Mineralische Bio-Sonnencreme

Mineralische Sonnencreme arbeitet anders als konventionelle: Sie verzichtet auf unerwünschte Chemie und eignet sich daher auch für Schwangere, Mütter und Kleinkinder. Die Utopia-Bestenliste zeigt ausgesuchte mineralische Sonnencremes zertifizierter Naturkosmetik-Hersteller.

Gut zu wissen: Herkömmliche Sonnencreme schützt unsere Haut mit Hilfe chemischer Wirkstoffe. Das funktioniert ganz gut, doch etliche Sonnencreme-Inhaltsstoffe gelten als problematisch, wenn nicht gar gesundheitsgefährdend. Sie können Allergien auslösen oder stehen im Verdacht, hormonell oder krebserregend zu wirken. Mineralische Sonnencremes funktionieren nicht mit chemischem, sondern mit mineralischem Filter  – sie sind die bessere Wahl.

Mehr zu unseren Kriterien und Tipps im Umgang mit Sonnenschutz liest du weiter unten.

Bestenliste: Mineralische Bio-Sonnencreme

  • Eco Cosmetics Sonnencreme

    4,0

    von 24 Bewertungen

  • mineralische Sonnencreme von Eubiona

    3,6

    von 8 Bewertungen

  • Lavera: mineralische Sonnencreme

    3,2

    von 57 Bewertungen

  • mineralische Sonnencreme von Biosolis

    5,0

    von 1 Bewertung

So entstehen die Utopia-Bestenlisten im Produktguide ›

Mineralische Sonnencreme: Darauf solltest du achten

  • Gelegentlich heißt es, mineralische Sonnencremes seien nicht wirksam. Das stimmt nicht, sie wirken nur anders: mehr dazu im Artikel Bio-Sonnencreme: Wirksamer Schutz ohne Risiko.
  • Kauf am besten nur Produkte zertifizierter Naturkosmetikhersteller.
  • Achte bei Sonnencreme auf vertrauenswürdige Naturkosmetik-Siegel wie BDIH, NaTrue oder Ecocert.
  • Sehr hohe Lichtschutzfaktoren von 30 oder 50 sind nicht automatisch sinnvoll – LSF 20 bis 25 reicht in der Regel völlig aus.
  • Viele mineralische Sonnencremes enthalten Nanoartikel, zu erkennen am Hinweis (nano) in der Inhaltsstoffliste. Die Wirkung von Nanopartikeln ist umstritten – wir empfehlen deshalb, möglichst Sonnencreme ohne Nanopartikel zu verwenden.
  • Mineralische Sonnencremes von zertifizierten Naturkosmetik-Herstellern sind grundsätzlich frei von Mikroplastik.

Bio-Sonnencreme mit mineralischem Filter: ohne gefährliche Chemie

Die hier gelisteten Produkte sind Bio-Sonnencremes und wirken physikalisch. Dabei bilden mineralische UV-Filter wie Titanoxid und Zinkoxid eine Schutzschicht auf der Haut und reflektieren UV-Strahlen wie winzige Spiegel.

In Sachen Gesundheit sind mineralische Bio-Sonnencremes daher erste Wahl. Aber: Viele dieser Sonnencremes ziehen nicht wirklich gut ein. Deswegen fühlen sich manche Menschen damit nicht wohl in ihrer Haut.

Wir haben daher auch drei herkömmliche Sonnencremes ausprobiert, die bei Öko-Test und Stiftung Warentest jeweils gut abgeschnitten haben – lies dazu Sonnencreme Test: Ladival, dm Sundance, Elkos.

Sonnencreme mit Nanopartikeln

Weil noch nicht ausreichend erforscht ist, wie Nanopartikel sich auf Gesundheit und Umwelt auswirken, empfehlen wir in der Liste oben derzeit nur mineralische Sonnencremes ohne Nanopartikel.

Darum kommen in dieser Liste derzeit weder die mineralischen Sonnencremes von der beliebten dm-Naturkosmetikmarke Alverde noch die von Alterra oder Avene vor. Detaillierte Informationen zu Nanopartikeln in Kosmetika findest du zum Beispiel beim BUND.

Sonnencreme: Welche Bedeutung hat der Lichtschutzfaktor?

Hohe Lichtschutzfaktoren von 30 oder 50 lassen sich gut verkaufen – doch sie verleiten zu sorglosem Umgang mit Sonnenstrahlung. Dabei müssen solch hohe Lichtschutzfaktoren gar nicht sein. Dr. med. Gerrit Schlippe erklärt im Utopia-Interview, dass Sonnenschutzmittel mit LSF 20 bis 25 vollkommen ausreicht, wenn man sich vernünftig verhält.

Sonnenschutz-Tipps – nicht nur für mineralische Sonnencreme

  • Vor dem Sonnenbad eincremen: Trage den Sonnenschutz nicht erst beim Sonnenbaden auf.
  • Einmal eincremen reicht nicht, um die Haut einen ganzen Tag lang vor Sonne zu schützen. Schwitzen, Abrieb und Schwimmen reduzieren den schützenden Cremefilm. Sonnenschutzmittel müssen öfter (etwa einmal stündlich) aufgetragen werden, damit die Schutzwirkung bestehen bleibt.
  • Trag Sonnencreme ruhig dick auf, denn nur dann erreicht sie den deklarierten Lichtschutzfaktor. Untersuchungen zeigen, dass die meisten Verbraucher zu wenig Creme verwenden und daher nicht die volle Schutzwirkung erzielen.
  • Schützende Bekleidung ist neben Sonnencreme ein guter Weg, um die Haut vor schädigender UV-Strahlung zu schützen. Denke auch an Sonnenbrille und Kopfbedeckung.
  • Es muss nicht die pralle Sonne sein – gehe lieber auch mal in den Schatten. Das entlastet die Haut, vor allem am Mittag, wenn die Strahlung am intensivsten ist. Aber: Im Sommer sollte man sich auch im Schatten eincremen!