Paprika einlegen: Leckere Rezepte für eingelegte Paprika

Paprika
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Eingelegte Paprikaschoten schmecken immer, aber vor allem, wenn sie selbstgemacht sind. Hier sind ein paar Tipps, wie du Paprika durch Einlegen haltbar machen kannst.

Für eingelegte Paprika verwendest du am besten frische Paprikaschoten vom Markt. Wenn du selbst Paprika gepflanzt hast und sie nun erntest, ist es natürlich noch besser.

So bereitest du die Paprika auf das Einlegen vor:

  1. Wasche und putze die Paprika.
  2. Entferne das Kerngehäuse und alle faulen Stellen oder Druckstellen.
  3. Schneide die Paprika in Stücke in der gewünschten Größe.

Je nach Rezept werden die Paprikaschoten roh eingelegt oder vor dem Einlegen blanchiert oder geröstet und gehäutet.

Die Grundlage zum Einlegen: Essig oder Öl

Der Einlege-Sud kann auf Essig- oder Ölbasis hergestellt werden.
Der Einlege-Sud kann auf Essig- oder Ölbasis hergestellt werden. (Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

Als Grundlage für den Sud kannst du Essig oder Öl verwenden. Essig verleiht der Paprika einen säuerlichen Geschmack. Damit die Paprika nicht zu sauer wird, solltest du eher einen milden Essig verwenden, zum Beispiel Weißwein- oder Rotweinessig.

Wenn du die Paprika in Öl einlegen möchtest, kannst du beispielsweise Oliven-, Raps- oder Sonnenblumenöl verwenden. Du kannst auch verschiedene Öle mischen. Achte sowohl beim Essig als auch beim Öl auf Bio-Qualität. Dann schmeckt die Paprika nicht nur besser, sondern sie ist auch länger haltbar. Für die Haltbarkeit ist es ebenso wichtig, dass du saubere und sterilisierte Einmachgläser verwendest.

Rezept: Eingelegte Paprika mit Olivenöl, Zitronen und Konblauch

In Olivenöl und Zitronensaft eingelegte Paprika sind köstliche Antipasti.
In Olivenöl und Zitronensaft eingelegte Paprika sind köstliche Antipasti. (Foto: Leonie Barghorn / Utopia)

Für vier bis fünf Gläser brauchst du folgende Zutaten in Bio-Qualität:

  • 1,5 kg Paprikaschoten, im Ofen geröstet und gehäutet
  • 4 Zitronen
  • 1 EL Salz
  • 1EL Honig
  • 6 Knoblauchzehen
  • 5 bis 6 Lorbeerblätter
  • ca. 600 ml Olivenöl
  • einige Teelöffel getrockneten oder ein paar Zweige frischen Thymian

Und so legst du die Paprika ein:

  1. Schneide die gehäutete Paprika in breite Streifen.
  2. Reibe die Schale von einer Zitrone ab und presse von allen Zitronen den Saft aus.
  3. Verrühre Schale und Saft mit dem Salz und dem Honig und gib drei zerdrückte Knoblauchzehen hinzu.
  4. Mariniere die Paprikaschoten für 24 Stunden im Kühlschrank in dieser Mischung. Lasse sie anschließend abtropfen und fange dabei die Marinade auf.
  5. Schneide den restlichen Knoblauch in dünne Scheiben. Schichte ihn zusammen mit den Kräutern und den Paprikastreifen in sauberen, sterilisierten Einmachgläsern.
  6. Verrühre das Olivenöl und die Zitronenmarinade und erhitze die Mischung auf 80 Grad.
  7. Gieße den Sud in die Einmachgläser, sodass alle Paprikastücke bedeckt sind. Verschließe die Gläser fest.

Auf diese Weise eingelegt, hält sich die Paprika für ein bis zwei Monate. Am besten schmeckt sie, wenn du sie nicht sofort öffnest, sondern ein paar Tage durchziehen lässt.

Rezept: Süß-sauer eingelegte Paprika mit mediterranen Kräutern

Der würzige Geschmack von Oregano passt sehr gut zu Paprika.
Der würzige Geschmack von Oregano passt sehr gut zu Paprika. (Foto: CC0 / Pixabay / leoleobobeo)

Diesmal werden die Paprikaschoten roh eingelegt und dann eingekocht. Für vier bis fünf Einmachgläser brauchst du:

  • 800 g Paprika
  • 1 Zwiebel
  • ein paar Knoblauchzehen, nach Geschmack
  • 500 ml Wasser
  • 250 ml Weinessig
  • 3 EL Zucker
  • 3 TL Salz
  • je einige Teelöffel frischen, gehackten Oregano und Thymian
  • frisch gemahlenen Pfeffer
  • einen Esslöffel Olivenöl pro Glas

So funktioniert’s:

  1. Wasche die Paprikaschoten und entferne das Kerngehäuse und schlechte Stellen. Schneide die Paprika in grobe Stücke.
  2. Schneide die Zwiebel in feine Ringe und schäle die Knoblauchzehen.
  3. Heize den Backofen auf 95 Grad vor.
  4. Verteile die Paprikastücke mit den Zwiebelringen, Knoblauchzehen und Gewürzen auf die Gläser.
  5. Koche Wasser, Essig, Zucker und Salz zusammen auf und gieße die Mischung heiß in die Gläser, sodass die Paprikastücke bedeckt sind. Dabei sollten noch ein bis zwei Zentimeter unter dem Rand des Glases frei bleiben.
  6. Gib in jedes Glas einen Esslöffel Olivenöl und verschließe die Gläser gut.
  7. Fülle eine große Auflaufform oder ein tiefes Backblech zwei Zentimeter hoch mit Wasser und stelle die Gläser mit etwas Abstand zueinander hinein.
  8. Schiebe das Blech oder die Form auf die unterste Schiene des Backofens und lasse die Gläser für 70 Minuten einkochen.

So sind die Paprikaschoten für etwa sechs Monate haltbar.

So bewahrst du die fertigen Gläser auf

Lagere verschlossene Gläser mit eingelegten Paprikaschoten an einem dunklen und kühlen Ort, damit sie sich möglichst lange halten. Angebrochene Gläser solltest du im Kühlschrank aufbewahren. Achte darauf, dass die Paprikastücke immer mit Flüssigkeit bedeckt sind, wenn du sie geöffnet hast – so halten sie sich am längsten.

Variationstipps für eingelegte Paprika

Eingelegte Paprika passt sehr gut zu Feta, Oliven oder Pilzen und kann auch mit diesen gemeinsam eingelegt werden.
Eingelegte Paprika passt sehr gut zu Feta, Oliven oder Pilzen und kann auch mit diesen gemeinsam eingelegt werden. (Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

Wenn du einen Sud als Grundlage ausgewählt hast, kannst du ihn mit den Gewürzen deiner Wahl abschmecken. Neben den schon genannten Gewürzen oder Kräutern kannst du es zum Beispiel mit diesen versuchen:

  • Rosmarin
  • Petersilie
  • Chili
  • Senfkörner
  • Orangeschale
  • Koriander
  • Nelken

Außerdem kannst du Paprika gut zusammen mit anderen Gemüsesorten einlegen, zum Beispiel mit Auberginen, Karotten oder Zucchini. Auch Pilze, Oliven, Kapern oder Fetawürfel lassen sich gut zusammen mit den Paprikaschoten einlegen. Probier einfach aus, was dir schmeckt – viel falsch machen kannst du nicht.

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