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Mineralische Bio-Sonnencreme

Mineralische Sonnencreme wirkt anders als konventionelle Sonnencreme: Sie verzichtet auf unerwünschte Chemie und eignet sich daher auch für Schwangere, Mütter und Kleinkinder. Unsere Utopia-Bestenliste zeigt ausgesuchte mineralische Sonnencremes zertifizierter Naturkosmetik-Hersteller.

Mehr zu den Kriterien dieser Liste und Tipps im Umgang mit Sonnenschutz liest du weiter unten.

Bestenliste: Mineralische Bio-Sonnencreme

So entstehen die Utopia-Bestenlisten im Produktguide ›

Mineralische vs. herkömmliche Sonnencreme

Gut zu wissen: Herkömmliche oder konventionelle Sonnencreme (so zum Beispiel die beliebten Sundance-Produkte von dm) schützt unsere Haut mithilfe chemischer Wirkstoffe.

Damit lässt sich zwar die Gefahr eines Sonnenbrands ganz gut verhindern, doch etliche Inhaltsstoffe herkömmlicher Sonnencremes gelten als problematisch, wenn nicht gar gesundheitsgefährdend. Sie können Allergien auslösen oder stehen im Verdacht, hormonell oder krebserregend zu wirken.

Mineralische (Bio-)Sonnencremes dagegen verwenden keinen chemischen, sondern einen mineralischem Sonnenfilter  – sie sind die bessere Wahl.

Mineralische Sonnencreme: Das solltest du wissen

  • Kauf am besten nur Produkte zertifizierter Naturkosmetikhersteller.
  • Achte bei Sonnencreme auf vertrauenswürdige Naturkosmetik-Siegel wie BDIH, NaTrue oder Ecocert.
  • Ein sehr hoher Lichtschutzfaktor (LSF) von 30 oder 50 ist nicht automatisch sinnvoll – LSF 20 bis 25 reicht in der Regel völlig aus.
  • Viele mineralische Sonnencremes enthalten Nanopartikel, oft zu erkennen am Hinweis „(nano)“ in der Inhaltsstoffliste. Die Wirkung von Nanopartikeln ist umstritten – wir empfehlen deshalb, möglichst Sonnencreme ohne Nanopartikel zu verwenden.
  • Mineralische Sonnencremes von zertifizierten Naturkosmetik-Herstellern sind grundsätzlich frei von Mikroplastik.
  • Manche Menschen sind irritiert, wenn in der Inhaltsstoffliste mineralischer Sonnencremes Aluminium auftaucht.
    Das in Sonnencremes verwendete Aluminium kann allerdings kaum in den Körper gelangen – siehe hierzu das Statement von Eco Cosmetics.

Bio-Sonnencreme mit mineralischem Filter: ohne gefährliche Chemie

Die hier gelisteten mineralischen Bio-Sonnencremes wirken physikalisch: Das bedeutet, dass mineralische UV-Filter wie Titanoxid und Zinkoxid eine Schutzschicht auf der Haut bilden und die UV-Strahlen so wie winzige Spiegel reflektieren.

Weil sie nicht tief in die Haut einziehen und als Bio-Produkt keine bedenklichen Inhaltsstoffe besitzen, sind mineralische Bio-Sonnencremes In Sachen Gesundheit die erste Wahl. Aber: Gerade die Tatsache, dass mineralische Sonnencremes nicht wirklich gut einziehen, wird von manchen als unangenehm empfunden.

Wir haben daher drei herkömmliche Sonnencremes ausprobiert, die bei Öko-Test und Stiftung Warentest jeweils gut abgeschnitten haben, und die wir als (relativ) unbedenklich empfehlen. Lies dazu: Sonnencreme Test: Ladival, dm Sundance, Elkos:

Kriterien für diese Sonnencreme-Bestenliste

  1. Die Sonnencreme muss mineralisch wirken.
  2. Die Sonnencreme muss bio sein.
  3. Weil noch nicht ausreichend erforscht ist, wie Nanopartikel sich auf Gesundheit und Umwelt auswirken, empfehlen wir in der Liste oben derzeit nur mineralische Sonnencremes ohne Nanopartikel. Darum finden sich in dieser Liste derzeit weder die mineralischen Sonnencremes der beliebten dm-Naturkosmetikmarke Alverde noch die von Alterra, Ultrasun oder Avene. Detaillierte Informationen zu Nanopartikeln in Kosmetika findest du zum Beispiel beim BUND.

Lies zum gleichen Thema auch:

Mineralische Bio-Sonnencreme im Utopia-Test

Übrigens: Wir haben die Sonnenpflege-Produkte von Weleda im Jahr 2018 auch selbst getestet. Unsere Eindrücke findest du hier:

Sonnencreme: Welche Bedeutung hat der Lichtschutzfaktor?

Hohe Lichtschutzfaktoren von 30 oder 50 lassen sich gut verkaufen – doch sie verleiten zu sorglosem Umgang mit Sonnenstrahlung. Dabei müssen solch hohe Lichtschutzfaktoren gar nicht sein.

Dr. med. Gerrit Schlippe erklärt im Utopia-Interview, dass Sonnenschutzmittel mit LSF 20 bis 25 vollkommen ausreicht, wenn man sich vernünftig verhält.

Sonnenschutz-Tipps – nicht nur für mineralische Sonnencreme

  • Vor dem Sonnenbad eincremen: Trag den Sonnenschutz nicht erst beim Sonnenbaden auf. Im Sommer sollte man sich nach Möglichkeit im Schatten eincremen.
  • Einmal eincremen reicht nicht, um die Haut einen ganzen Tag lang vor Sonne zu schützen. Schwitzen, Abrieb und Schwimmen reduzieren den schützenden Cremefilm. Sonnenschutzmittel müssen öfter (etwa einmal stündlich!) aufgetragen werden, damit die Schutzwirkung bestehen bleibt.
  • Trag Sonnencreme ruhig dick auf, denn nur dann erreicht sie den deklarierten Lichtschutzfaktor. Untersuchungen zeigen, dass die meisten Verbraucher zu wenig Creme verwenden und daher nicht die volle Schutzwirkung erzielen.
  • Schützende Bekleidung ist neben Sonnencreme ein guter Weg, um die Haut vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen. Denk auch an Sonnenbrille und Kopfbedeckung.
  • Es muss nicht die pralle Sonne sein – geh lieber auch mal in den Schatten. Das entlastet die Haut, vor allem am Mittag, wenn die Strahlung am intensivsten ist.

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