Babyflaschen sterilisieren: Worauf du beim Reinigen und Auskochen achten solltest

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Babyflaschen solltest du in den ersten Lebensmonaten deines Babys regelmäßig sterilisieren. Welche Möglichkeiten du hast und was du zum Reinigen und Auskochen brauchst, erfährst du hier.

Babyflaschen solltest du nicht bloß gründlich reinigen, sondern auch sterilisieren. Nur so tötest du alle Keime, Bakterien und Pilze ab, die ein Gesundheitsrisiko für dein Baby darstellen können. Gerade in den ersten Monaten, wenn das Immunsystem von Babys noch nicht vollständig entwickelt ist, sind diese sehr anfällig für einen Bakterienbefall und vermeidbare Krankheiten wie Magen-Darm-Erkrankungen.

Grundsätzlich solltest du nicht nur Babyflaschen, sondern alle Trinkgefäße für Babys sorgfältig sterilisieren. Dazu gehören zum Beispiel auch die Milchpumpe, Portionierungslöffel oder Sauger.

Wichtig: Eine Reinigung in der Spülmaschine sterilisiert die Fläschchen nicht, sondern reinigt sie lediglich gründlich. Zumindest bis zum vollendeten sechsten Lebensmonat solltest du die Trinkutensilien nach jedem Gebrauch reinigen und sterilisieren. Welche Möglichkeiten du für die Sterilisation der Babyflaschen hast, zeigen wir dir im Folgenden.

Babyflaschen sterilisieren: Im Topf auskochen

Die erste Möglichkeit, um deine Babyflaschen zu sterilisieren, ist das Auskochen im Topf. Dafür benötigst du einen großen Topf, Wasser und das Fläschchen.

Wichtig: Benutze für mehr Hygiene möglichst einen Topf, den du ausschließlich zum Zweck der Sterilisation verwendest.

Fülle den Topf mit genügend Wasser, bringe es zum Kochen und koche die Babyflaschen und sonstige Utensilien für mindestens zehn Minuten darin aus. Achte beim Herausnehmen darauf, dass du dich nicht verbrennst. Trockne die sterilen Flaschen dann mit einem sauberen Tuch oder lass sie abtropfen.

Babyflaschen in der Mikrowelle sterilisieren

Auch Schnuller und sonstige Utensilien, die dein Baby in den Mund nimmt, solltest du sterilisieren.
Auch Schnuller und sonstige Utensilien, die dein Baby in den Mund nimmt, solltest du sterilisieren.
(Foto: CC0 / Pixabay / Couleur)

Eine weitere Variante ist die Sterilisation in der Mikrowelle. Für diese Methode benötigst du einen speziellen Mikrowellen-Vaporisator. Diesen bekommst du zum Beispiel in Drogeriemärkten oder bei **Amazon.

Nachdem du die Fläschchen vorgereinigt hast, gibst du sie in den Vaporisator und füllst ihn mit Wasser. Das Ganze erhitzt du für etwa anderthalb Minuten in der Mikrowelle. Für die genaue Durchführung hältst du dich am besten an die Bedienungsanleitung.

Wichtig: Nicht alle Fläschchen, Sauger und Schnuller sind für diese Methode geeignet. Achte beim Kauf deshalb genau auf die Herstellerangaben auf den Verpackungen oder lass dich beraten.

Babyflaschen im Vaporisator sterilisieren

Die dritte Möglichkeit, Babyflaschen zu sterilisieren, ist die elektronische Dampfsterilisation. Dabei stellst du die Fläschchen und sonstige Utensilien in einen Vaporisator und sterilisierst sie mithilfe von heißem Wasserdampf. Das Ganze dauert etwa 15 Minuten und ist sehr unkompliziert. Der Nachteil ist, dass du dir einen Vaporisator extra dafür anschaffen musst und er für nichts anderes genutzt werden kann. Einen Vaporisator bekommst du ab etwa 25 Euro – zum Beispiel auf **Amazon

Fazit: Welche Methoden eignet sich am besten?

Alle drei vorgestellten Methoden, um Babyflaschen zu sterilisieren, eignen sich gut.
Alle drei vorgestellten Methoden, um Babyflaschen zu sterilisieren, eignen sich gut.
(Foto: Colourbox.de / Art_Photo )

Grundsätzlich eignen sich alle der drei vorgestellten Methoden sehr gut, um Babyflaschen zu sterilisieren. Die wichtigste Aufgabe – nämlich alle Keime und Bakterien abzutöten – erfüllen alle Varianten. Welche Variante sich letztlich am besten für dich persönlich eignet, musst du selbst entscheiden.

Am kostengünstigsten ist die Topf-Methode mit dem Auskochen der Babyflasche, denn dafür musst du dir kein extra Zubehör anschaffen. Allerdings musst du den verwendeten Topf regelmäßig entkalken und darauf achten, dass du dich nicht verbrennst. Die Sterilisation mit einem Vaporisator ist für viele möglicherweise die angenehmere und einfachere Methode. Vaporisatoren für die Mikrowelle erhältst du bereits für unter zehn Euro, womit die Anschaffung nicht sehr kostenintensiv ist.

Aus Utopia-Sicht sind Mikrowellen grundsätzlich jedoch nicht sehr nachhaltig. Mehr dazu liest du hier: So schlimm wie 7 Millionen Autos: So schädlich sind Mikrowellen. Für einen elektronischen Vaporisator kannst du zwar zweifellos mehr Geld ausgeben, wenn gewünscht. In den günstigsten Ausführungen kannst du diese aber auch bereits ab 25 Euro kaufen. Sie eignen sich vor allem dann gut, wenn du viel unterwegs bist und dann keinen Herd und keine Mikrowelle zur Verfügung hast.

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