Saisonkalender: das gibt’s im Juli

Saisonkalender Juli
Fotos: Colourbox.de; CC0 Public Domain / Pixabay

Im Juli platzt der Saisonkalender beinahe aus allen Nähten, neben Blumenkohl, Karotten, Kohlrabi und vielen verschiedenen Salaten darf man sich jetzt vor allem auf Beeren und Steinobst freuen: Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Pfirsiche und Aprikosen gibt’s frisch am Obststand.

Herrlich sommerliche Gerichte lassen sich aus Blumenkohl, grünen Bohnen, Fenchel, Zucchini, Karotten und Mangold zaubern. Dazu gibt es im Saisonkalender Juli leckere Salate wie Batavia, Endiviensalat, Eichblattsalat, Eisbergsalat, Lollo Rosso, Lollo Bionda und Rucola. Und vor allem Obst- und Beerenfans kommen jetzt nicht zu kurz: Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren oder Aprikosen – das alles gibt’s jetzt aus regionalem Anbau. Wie immer raten wir dazu, Bio-Ware zu kaufen.

Steinobst: wenig in Bio-Qualität verfügbar

Steinobst wie Pfirsiche und Aprikosen in Bio-Qualität werden in Deutschland jedoch wenig angebaut: Die wärmeliebenden Pflanzen sind bei uns nicht so ertragreich, wie in südlicher gelegenen Regionen. Der Bio-Anbau lohnt sich daher für viele Obstbauern nicht als Hauptgeschäftszweig.

In Süddeutschland kann man aber zum Beispiel auf Früchte aus Südtirol zurückgreifen. Wer Platz im Garten und einen grünen Daumen hat, der kann Pfirsiche und Aprikosen durchaus auch privat anbauen.

Unser Saisonkalender für Juli als PDF-Datei zum Download:

 

Saisonkalender Juli

Das Ertrags-Geschmacks-Dilemma der Bio-Tomate

Weil sie auf viel Wärme angewiesen, frostempfindlich und für Pilze anfällig sind, baut man Tomaten in Mitteleuropa professionell kaum noch im Freiland an. Man bekommt sie im Juli aus dem geschützten Anbau, also dem unbeheizten Gewächshaus.

Auch hier sollte man sich immer für Bio-Produkte entscheiden. Nicht nur, weil hier keine keine Pestizide oder synthetische Dünger verwendet werden dürfen, Bio-Tomaten schmecken auch intensiver: Konventionelle Tomaten beispielsweise werden stark bewässert, das erhöht zwar den Ertrag, der Geschmack kann sich allerdings nur dann gut ausbilden, wenn die Pflanze trocken gehalten wird.

Bio-Gurken: reich an Vitamin A, C Kalzium und Magnesium

Auch Gurken kommen bei uns nicht aus dem Freiland. Damit sie vor Hagel und Sturm geschützt sind, wachsen sie unter einem Folientunnel oder im unbeheizten Gewächshaus. Die bei uns angebaute Bio-Gurke, auch Landgurke genannt, gibt es nur in den Monaten Juli bis August – je wärmer der Sommer, desto mehr.

Der Vorteil von Bio-Ware: Genau wie Tomaten sind Bio-Gurken geschmacksintensiver. Weil keine Pestizide für den Pflanzenschutz eingesetzt werden, muss man zudem die Schale von Bio-Gurken nicht entfernen. Hier sitzen nämlich die meisten Nährstoffe wie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium sowie Niacin, Vitamin C und A und Vitamine der B-Gruppe.

Um vor allem bei Tomaten und Gurken sichergehen zu können, dass sie eben nicht aus dem beheizten Gewächshaus kommen, wählt man am besten Produkte der Bio-Anbauverbände Bioland, Naturland und Demeter. Diese verbieten in den Sommermonaten den Anbau in beheizten Gewächshäusern. In den Richtlinien der EU-Bio-Verordnung ist das nicht festgelegt.

Unsere ganzjährige Übersicht findet ihr hier:

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