Saisonkalender: das gibt’s im Juli

Fotos: Francesca Schellhaas / photocase.de; Colourbox.de / Anton Ignatenco, Christian Fischer, cynoclub, Iurii Konoval, Pichest; Colourbox.de; CC0 Public Domain / Pixabay

Im Juli zeigt der Saisonkalender ein großes Angebot an heimischem Obst und Gemüse: neben Blumenkohl, Karotten, Kohlrabi und vielen verschiedenen Salaten darf man sich jetzt vor allem auf Beeren und Steinobst freuen: Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Pfirsiche und Aprikosen gibt’s frisch am Obststand.

Es wird voll im Saisonkalender Juli: Aus Blumenkohl, grünen Bohnen, Fenchel, Zucchini, Karotten und Mangold lassen sich jetzt leckere sommerliche Gerichte zaubern. Dazu gibt es leckere Salate wie Batavia, Endiviensalat, Eichblattsalat, Eisbergsalat, Lollo Rosso, Lollo Bionda und Rucola. Und vor allem Obst- und Beerenfans kommen jetzt auf ihre Kosten: Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren oder Aprikosen – das alles gibt’s jetzt aus regionalem Anbau. Wie immer raten wir dazu, Bio-Ware zu kaufen.

Steinobst: wenig in Bio-Qualität verfügbar

Steinobst wie Pfirsiche und Aprikosen in Bio-Qualität werden in Deutschland jedoch wenig angebaut: Die wärmeliebenden Pflanzen sind bei uns nicht so ertragreich, wie in südlicher gelegenen Regionen. Der Bio-Anbau lohnt sich daher für viele Obstbauern nicht als Hauptgeschäftszweig.

In Süddeutschland kann man aber zum Beispiel auf Bio-Früchte aus Südtirol zurückgreifen. Wer Platz im Garten und einen grünen Daumen hat, der kann Pfirsiche und Aprikosen durchaus auch privat anbauen.

Unser Saisonkalender für Juli als PDF-Datei zum Download:

Utopia Saisonkalender Juli
Utopia Saisonkalender Juli

Ertrags-Geschmacks-Dilemma: Tomaten haben noch keine Saison

Anfang Juli haben Tomaten in Deutschland noch keine Saison – je nach Witterung geht die die Tomaten-Saison aber Mitte Juli ganz langsam los. Für die meisten Tomaten, die jetzt in den Läden zu bekommen sind, gilt: Man bekommt sie im Juli aus dem geschützten Anbau, also dem unbeheizten Gewächshaus. Weil sie auf viel Wärme angewiesen, frostempfindlich und für Pilze anfällig sind, baut man Tomaten in Mitteleuropa professionell nämlich kaum noch im Freiland an.

Wie immer empfehlen wir Bio-Produkte: Nicht nur, weil dabei keine synthetischen Pestizide oder synthetische Dünger verwendet werden dürfen, Bio-Tomaten schmecken auch intensiver. Konventionelle Tomaten beispielsweise werden stark bewässert, das erhöht zwar den Ertrag, der Geschmack kann sich allerdings nur dann gut ausbilden, wenn die Pflanze trocken gehalten wird.

Bio-Gurken: reich an Vitamin A, C Kalzium und Magnesium

Auch Gurken kommen in Deutschland nicht aus dem Freiland. Damit sie vor Hagel und Sturm geschützt sind, wachsen sie unter einem Folientunnel oder im unbeheizten Gewächshaus. Die bei uns angebaute Bio-Gurke, auch Landgurke genannt, gibt es nur in den Monaten Juli bis August – je wärmer der Sommer, desto mehr.

Der Vorteil von Bio-Ware: Genau wie Tomaten sind Bio-Gurken geschmacksintensiver. Weil keine synthetischen Pestizide für den Pflanzenschutz eingesetzt werden, muss man zudem die Schale von Bio-Gurken nicht entfernen. Hier sitzen nämlich die meisten Nährstoffe wie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium sowie Niacin, Vitamin C und A und Vitamine der B-Gruppe.

Um vor allem bei Tomaten und Gurken sichergehen zu können, dass sie eben nicht aus dem beheizten Gewächshaus kommen, wählt man am besten Produkte der Bio-Anbauverbände Bioland, Naturland und Demeter. Diese verbieten in den Sommermonaten den Anbau in beheizten Gewächshäusern. In den Richtlinien der EU-Bio-Verordnung ist das nicht festgelegt.

Unsere ganzjährige Übersicht findet ihr hier:

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Hier findet ihr die Saisonkalender der anderen Monate:

Utopia Saisonkalender kaufen – und einen Baum pflanzen

(Foto: Utopia.de)

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Saisonkalender: das gibt’s im Juli

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(1) Kommentar

  1. Schönen Dank für den ausführlichen Artikel. Ich versuche auch selber immer mehr mit Gemüse zu kochen bzw. dieses in meine Ernährung mit einzubinden anfangs habe ich es wirklich nur getan, um einfache etwas abzunehmen, was bei den meisten Menschen auch so gewesen sein wird. Mittlerweile habe ich aber gemerkt, dass ich mich bei einer Gemüsereichen Ernährung auch einfach besser fühle. Seit zwei Wochen habe ich jetzt fast keinen Zucker mehr gegessen. Ich esse mehr Obst, mehr Gemüse und merke immer mehr, wie sich das auch auf mein Wohlbefinden auswirkt. Ich überlege jetzt auch, mir in einem kleinen Streber-Garten, eigenes Gemüse anzubauen. Eine gute Freundin von mir macht das auch und wenn ich bei ihr die Tomaten und Gurken probiere, bin ich immer total begeistert. Auch Flohsamen von Naturwerker habe ich dort mal probiert. Es gibt wirklich eine große Vielfalt an Möglichkeiten, wie man gesundes Essen in die eigene Ernährung mit einbeziehen kann. Wenn ich so an meine Vergangenheit von Fertigessen und süßen Backwaren denke, welche ich gerne mal gegessen habe, dann kommt diese mir im Vergleich viel grauer vor. heute sind meine Essgewohnheiten viel bunter und ich fühle mich auch bunter! Mein Leben ist bunter!