Filmtipp: EINGEIMPFT – Familie mit Nebenwirkungen

Foto: Foto: Flare Film Adrian Stähli

Impfungen sind für die einen eine Selbstverständlichkeit, die anderen sehen sie hingegen kritisch. Der Film „Eingeimpft“ gibt einen Einblick in die kontroverse Debatte um das Thema Impfen.

Die Frage „Impfen: ja oder nein?“ treibt schon seit vielen Jahren einen Keil durch die Gesellschaft und spaltet sowohl Eltern, Ärzte als auch Wissenschaftler. Die Meinungen gehen dabei weit auseinander und das Thema wird noch immer kontrovers diskutiert. Spätestens seitdem in Teilen Deutschlands vor kurzem erneut Fälle von Masern verzeichnet wurden, ist die Debatte neu entfacht.

Die einen fordern eine allgemeine Impfpflicht für besonders gefährliche Krankheiten wie Masern, Pocken und Polio, während die andere Seite sich in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt fühlt. Zahlreiche europäische Länder, darunter Frankreich, Italien und Ungarn, haben bereits eine Impfpflicht für bestimmte Infektionskrankheiten eingeführt. In Deutschland hingegen gibt es bis heute keine gesetzliche Impfpflicht. Die Bundesregierung hat bisher lediglich Impfempfehlungen ausgesprochen. 

Eingeimpft – Familie mit Nebenwirkungen

Ausschnitt aus dem Film "Eingeimpft".
Ausschnitt aus dem Film „Eingeimpft“.
(Foto: © http://www.eingeimpft-film.de/#galerie)

In der Dokumentation „Eingeimpft“ stellt Regisseur David Sieveking die Überlegungen seiner eigenen Familie zum Impfen in den Vordergrund. Das Unbehagen seiner Frau Jessica, die sich gegen die Impfung ihrer gemeinsamen Tochter Zaria ausspricht, bringen David dazu, seine eigene Einstellung zu hinterfragen und sich intensiv damit auseinanderzusetzen.

Seine Recherchen führen ihn um die halbe Welt. In zahlreichen Gesprächen mit Betroffenen, Ärzten und Forschern wird ihm klar, dass die Kritiker durchaus berechtigte Bedenken haben. Aber wie stehen diese Bedenken und die Angst vor Folgeschäden im Verhältnis zum Risiko, an einer gefährlichen und ansteckenden Infektion zu erkranken?

Der Film „Eingeimpft“ beleuchtet die Impf-Thematik aus mehreren Perspektiven – auf charmante und spannende Art und Weise. Weitere Infos zum Film findest du auf der filmeigenen Website. Hier außerdem der Trailer auf YouTube: 

Buchcover von "Eingeimpft"
Buchcover von „Eingeimpft“
(Foto: © www. weltbild.de)

Ansehen: Der Film ist ab dem 13. September 2018 in deutschen Kinos zu sehen.

Gleichzeitig erscheint auch das Buch zum Film „Eingeimpft – Familie mit Nebenwirkungen“ im Herder Verlag. Du kannst es direkt beim Verlag oder im Buchhandel vorbestellen.

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(9) Kommentare

  1. So gerne ich Eure Seite mag – die Einleitung ist sehr plakativ und stimmt so auch nicht wirklich. Die Frage „Impfen: ja oder nein?“ spaltet hoffentlich zumindest keine Ärzte und Wissenschaftler. Von denen wird sicherlich keine ernstzunehmende Anzahl für „Impfen: nein“ sein. Für alle, die sich differenziert mit dem Thema auseinandersetzen möchten, würde ich zum Einstieg den Wikipedia-Artikel zu „Impfung“ empfehlen.

  2. Ich muss Jim Panse Recht geben. Dieser Artikel liest sich, als würde aus dem Film hervorgehen, dass die Zweifel am Impfen berechtigt wären. Solche Formulierungen sind extrem fahrlässig, da sie Scharlatanen in die Hände spielen und Impfkritiker in ihrem Weltbild poteziell festigen. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Impfen wirkt! Nicht nur ein wenig, nicht nur ein bischen, nicht bei einer Wahrscheinlichekeit von 1 zu 100.000, sondern in einem Ausmaß, welches uns die Mittel gibt ein paar tödliche Krankheiten endgültig auszurotten. Tetanus, Diphterie, Keuchhusten, Masern und Polio sind keine kleinen „Wehwechen“, die man Aussitzen kann oder sollte, sondern ernst zu nehmende Krankheiten mit tragischen Folgen. Schuld gebe ich jenen alternativen Medizinern, welche sich gegen das Impfen aussprechen und mit kruden Argumenten über unser bestehendes immunsystem kommen. Ja, jeder Mensch hat ein Immunsystem. Nein, das reicht nicht um sich zu schützen, sonst würde wohl niemand an Krankheiten sterben. Solche „Experten“ sind eine Gefahr und sollten keine Bestätigung erfahren. Letzten Endes bleibt die Frage: Wenn medizinisches Wissen ein demokratischer Akt wird und sich nicht mehr auf Fakten berufen muss, warum geht man dann überhaupt zum Arzt?

    Beim Schreiben einer Vorschau, sollte euch klar sein, dass nicht jeder diesen Film sehen wird. Jedem der allerdings die Vorschau liest, wird hier erstmal ein Bild vermittelt, von ernsthaften Argumenten gegen das Impfen von gesunden Menschen. Diese Bild ist FALSCH und GEFÄHRLICH!

  3. Vollste Zustimmung zu meinen drei Vorschreibern. Hier hat man auch als publizierendes Medium eine Verantwortung, und sollte sich bewusst sein, welche Auswirkungen „Impflücken“ für Risikopatienten haben können. Als frischer Vater habe ich Gott sei Dank immer noch die Zuversicht (und die Bestätigung meiner engsten Mitmenschen), dass meine persönliche Umgebung ausreichend geimpft ist, um mögliche Erreger vom Neugeborenen fern zu halten. Ich hoffe, dass das bei uns auch in Zukunft so bleibt.

  4. Impfungen haben keinerlei Schutzwirkung, erzeugen aber massenhaft Schäden. Ausrotten lassen sich damit schon gar keine Krankheiten. Durch Impfungen erkranken zusätzlich Menschen an den Krankheiten, „gegen“ die geimpft wird. Der ganze Impfbetrug mit einem weltweiten Jahresumsatz von 150.000.000.000 US-Dollar ist nichts anderes als ein krimineller Budenzauber, der Krankheit, Verkrüppelung und Tod hervorruft und die Kassen der verbrecherischen Trickbetrüger füllt. Die siziliansche Mafia ist ein Kindergarten dagegen.

    Dieser Trailer (und somit auch der Film) ist gefährliche Impfpropaganda in Light-Version, auf die leider wieder viele impfkritische Menschen hereinfallen werden.

  5. Sorry, dein Kommentar voller unbelegter Behauptungen ist in seinem ganzen polemischen Pathos solch ein Bullshit, dass sich eine auch nur ansatzweise sachliche Entgegnung von selbst verbietet. Vorsicht: Aluhüte können die Blutversorgung des Gehirns gefährlich einschränken!

  6. Impfungen schützen, indem sie das Immunsystem gegen den spezifische Erreger aktivieren. Am 8. Mai 1980 stellte die WHO fest, dass die Pocken endlich ausgerottet sind. Polio wurde seit 1999 zu 99% zurück gedrängt. 1957 wurden in gesamt Deutschland noch 3998 Erkrankungen an Polio gemeldet. Nach einer großangelegten Impfkampagne gab es 1966 nur noch 19 Fälle.
    Impfungen sind kein Budenzauber, sondern nachweislich wirksam.

    Alles in Allem bleibt Ihr Kommentar ein wilder Zusammenwurf inkohärenter Behauptungen, welche abseits der Realität stehen. Bei all dem Spass, den das Internet bietet und den Möglichkeiten das eigene Geltungsbedürfnis zu stillen, bitte ich sie also inständig:
    Spekulieren Sie über 9/11, leugnen Sie die Mondlandung oder suchen Sie den Rand der Welt, aber lassen Sie die Finger von Verschwörungsgeschwafel, welches ernsthaften Schaden in so einem Ausmaß anrichtet.

    Wir haben die Wahl: grinsen wir in Zukunft, weil wir die Welt für uns besser gemacht haben, oder weil uns der Wundstarrkrampf dazu zwingt.

  7. Mich hat der Artikel und auch der Trailer tatsächlich neugierig auf den Film gemacht. Er weckt die Hoffnung auf eine unvoreingenommene und faire Herangehensweise an die Thematik, in der Argumente für beide Standpunkte präsentiert werden.
    Vor nicht allzu langer Zeit bin ich über eine Studie gestolpert, die Grundlage zur Zulassung eines Impfstoffes war. Ich war absolut entsetzt, wie unwissenschaftlich hier vorgegangen wurde. So gab es z.B. keine ungeimpfte Kontrollgruppe und es sind Probanden aus der geimpften Gruppe aus der Studie verschwunden. Das hat mich skeptisch gemacht!

  8. Hoffentlich zurecht skeptisch gegen diese Pharmafirma (eventuell noch gegen Zulassungsverfahren allgemein), aber nicht skeptisch zum Konzept des Impfens an sich.

    Man kommt ja auch nicht auf die Idee, nie mehr Eis zu essen, wenn man einmal erfährt, dass jemand mit Salmonellen belastetes Eis verkauft hat. Man boykottiert halt maximal diesen Eisverkäufer/diese Marke (und schimpft über fehlende/zu laxe Kontrollen).