Rhododendron umpflanzen: Das solltest du beachten

Foto: CC0 / Pixabay / DeltaWorks

Einen Rhododendron umzupflanzen gelingt ohne Probleme. Ein paar Dinge solltest du dabei aber unbedingt beachten. Hilfreiche Tipps findest du im Artikel.

Es gibt verschiedene Gründe, einen Rhododendron umzupflanzen. Manchmal wird er einfach zu üppig für seinen Platz, manchmal gedeiht er nicht so, wie er soll. In anderen Fällen passt er einfach nicht mehr in die Ecke des Gartens, in der er wächst.

Egal, wieso du deinen Rhododendron umpflanzen möchtest – mit den folgenden Tipps funktioniert es bestimmt.

Rhododendron umpflanzen: Der richtige Zeitpunkt

Der Frühling eignet sich am besten, um einen Rhododendron umzupflanzen. So hat die Pflanze bis zum Winter Zeit, um neue Wurzeln auszubilden. Der optimale Zeitpunkt ist im Mai, nach den Eisheiligen, denn dann sind keine Nachtfröste mehr zu erwarten. Alternativ kannst du den Rhododendron auch im Herbst umsetzen, spätestens bis Ende Oktober. 

Der neue Standort

Bevor du den Rhododendron umpflanzt, solltest du in deinem Garten nach einem geeigneten neuen Standort Ausschau halten. Die Pflanzen mögen es halbschattig und windgeschützt. Die Erde sollte möglichst frei von Kalk und leicht sauer sein. Optimal ist ein pH-Wert zwischen 4 und 5. Außerdem bevorzugen Rhododendren nährstoffreiche, durchlässige Böden.

Tipp: Wenn du nicht weißt, wie dein Gartenboden beschaffen ist, kannst du eine Bodenprobe im Garten nehmen und diese analysieren lassen.

Rhododendron umpflanzen: Eine Anleitung

Wenn dein Rhododendron zu groß wird, musst du ihn umpflanzen.
Wenn dein Rhododendron zu groß wird, musst du ihn umpflanzen.
(Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Hast du einen passenden Standort gefunden, kannst du mit dem Umpflanzen des Rhododendrons beginnen. Bereite zuerst den neuen Platz vor:

  1. Hebe eine Pflanzgrube aus, die mindestens doppelt so breit ist wie der Durchmesser des Rhododendrons.
  2. Lockere dann die ausgehobene Erde gründlich auf. Wenn sie nicht durchlässig genug ist, solltest du sie mit Sand vermengen. Alternativ kannst du dir spezielle Rhododendronerde besorgen.
  3. Wässere das Loch gut und lass das Wasser einsickern.
  4. Es empfiehlt sich, eine Drainageschicht anzulegen. Fülle dafür etwas Kies in das Pflanzloch.

Als nächstes gräbst du den Rhododendron aus. Dabei solltest du so vorsichtig wie möglich vorgehen:

  1. Hebe mit einem Spaten einen kleinen Graben um den Rhododendron herum aus. Dieser sollte mindestens den gleichen Durchmesser wie die Krone der Pflanze haben.
  2. Grabe die Pflanze dann vorsichtig aus. Versuche dabei, keine Wurzeln zu verletzen.
  3. Ziehe den Rhododendron vorsichtig aus der Erde. Achte darauf, dass so viel Erde wie möglich am Wurzelballen bleibt. 
  4. Transportiere den Strauch zum neuen Standort. Dort setzt du ihn aufrecht in das Pflanzloch. Du solltest ihn keinesfalls tiefer setzen als zuvor.
  5. Fülle das Loch mit der ausgehobenen Erde und tritt diese fest.
  6. Gieße den Rhododendron gut an. Dafür benutzt du am besten kalkarmes oder -freies Wasser wie zum Beispiel Regenwasser. Lies dazu auch: Regenwasser sammeln: Wie du es am besten auffängst und verwendest.

In den folgenden Wochen solltest du den umgepflanzten Rhododendron immer gut bewässern. Das erleichtert ihm das Anwachsen. Außerdem kannst du ihn mit einer Schicht aus Hornspänen oder Kompost unterstützen. Arbeite die Dünger einfach oberflächlich in die Erde ein.

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