Erhitzen abgetötet werden, rät das BVL empfindlichen Menschen von abgepackten Salaten ab.

Plätzchenteig nicht roh essen

Pünktlich zur Weihnachtszeit mahnte das BVL dazu, Plätzchenteig immer nur gebacken zu essen und nicht schon vom rohen Teig zu naschen. In etwa 10 Prozent der 2021 untersuchten Fertigteige und Backmischungen seien STEC-Bakterien gefunden worden. Bei vollständiger Erhitzung würden diese abgetötet.

Listerien und STEC-Bakterien in Hackfleisch

Auch Fleischesser:innen sollten bei der Wahl ihres Essens aufpassen. In Rinderhackfleisch fanden die Kontrolleur:innen 2021 Listerien und sogenannte STEC-Bakterien. E.-coli-Bakterien gehören bei Mensch und Tier zur gesunden Darmflora. STEC-Bakterien – Shiga-Toxin bildende E. coli – sind hingegen krankmachende Varianten. Gelangen solche Bakterien in den Körper, können sie eine Darmentzündung auslösen, die einen schweren Verlauf nehmen kann.

In 28 von 420 Proben von Rinderhackfleisch wurden STEC-Bakterien nachgewiesen. Noch deutlich häufiger fanden die Expert:innenen Listerien: 88 von 410 untersuchten Proben – also fast jede fünfte – waren positiv. Infektionen mit diesen Bakterien seien vergleichsweise selten, die Listeriose gehöre aber zu den schwerwiegendsten durch Lebensmittel übertragbaren Krankheiten, hieß es vom BVL.

Krebserregender Stoff in Spielzeug

Zumindest eine frohe Nachricht zu Weihnachten hatte das Bundesamt für Verbraucherschutz aber dabei: Keines der 53 untersuchten Spielzeuge enthielt krebserregende PAK, Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. „Wir sehen hier eine sehr erfreuliche Entwicklung“, sagte Georg Schreiber, Abteilungsleiter im BVL. „Die Hersteller sind inzwischen ihrer Sorgfaltspflicht nachgekommen, was allen Verbraucherinnen und Verbrauchern zugute kommt.“

Utopia meint: Der Konsum von Fleisch aus Massentierhaltung bringt nicht nur Tierleid mit sich sondern treibt die Klimakrise voran und birgt gesundheitliche Risiken für diejenigen, die es zu sich nehmen. Eine Möglichkeit, um Missstände zu reduzieren ist eine vegane Ernährung. Hier mehr Infos dazu: Studie: Vegane Ernährung könnte Klima und Menschenleben retten.

Wer jedoch nicht auf Fleisch verzichten kann, sollte auf regionales Fleisch aus biologischer Haltung zurückgreifen. Zur besseren Orientierung beim Kauf können Siegel helfen. Hier mehr Infos dazu: Ratgeber Bio-Fleisch: Qualität erkennen, richtig kaufen

Hier findest du Tipps, die dir den Umstieg auf eine fleischlose Ernährung erleichtern: Vegetarische Ernährung: Die 11 wichtigsten Tipps und Vegetarier werden: Einfache Tipps für Einsteiger.

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