Gefüllte Paprika: Vegane Variante mit regionalen Zutaten

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Bei gefüllter Paprika kannst du die Füllung beliebig variieren. Wir stellen dir eine vegane Variante vor, die saisonale und regionale Zutaten nutzt.

Gefüllte Paprika: Saisonal, regional, und bio

Paprikas schmecken nicht nur roh, sondern auch gefüllt und gebacken.
Paprikas schmecken nicht nur roh, sondern auch gefüllt und gebacken.
(Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

Gefüllte Paprika sind ein schnell zubereitetes und sehr wandelbares Gericht für die pflanzliche Küche. Die Zutaten kannst du einfach austauschen und je nach Saison ändern. Am besten greifst du nicht nur zu saisonalem Gemüse, sondern auch zu Zutaten aus der Region. Wenn du darauf achtest, Lebensmittel zu kaufen, die gerade in deiner Region oder in Deutschland wachsen und produziert werden, kannst du dich nicht nur über frische Waren freuen, sondern auch eine bessere Ökobilanz:

  • Saisonales und regionales Obst und Gemüse muss nicht von weither transportiert oder energieaufwändig gelagert werden.
  • Außerdem unterstützt du mit dem Kauf von regionaler und saisonaler Ware die regionale Landwirtschaft.
  • Wenn du zusätzlich auf Bio-Qualität setzt, kannst du sicher sein, dass keine synthetischen Pestizide und Dünger verwendet wurden.

Zutaten für vegane gefüllte Paprika

In die gefüllten Paprikas kommt saisonales und regionales Gemüse.
In die gefüllten Paprikas kommt saisonales und regionales Gemüse.
(Foto: CC0 / Pixabay / Engin_Akyurt)

In das Rezept für vegane gefüllte Paprika kommt eine leicht abwandelbare Mischung aus Gemüse, Getreide und einer pflanzlichen Proteinquelle. Toppen kannst du die Paprika mit einer veganen Käsealternative, entweder gekauft oder selbstgemacht: veganer Käse: die 5 besten Alternativen, veganer Parmesan und Ricotta-Ersatz.

Für 8 gefüllte Paprikas brauchst du

  • 8 mittelgroße Paprikas
  • 1 EL Raps– oder Sonnenblumenöl
  • 1 mittelgroße Zwiebeln, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 200 g regionales und saisonales Gemüse, im Juli beispielsweise Champignons, Fenchel, Mais, Zucchini, und Möhren
  • 1 EL getrocknete Kräuter deiner Wahl, zum Beispiel Rosmarin, Basilikum, Oregano
  • 450 g Proteinquelle, zum Beispiel gekochte Linsen, Kichererbsen, Tofu, Sojaschnetzel
  • 400 g gekochtes Getreide, z.B. Dinkel, Grünkern, Buchweizen, oder Hirse
  • 650 bis 700 g Tomatensauce oder stückige Tomaten aus dem Glas
  • 170 g vegane Käsealternative
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Vegane gefüllte Paprika zubereiten

Für die Zubereitung der veganen gefüllten Paprika sind ein paar Schritte notwendig:

  1. Wasche die Paprika und schneide das Stielende ab. Entferne das Kerngehäuse und schneide den abgeschnittenen Paprikadeckel in kleine Stücke. Wasche und zerkleinere auch das übrige Gemüse in kleine Stücke. 
  2. Gib das Öl in eine Pfanne, erhitze es und füge die kleingeschnittene Zwiebel und den Knoblauch hinzu. Dünste alles für drei bis fünf Minuten an. 
  3. Füge das restliche Gemüse und die getrockneten Kräuter hinzu, erhöhe auf mittlere Hitze und brate alles für weitere drei Minuten an. 
  4. Gib nun die gekochten Hülsenfrüchte und das gekochte Getreide deiner Wahl in die Pfanne und dünste die Mischung für wenige Minuten. 
  5. Füge die Tomatensauce oder die stückigen Tomaten hinzu, sowie 100 Gramm des veganen Käses. 
  6. Schmecke die Mischung mit Salz und Pfeffer ab.
  7. Setze die Paprika in einen ofenfeste Form und fülle die Mischung in die Paprika. Toppe die Paprika mit dem restlichen Käse. 
  8. Backe die Paprika bei 190 Grad Celsius für insgesamt etwa 45 bis 55 Minuten. Damit die Paprika nicht verbrennen, kannst du sie die Hälfte der Backzeit mit einem geeigneten Deckel abdecken. 

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