Aloe Vera gießen: Auf diese 3 Dinge musst du achten

Aloe Vera gießen
Foto: CC0 / Pixabay / joanshannon

Die Aloe Vera liebt Sonne und Wärme – aber ab und zu braucht sie auch Wasser. Was du beim Gießen beachten solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Ursprünglich stammt die Aloe Vera vermutlich aus Südfrika. Das dortige Klima ist heiß und trocken, weswegen sie Sonne und Wärme liebt. Heute wird sie in subtropischen und tropischen Regionen rund um die Welt kultiviert, von Indien bis Mexiko, aber auch im Mittelmeergebiet.

Hierzulande macht sich die Aloe Vera als Zimmerpflanze gut. Wenn du sie richtig pflegst und vermehrst, kannst du dir sogar eine kleine pflanzliche Apotheke mit der Aloe Vera einrichten. Der Saft und das Aloe-Vera-Gel im Inneren der fleischigen Blätter gilt nämlich als altes Naturheilmittel und Pflegeprodukt. Zur Pflege gehört vor allem eins: richtig zu gießen.

Aloe Vera gießen: 4 Dinge, auf die du achten solltest

Wässere nicht die Blätter deiner Aloe Vera, sondern direkt die Erde.
Wässere nicht die Blätter deiner Aloe Vera, sondern direkt die Erde.
(Foto: CC0 / Pixabay / marcegaral)

1. Staunässe vermeiden

Die Aloe Vera liebt es warm und sonnig. In ihren dicken Blättern kann sie viel Wasser speichern, sodass du dich beim Gießen zurückhalten kannst und auch solltest. Das Schlimmste, was der Aloe Vera passieren kann, ist nämlich Staunässe. Wähle beim Gießen also das richtige Maß: Es ist empfehlenswert, die Aloe Vera etwa zwei Mal wöchentlich zu gießen. Das Substrat sollte feucht gehalten werden, aber auf keinen Fall nass sein.

2. Blätter trocken halten

Niemals solltest du deine Aloe Vera einfach von oben gießen. Die fleischigen Blätter sollten trocken bleiben. Gieße stattdessen von unten direkt auf das Substrat.

3. Kalkarmes Wasser nutzen

Am besten geeignet für die Aloe Vera ist kalkarmes Wasser. Wenn du in einer Gegend wohnst, in der das Leitungswasser stark kalkhaltig ist, kannst du es abkochen, um es weicher zu machen. Das mögen die Pflanzen lieber. Alternativ kannst du Regenwasser sammeln und dieses zum Gießen nutzen. Mit dieser Regenwassernutzung sparst du wertvolles Trinkwasser.

4. Gießen im Wandel der Jahreszeiten

Aloen, die im Sommer in Kübeln draußen stehen, bekommen zwei Mal wöchentlich Wasser. Wenn es kälter wird, beziehen sie ihr Winterlager im Haus. Dann sollten du sie fast gar nicht mehr gießen. Nur, wenn die Erde richtig trocken ist, brauchen sie etwas Wasser.

Weitere Tipps zum Gießen von Aloe Vera

Aloe-Vera-Ableger solltest du etwas öfter als zweimal in der Woche gießen.
Aloe-Vera-Ableger solltest du etwas öfter als zweimal in der Woche gießen.
(Foto: CC0 / Pixabay / Chesna)

Staunässe vermeiden

Um Staunässe zu vermeiden, kannst du Folgendes tun:

  • Das richtige Substrat wählen: Als Substrat eignet sich ein Gemisch aus Sand und Erde. Das ist gut durchlässig und das Wasser staut sich nicht darin.
  • Drainage legen: Um Staunässe zu vermeiden, solltest du auf Kübel- oder Topfboden eine Drainageschicht aus Tonscherben oder Kies legen, damit Wasser abfließen kann.

Achtung bei Jungpflanzen

Die dünnen Blätter der Aloe-Vera-Ableger speichern noch nicht so viel Wasser. Sie sind daher auf eine regelmäßigere Wasserzufuhr angewiesen. Trotzdem solltest du auch sie nicht zu nass halten.

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