Beinwellsalbe: So machst du das Hausmittel selber

beinwellsalbe
Foto: CC0 / Pixabay / punch_ra

Beinwellsalbe hilft bei Gelenk- und Muskelschmerzen, Verspannungen sowie Durchblutungsstörungen. Das wirkungsvolle Hausmittel kannst du selber zuhause herstellen. Wie das geht, erfährst du hier.

Beinwell, mit lateinischem Namen „Symphytum officinale“, gilt bereits seit langer Zeit als vielseitige Heilpflanze. Es enthält wundheilendes Allantoin, Schleimstoffe, Gerbstoffe und Terpene. Das Raublattgewächs soll Schmerzen lindern, die Durchblutung fördern, Wunden reinigen und entzündungshemmend und abschwellend wirken.

Beinwell wird äußerlich, zum Beispiel in Form von Salben, angewendet. Genutzt wird Beinwellsalbe unter anderem bei Prellungen, Gelenkentzündungen, Verstauchungen und Muskelschmerzen. Du kannst Beinwellsalbe unkompliziert selber herstellen.

Rezept für Beinwellsalbe: Die Zutaten

Für ein kleines Tiegelchen Beinwellsalbe benötigst du nur zwei Grundzutaten. Du kannst die Salbe nach Belieben noch mit weiteren Zutaten anreichern.

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Zusätzlich kannst du wenige Tropfen ätherisches Öl deiner Wahl hinzufügen. Dafür eignen sich zum Beispiel Weihrauchöl oder Schafgarbenöl.

Tipp: Wenn du möchtest, kannst du darüber hinaus noch 20 Gramm pflegende Sheabutter in die Salbe mischen.

Zur Herstellung der Salbe brauchst du außerdem einige Utensilien aus der Küche:

  • Topf
  • kleineren Topf oder anderes Gefäß für ein Wasserbad
  • Löffel zum Umrühren und Abfüllen
  • kleinen Tiegel oder ein altes Döschen mit Deckel

Tipp: Für deine selbst gemachte Salbe musst du nicht zwingend einen neuen Salbentiegel kaufen. Benutze stattdessen die Döschen aufgebrauchter Salben. Beachte dabei nur, dass du sie sorgfältig ausspülst.

Beinwellsalbe herstellen

Die Salbe hält sich etwa ein halbes Jahr.
Die Salbe hält sich etwa ein halbes Jahr. (Foto: CC0 / Pixabay / silviarita)

Die Herstellung der Beinwellsalbe dauert nicht lange und ist nicht kompliziert.

  1. Zuerst bereitest du den Tiegel oder das Döschen vor, in das du die Salbe später füllen willst. Säubere sie gründlich. Am besten spülst du sie zusätzlich mit kochendem Wasser aus, sodass Keime abgetötet werden. Deckel nicht vergessen!
  2. Fülle dann etwas Wasser in einen Topf und hänge einen kleineren Topf hinein. Im Wasserbad erhitzt du nun das Beinwellöl. Wichtig: Achte darauf, dass das Wasser nicht in den kleineren Topf mit dem Öl überschwappt. Kochen muss das Wasser nicht.
  3. Füge das Bienenwachs hinzu und verrühre die beiden Zutaten miteinander, bis sich das Wachs vollständig aufgelöst hat.
  4. Erscheint dir die Salbe zu flüssig oder zu fest, kannst du sie mit etwas mehr Öl oder Wachs verflüssigen oder verfestigen.
  5. Rühre dann das ätherische Öl deiner Wahl unter, falls du eins verwenden möchtest. An dieser Stelle fügst du ebenfalls die Sheabutter hinzu, wenn gewünscht.
  6. Fülle die Salbe in die vorbereiteten Behälter und lasse sie vollständig abkühlen.
  7. Verschließe die Tiegel und lagere sie kühl. So ist die Salbe bis zu einem halben Jahr haltbar.

Tipp: Beschrifte die Tiegelchen mit dem Herstellungsdatum. So weißt du genau, wie lange du die Salbe noch nutzen kannst. Zum Entnehmen der Salbe verwendest du am besten einen kleinen, sauberen Spatel. So vermeidest du, dass Keime in den Tiegel gelangen und die Salbe bleibt länger haltbar.

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