Falafel-Rezept: Das Original

Foto: Sven Christian Schulz / Utopia

Knusprige Falafel kannst du mit Kichererbsen ganz einfach selber machen. Wir zeigen dir das Original-Rezept, für das du nur wenige Zutaten benötigst.

Falafel selber machen: Die Zutaten

Falafel sind eine typisch vegetarische Spezialität aus dem Libanon. Die Hauptzutat sind Kichererbsen, die heute vor allem in Griechenland und Italien angebaut werden. Aufgrund der klimatischen Bedingungen gibt es so gut wie keine Kichererbsen aus Deutschland. Wenn du die Zutaten für Falafel kaufst, sollten diese in Bio-Qualität sein. So kannst du unnötige Pestizide in deinem Essen vermeiden.

Folgende Zutaten benötigst du für ca. 15 Falafel-Bällchen:

  • 200g getrocknete Kichererbsen,
  • eine kleine Zwiebel,
  • zwei Knoblauchzehen,
  • frischen Koriander und Petersilie,
  • Kreuzkümmel,
  • eine halbe Zitrone,
  • Olivenöl zum Braten.

Wichtig: Es gibt zwar auch vorgekochte Kichererbsen aus der Dose, doch bei getrockneten Kichererbsen ist die Konsistenz der Falafelmasse später eindeutig besser. Allerdings musst du die getrockneten Kichererbsen über Nacht einweichen. Das Wasser solltest du mehrfach wechseln und am Schluss weggießen, um den giftigen Stoff Phasin zu entfernen. Bei vorgekochten Kichererbsen enthält die Masse zu viel Feuchtigkeit – notfalls kannst du das etwas ausgleichen, indem du noch ein paar Esslöffel Mehl zur Masse gibst.

Rezept für selbstgemachte Falafel

Falafel selber machen: So geht
Falafel selber machen: So geht’s.
(Foto: Sven Christian Schulz / Utopia)
  1. Bevor du den Falafelteig zubereitest, musst du die getrockneten Kichererbsen für mindestens 12 Stunden in Wasser einlegen. Das Wasser schüttest du dann weg und wäschst die Kichererbsen noch einmal ab.
  2. Für den Falafelteig musst du zunächst Knoblauch und Zwiebel schälen.
  3. Gib dann die Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauch, Petersilien-Blätter sowie den Saft einer halben Zitrone in einen Mixer oder eine Küchenmaschine. Alternativ kannst du auch mit einem Handrührgerät alles vermixen.
  4. Ist alles zu einer cremigen Masse vermixt, würzt du den Teig mit Salz, Kreuzkümmel und Koriander. Dann alles noch einmal gut vermischen.
  5. Feuchte nun deine Hände mit etwas Wasser an und forme kleine Bällchen aus dem Teig.
  6. Brate die Falafel-Bällchen nun in einer Pfanne mit viel Öl von allen Seiten für etwa drei Minuten an. Sobald sie goldbraun sind, kannst du sie servieren.

Beachte: Probiere den rohen Kichererbsenteig nicht, da rohe Kichererbsen den Giftstoff Phasin enthalten. Beim Braten wird dieser unschädlich gemacht.

Besonders lecker schmecken die Falafel mit veganem Tzatziki oder Joghurt, der mit kleingehacktem Knoblauch versehen ist. Außerdem passen zu Falafel sehr gut gedünstete oder gebratene Aubergine und Zucchini.

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(4) Kommentare

  1. Ichkannte, wie ein anderer Nutzer hier, auch nur das Rezept mit ungekochten Kichererbsen, das bislang jedem gut bekommen war. Nachdem wir heute einen Gast mit einem empfindlichen Magen erwarteten, entschied ich mich für dieses Rezept. was soll ich sagen? Nie wieder! Das Pürieren alleine war schon schlimm genug, alles pappte und trotzdem waren noch Stücke im Teig (und ja, die Kichererbsen WAREN 2 Stunden gekocht!). Der Teig war geschmacklich ok. Aber beim Frittieren sind die Dinger trotz perfekter Temperatur zu Matsch zerfallen. Also kurz vor knapp nochmal Einkaufen gefahren und was anderes besorgt. Absolute Verschwendung von guten Zutaten! Finger weg!

  2. Ich empfehle euch immer zuerst ein Probefalafel zu frittieren. Wenn das Fett zu stark spritzt und alles zerfällt einfach noch etwas Mehl unterrühren. Zwei Esslöffel haben bei mir gereicht. Leider ist das Rezept damit nicht mehr Glutenfrei. Hat vielleicht noch jemand einen Tipp was man alternativ verwenden könnte?
    Die Kichererbsen habe ich mit einem Stampfer zerdrückt. Notfalls gehts auch mit ner Gabel. Pürierstab ist ungeeignet, da bleiben meistens ganze Kichererbsen und der Rest wird zu fein.