Holunderblütentee: Wirkung und wie du ihn zubereitest

Foto: CC0 / Pixabay / Capri23auto

Holunderblütentee hilft bei Erkältungen und Fieber. Obendrein bekämpft er sogar Viren: Wir verraten dir, warum der Heiltee so gesund ist und wie er am besten gelingt.

Holunder und seine Blüten

Holunderblüten kannst du auch selbst sammeln
Holunderblüten kannst du auch selbst sammeln
(Foto: CC0 / Pixabay / Andreas_Thomasser)

Schneeweiße Blüten im Frühsommer und dunkle Beeren im Herbst: Schon seit Jahrhunderten ist die heilende Wirkung des Holunders dem Menschen bekannt. Der Strauch kann bis zu sieben Metern hoch werden. Von den weltweit zehn Arten sind in Deutschland drei heimisch:

  1. Schwarzer Holunder
  2. Roter Holunder
  3. Staudig bis halbstrauchig wachsender Zwerg-Holunder

Der Schwarze Holunder ist am meisten verbreitet. Seine Blüten werden auch für den Tee verwendet.

Wenn du selbst Holunderblüten sammeln möchtest, solltest du dir dafür am besten einen trockenen Tag im Mai oder Juni suchen. Achte darauf, nur die weißen Blüten des Schwarzen Holunders zu pflücken. Die Blätter und Stängel sind unverträglich und können Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Holunderblüten, die an einer stark befahrenen Straße wachsen, solltest du lieber meiden, da sie eine hohe Schadstoffbelastung haben. Zuhause trocknest du die Blüten. Danach bewahrst du sie am besten an einem dunklen Ort in Gläsern auf.

So wirkt der Holunderblütentee

Der Tee aus der Heilpflanze hilft vor allem bei beginnender Erkältung. Er lindert nicht nur die Symptome, sondern geht aktiv gegen Viren vor. Auch wenn noch keine klaren wissenschaftlichen Ergebnisse vorliegen, gilt es als unumstritten, dass Holunderblütentee einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit hat. Und so wirkt der Heiltee: 

  • Schleimlösender Effekt bei Husten und Erkältung, dank der in den Blüten enthaltenden ätherischen Öle.
  • Schweißtreibend bei Fieber – es ist allerdings nicht geklärt, ob die Inhaltsstoffe oder das heiße Wasser dafür verantwortlich ist.
  • Viren werden aktiv bekämpft. Das liegt vermutlich an der Kombination von Flavonoiden. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die eine entzündungshemmende Wirkung haben.
  • Regt die Nierentätigkeit an und entschlackt den Körper. Dadurch hilft er auch bei einer Blasenentzündung.
  • Der Duft des Holunderblütentees wirkt gegen Stress – wir können besser ein- und durchschlafen.
  • Dank der Stoffwechsel anregenden und harntreibenden Eigenschaften der Blätter hilft Holunderblütentee bei Rheuma und Gicht.
  • Die enthaltenden Anitoxidantien schützen vor Zellschädigungen und stärken das Immunsystem.

Zubereitung von Holunderblütentee

Holunderblütentee sollte mehrmals am Tag getrunken werden
Holunderblütentee sollte mehrmals am Tag getrunken werden
(Foto: CC0 / Pixabay / Couleur)

So bereitest du deinen Holunderblütentee zu:

  • Übergieße zwei Teelöffel Holunderblüten mit 150 ml kochendem Wasser
  • Lass den Holunderblütentee für zehn Minuten ziehen

Bei einem grippalen Effekt solltest du mehrmals eine Tasse am Tag trinken. Dadurch schwemmst du die Krankheitserreger aus deinem Körper heraus. Als Schwitztee gegen Fieber trinkst du den Tee ungesüßt in einem Zug, wenn er noch warm ist.

Weiterlesen auf Utopia.de:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: