Beikostplan fürs Baby: Worauf du beim Zufüttern achten musst

Beikostplan
Foto: CC0 / Pixabay / MapleHorizons

Ein sorgfältig ausgewählter Beikostplan ist wichtig, damit du dein Baby spätestens ab dem siebten Monat ausreichend mit allen Nährstoffen versorgen kannst.

Einführung in die feste Nahrung mit einem Beikostkostplan

Der Zeitpunkt, an dem du beginnst, dein Baby mit Beikost zu füttern, ist ein großer Entwicklungsschritt. Dies benötigt viel Geduld und Aufmerksamkeit. Damit diese neue und spannende Phase so reibungslos wie möglich funktioniert, solltest du folgende Tipps beachten: 

  • Gib deinem Baby die Beikost-Mahlzeiten am besten vor dem Stillen beziehungsweise der Milchflasche. Dann ist es noch hungrig und am ehesten bereit für die feste Nahrung. 
  • Sorge dafür, dass es kein Problem ist, wenn dein Baby kleckert. Ziehe deinem Baby und dir entsprechende Kleidung an und füttere es an einem geeigneten Ort.
  • Nimm dein Baby so auf deinen Schoß, dass es aufrecht bei dir sitzen kann.
  • Biete deinem Baby nach und nach einen Löffel Brei an, höre aber auf, es zu füttern, sobald es sich wegdreht.
  • Auch wenn es nicht gleich beim ersten Mal klappt mit dem Füttern – probiere es einfach einen Tag später wieder und gib deinem Baby Zeit, um sich an den neuen Geschmack zu gewöhnen.

Rezepte für einen gesunden und selbstgemachten Breikostplan

Der Beikostplan muss an die Bedürfnisse des Babies angepasst werden.
Der Beikostplan muss an die Bedürfnisse des Babies angepasst werden.
(Foto: CC0 / Pixabay / yalehealth)

Den Brei für dein Baby selbst zu kochen, ist gar nicht so aufwendig. Mit diesen Vorschlägen von der Stiftung Warentest und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kannst du deinem Baby schnell eine gesunde Mahlzeit zubereiten.

Rezept für Gemüse(-Kartoffel)-Brei (5.-7. Monat)

  • Zu Beginn eignet sich ein fein pürierter Brei aus Karotten, Pastinaken oder Kürbis. Auch Zucchini und Brokkoli sind Gemüsearten, die du verwenden kannst. Dafür putzt du etwa 100 Gramm des Gemüses, lässt es mit wenig Wasser garen und pürierst es anschließend.
  • Wenn das Füttern mit dem Anfangsbrei schon gut funktioniert, kannst du eine Kartoffel (ebenso püriert) zum Gemüsebrei hinzufügen.

Rezept für Vollmilch-Getreide-Brei (6.-8. Monat)

  • Da Babys viel Energie benötigen, solltest du keine fettarme Milch verwenden, sondern lieber Bio-Milch mit mindestens 3,5 Prozent Fett. Koche diese zusammen mit 20 Gramm Vollkorngetreideflocken für etwa drei Minuten auf. Anschließend kannst du dem Brei noch zwei Esslöffel Obstsaft/- püree (zum Beispiel Äpfel, Nektarine, Pfirsich) beimengen.

Rezept für Getreide-Obst-Brei (7.-9. Monat)

  • Koche 20 Gramm Getreideflocken mit 90 Millilitern Wasser für drei Minuten auf. Füge anschließend 100 Gramm püriertes Obst hinzu und verfeinere das Ganze mit einem Teelöffel Rapsöl.

Industriell hergestellte Beikost enthält zu viel Zucker

Bei einem prall gefüllten Tagesplan muss es oft auch mal schneller gehen – Gläschen oder Brei zum Anrühren sind hierfür eine praktische Alternative. Doch Achtung! Manche Brei-Sorten können deinem Baby schaden, da sie laut Stiftung Warentest zu viel Zucker enthalten. Auch bei allen anderen Fertigprodukten ist Vorsicht geboten. Darauf solltest du achten:

  • Wähle einen Babybrei, der ohne Fruchtzusätze, ohne Aromen und mit wenig Zucker auskommt (auch nicht als Glukose oder Fruktose!). Stattdessen sollte der Brei möglichst Vollkorn enthalten und eventuell auch einen Zusatz an Jod. 
  • Bei fertigen Menüs solltest du wissen, dass in den Gläschen oftmals weniger eisenhaltige Zutaten und Fett enthalten ist, als empfohlen wird. In diesen Fällen solltest du den Mahlzeiten einen Teelöffel Rapsöl hinzugeben und den Eisenbedarf deines Babys decken, indem du dem Brei Hirse hinzufügst.
  • Manche Baby-Breipulver zum Anrühren bestehen zu 27 Prozent aus Zucker! Achte darauf, dass Zucker (auch aus Fruchtsaft und Honig) maximal zehn Prozent der täglichen Energieaufnahme deines Babys ausmacht. 

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