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3 häufige Energiespar-Mythen: Mit diesen Maßnahmen sparst du kein Geld

Duschen und Beleuchtung: Energiespar-Mythen aufgedeckt
Fotos: CC0 Public Domain / Unsplash – Victor Furtuna, Pixabay - sakulich

Wegen der weiterhin hohen Strompreise ist Energiesparen angesagt – entsprechend viele Spartipps kursieren im Netz. Wir decken drei hartnäckige Energiespar-Mythen auf und zeigen, wie du wirklich Energie und Geld sparen kannst.

Energiesparen ist wichtig für die Umwelt und durch die nach wie vor hohen Energiekosten auch finanziell lohnenswert, in vielen Fällen sogar notwendig. Doch auf die folgenden drei Energiespar-Mythen solltest du nicht länger hören – sie sparen in Wirklichkeit kein Geld.

1. Energiespar-Mythos: Spülmaschine stilllegen

Es klingt auf den ersten Blick einleuchtend: Wer die Spülmaschine nicht einschaltet und stattdessen per Hand spült, spart Strom und Wasser. Doch auch das Wasser im Spülbecken muss erhitzt werden. Und das kann teuer werden: Eine Studie der Universität Bonn fand sogar heraus, dass die Benutzung der Spülmaschine im Schnitt 50 Prozent Wasser und 28 Prozent Energie einsparen kann.

Wichtig ist dabei, dass du deine Spülmaschine richtig einräumst und voll belädst. Das Eco-Programm der Spülmaschine spart zusätzlich Energie und Wasser; nur einmal monatlich solltest du heißer spülen lassen.

Mit unseren Tipps zum Einräumen der Spülmaschine kannst du die Umwelt schonen.
Mit dem richtigen Einräumen der Spülmaschine kannst du die Umwelt schonen. (Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Wer keine Spülmaschine hat, sollte beim Spülen per Hand für einen möglichst geringen Energie- und Wasserverbrauch die folgenden Tipps beherzigen:

  • Essensreste auf Tellern und Schüsseln vor dem Spülen entsorgen und stark verschmutztes Geschirr einweichen.
  • Geschirr nicht unter fließendem Wasser spülen, sondern das Spülbecken mit Wasser füllen.
  • Abspülen ebenfalls nicht unter dem Wasserhahn, sondern in einer Schüssel mit klarem Wasser. Dieses Spülwasser kann kalt sein.

2. Energiespar-Mythos: Besser duschen statt baden?

Die meisten wissen: Eine heiße Badewanne verschlingt viel Wasser – rund 120 Liter, um genau zu sein. Da ist Duschen doch deutlich wasser- und energiesparender oder? Ganz so einfach kann man die Frage „Baden oder Duschen„? aber nicht beantworten.

Bei einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von rund zwölf Litern pro Minute reichen bereits zehn Minuten Duschen aus, um genauso viel Wasser wie bei einem Vollbad zu verbrauchen. Zwölf Liter pro Minute sind dabei noch recht konservativ geschätzt, andere Berechnungen setzen beim Duschhahn einen Wasserverbrauch von 15 Litern pro Minute an. Dadurch verbraucht bereits eine achtminütige Dusche so viel Wasser wie eine Badewannenladung.

Was also tun, um im Bad Energie zu sparen? Sparsamer duschen! Schaff dir einen Sparduschkopf an, der den Wasserverbrauch pro Minute deutlich reduziert. Zudem kannst du deine Duschzeit reduzieren, das Wasser beim Einseifen abstellen und versuchen, dich auch mal kalt abzubrausen. Auch eine Idee: Nicht jeden Tag duschen und wie unsere Kollegin den Non-Bathing-Trend ausprobieren.

3. Energiespar-Mythos: Energiesparlampen benutzen

LED
LED-Lampen sind sparsamer als Energiesparlampen. (Foto: CC0 / Pixabay / sakulich)

Energiesparlampen sparen Strom – das sagt bereits der Name. Doch es ist ein hartnäckiger Mythos, dass Energiesparlampen (korrekt: Kompaktleuchtstofflampe) das sparsamste Leuchtmittel fürs Zuhause sind. LED-Lampen (Englisch für „light-emitting diode“) sind deutlich sparsamer. Außerdem enthalten sie, anders als Energiespar- bzw. Kompaktleuchtstofflampen, kein giftiges Quecksilber. Das ist einer der Gründe, warum sich inzwischen so gut wie keine Energiesparlampen mehr im Handel finden.

Wenn du noch Glühlampen und Energiesparlampen im Betrieb hast, solltest du diese entsorgen und auf LEDs umrüsten.

Gut zu wissen: Ein Energieexperte hat uns weitere schlechte Energiespartipps verraten.

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