Parents for Future: So kannst du mitmachen

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Mit der Parents-for-Future-Bewegung wollen Eltern die Fridays-for-Future-Proteste unterstützen. Mehr zu den Zielen und Vorgehensweisen, und wie du mitmachen kannst.

Wer sind Parents for Future?

Die Parents-for-Future-Bewegung (P4F) entstand Anfang des Jahres und unterstützt seither als ein freier Zusammenschluss erwachsener Menschen die Friday-for-Future-Proteste. Im April gab es bereits 150 verschiedene Ortsgruppen. Zudem sorgt ein bundesweites Orga-Team aus circa 15 bis 20 Mitgliedern für eine effektive Zusammenarbeit und Vernetzung.

Auf ihrer Website erklärt sich P4F solidarisch mit den Zielen und Aktionen der Fridays-for-Future-Bewegung. Daher ist es auch eines ihrer Hauptziele, Aktivismus im Sinne des Klimaschutzes zu unterstützen, um für einen Planeten zu kämpfen, den Menschen und Tiere auch in Zukunft bewohnen können. Die P4F erklären sich dabei als unabhängig von jeglichen Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen.

Parents for Future: Ziele und Leitbild

Parents-for-Future arbeitet eng mit der Fridays-for-Future-Bewegung zusammen.
Parents-for-Future arbeitet eng mit der Fridays-for-Future-Bewegung zusammen. (Foto: CC0 / Pixabay / geralt)

Die P4F-Bewegung setzt sich für folgende Ziele ein:

  • Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 1,5°C
  • deutliche ambitioniertere Maßnahmen für den Klimaschutz, sowie eine umfassende Klimaschutzstrategie
  • Einhaltung der Kriterien des Pariser Klimaabkommens
  • Stopp der Kohleverstromung und ihrer Subvention, sowie eine C02-Abgabe
  • neues Klimaschutzgesetz für die unmittelbare und konsequente Umsetzung aller Maßnahmen und Strategien

Laut dem Leitbild der Bewegung geht es in erster Linie darum, die Fridays-for-Future-Bewegung aktiv zu unterstützen, und nicht um eine Vereinnahmung der Schüler*innen-Bewegung durch Erwachsene. Daher erfolgen regelmäßig enge Absprachen zwischen beiden Zusammenschlüssen.

Parents-for-Future-Petition im Bundestag

Der Bundestag muss sich nun mit den Forderungen der P4F-Petition auseinandersetzen.
Der Bundestag muss sich nun mit den Forderungen der P4F-Petition auseinandersetzen. (Foto: CC0 / Pixabay / clareich)

Der bisher größte Erfolg der Bewegung ist die Einreichung der Petition „Klimaschutzgesetz“ im Bundestag: Im Frühjahr startete P4F eine Petition für ein verbindliches Klimaschutzgesetz und strikteren Maßnahmen fürs Klima.

Da deutschlandweit mehr als die erforderlichen 50.000 Menschen unterschrieben, muss sich der Petitionsauschuss des Bundestages nun mit diesen Forderungen auseinandersetzen. Das Ziel der Bewegung ist dabei in erster Linie, dass im Bundestag direkt über Strategien zum Thema Klimaschutz gesprochen und verhandelt wird.

So kannst du mitmachen!

Trotz des Namens der Bewegung kann jeder Interessierte teilnehmen, nicht nur Eltern.  Auf der Website findest du Informationen zu schon existierenden Ortsgruppen, die du zum Beispiel Mail, Telegram oder Whatsapp kontaktieren kannst.

Gibt es in deiner Region noch keine Gruppe, kannst du auch selbst eine P4F-Gruppe gründen. Informationen und Hinweise dazu erhälst du ebenfalls auf der Website.

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(1) Kommentar

  1. Kann es nur empfehlen, bei Parents for future mitzumachen! Ich bin seit ein paar Wochen dabei – weil ich denke, dass es ja eine der wichtigsten Aufgaben von Eltern ist, für eine lebenswerte Zukunft der Kinder zu sorgen. Und damit die Erde so lebenswert bleibt, müssen wir tätig werden. Die nächste Demo ist am 24. Mai 2019. Diese und weitere Termine finden sich unter
    https://fridaysforfuture.de/streiktermine/

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