Pickel in der Nase: Ursachen und wie sie loswirst

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Pickel in der Nase sind meist sehr schmerzhaft und störend. Lies hier, woran du sie erkennst, woher sie kommen und wie du sie am besten behandelst.

Pickel und Mitesser treten hauptsächlich in der sogenannten T-Zone des Gesichts auf, also an Kinn, Nase und Stirn. Da hier besonders viel Talg produziert wird, treten an diesen Stellen vermehrt Hautunreinheiten auf. 

Doch manchmal verirren sich die lästigen Hautirritationen an ungewöhnlichere Stellen – zum Beispiel können Pickel in die Nase auftreten. Vor allem die Nasenflügel sind häufig von kleinen Pusteln betroffen. Diese sind nicht nur störend, sondern oft auch äußerst schmerzhaft.

Ursachen für Pickel in der Nase

Besonders nach einer Erkältung kommen Pickel in der Nase häufig vor.
Besonders nach einer Erkältung kommen Pickel in der Nase häufig vor.
(Foto: CC0 / Pixabay / PublicDomainPictures)

Die Ursachen für Pickel in der Nase unterscheiden sich nicht von denen von Pickeln an anderen Körperstellen. Sie entstehen, wenn die Haut übermäßig viel Talg produziert. Dadurch verstopfen die Drüsenausgänge. Daraufhin können sie sich röten, eitern und sich teilweise entzünden.

Dass die Haut mehr Talg produziert, kann verschiedene Ursachen haben. In der Regel liegt es an Schwankungen im Hormonhaushalt, einer genetischen Veranlagung oder daran, dass man sich schlecht ernährt. Eventuell können Pickel auch ein Zeichen dafür sein, dass man die eigene Haut falsch pflegt – zum Beispiel, wenn man zu reichhaltige Pflegeprodukte verwendet.

Die Nase ist besonders anfällig, wenn du sie oft mit schmutzigen Fingern anfasst, eine sehr trockene Nasenschleimhaut hast oder gerade eine Erkältung hattest.

Pickel in der Nase behandeln

Zuerst eine wichtige Info vorneweg: Kleine, schmerzhafte Hautirritationen in der Nase können nicht nur Pickel sein. Auch ein Herpesbläschen oder Nasenfurunkel wäre denkbar. 

  • Ein Nasenfurunkel entsteht, wenn sich eine Haarwurzel in der Nase entzündet. Anfangs ist die Stelle um das betroffene Haar herum gerötet, im weiteren Verlauf entwickelt sich dann ein schmerzhaftes, rotes Knötchen. Dieses kann bis zu zwei Zentimeter groß werden und ist am Ende mit Eiter gefüllt. Da Nasenfurunkel auch tiefere Hautschichten betreffen, sollten sie auf jeden Fall von einem Arzt begutachtet werden. Meist muss es mit Antibiotika behandelt werden, da die am Furunkel beteiligten Bakterien sehr gefährlich werden können, wenn sie in die Blutbahn gelangen. 
  • Solltest du von Nasenherpes betroffen sein, fängt die betroffene Stelle bald an zu kribbeln, zu jucken und zu brennen. Die dann entstehenden Bläschen sind schmerzempfindlich und mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt. Herpesbläschen solltest du auf keinen Fall mit deinen Fingern berühren, weil du die Viren sonst in deinem ganzen Gesicht verteilst. Konsultiere auch in diesem Fall am besten einen Arzt, um sicher zu gehen. Achtung: Herpesviren sind hochgradig ansteckend und sollten nicht mit anderen Personen oder Gegenständen in Berührung kommen. 
  • Ein Pickelchen in der Nase erkennst du daran, dass sie gerötet sind, einen Eiterpunkt haben und gegebenenfalls bei Berührung schmerzen. Ganz wichtig ist auch in diesem Fall, dass du nicht selbst daran herumdrückst. Damit machst du es nur noch schlimmer. Stattdessen solltest du deine Nasenschleimhaut feucht halten, zum Beispiel indem du mit heißem Wasser inhalierst. Im Normalfall verschwindet der Pickel von alleine wieder – solltest du dir Sorgen machen, dass etwas anderes dahintersteckt, schadet ein Besuch beim Arzt allerdings nicht.

Wichtig: Egal, welche Hautirritation du in deiner Nase vorfindest: Du solltest dich dazu zwingen, nicht daran herumzudrücken – auch wenn es schwer fällt. Wenn sich die Stelle entzündet und Bakterien ins Blut gelangen, riskierst du schwerwiegende Infektionen.

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