Zahnfleischentzündung – diese Hausmittel helfen

Gesundes Zahnfleisch ist Voraussetzung für gesunde Zähne.
Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / PeterKraayvanger

Das Zahnfleisch ist angeschwollen und blutet beim Putzen – das kann eine Zahnfleischentzündung sein. Zum Glück gibt es viele Hausmittel, die helfen können.

Ursachen von Zahnfleischentzündungen

Entzündungen des Zahnfleisches können verschiedene Ursachen haben:

  • Mechanische Reize: Eine schlecht sitzende Zahnspange oder eine spitze Zahnecke können dem Zahnfleisch auf Dauer so zusetzen, dass es sich entzündet.
  • Mangelhafte oder übertriebene Hygiene.
  • Veranlagung.
  • Die falsche Ernährung: Vor allem Nahrungsmittel, die reich an Zucker sind, fördern Entzündungen.
  • Wenn du nicht genug trinkst, wirkt sich das ebenfalls förderlich für Entzündungen aus. Denn ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr wird nicht genug Speichel produziert. Dadurch wird die Mundschleimhaut trocken, rissiger und anfälliger.

Hausmittel gegen Zahnfleischentzündung

Mit diesen Hausmitteln wird dein Zahnfleisch wieder gesund.
Mit diesen Hausmitteln wird dein Zahnfleisch wieder gesund. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / Giullamar)
  • Aloe Vera wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Das Gel oder den Saft auf die entzündeten Bereiche auftragen und leicht einmassieren. Das ganze wiederholst du drei- bis fünfmal täglich.
  • Apfelessig: Gib zwei Teelöffel Apfelessig in ein Glas mit Wasser und gurgle damit. Der Essig verringert den pH-Wert des Wassers, was wiederum Bakterien abtötet.
  • Eine Paste aus Natron wirkt ebenfalls antibakteriell, weil Natron den pH-Wert des Wassers erhöht. Um Entzündungen zu bekämpfen, mischst du einen Teelöffel Natron mit ein paar Tropfen Wasser zu einer Paste und reibst damit die betroffenen Stellen ein. Dies solltest du allerdings nicht öfter als zweimal am Tag machen.
  • Du kannst auch Kokosöl auf die betroffenen Stellen auftragen. Beim Kauf von Kokosöl solltest du auf Bio-Qualität achten – je höher die Qualität des Öls, desto mehr Laurinsäure und andere wirksame Fettsäuren enthält es. Diese wirken antibakteriell.
  • Mit gemahlenem Kurkuma kannst du ebenfalls gegen Zahnfleischentzündungen vorgehen. Das liegt daran, dass er Inhaltsstoffe enthält, die entzündungsauslösende Hormone und freie Radikale hemmen. Mische Kurkumapulver mit etwas Wasser zu einer Paste und trage diese mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auf.
  • Pfefferminzöl wirkt ähnlich wie Kokosöl antibakteriell. Ein Tropfen Pfefferminzöl auf die betroffenen Stellen bekämpft nicht nur die Entzündung, sondern sorgt zudem für einen guten Atem.

Im Zweifelsfall zum Zahnarzt

Sollte die Zahnfleischentzündung länger anhalten oder immer wieder auftauchen, solltest du zum Zahnarzt gehen. Die Hausmittel kannst du zwar zur Unterstützung anwenden, aber gerade bei schwereren Fällen ersetzen sie keine ärztliche Therapie.

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