Die besten Modelabels für faire Mode

Ökologische und faire Modelabels wie Armedangels, Grüne Erde und Hessnatur machen nicht nur schicke Kleidung, sie übernehmen auch Verantwortung: für die Arbeiter, die ihre Mode herstellen, und für die Umwelt. Hier findest du zertifizierte nachhaltige Modelabels, deren Fairtrade-Kleidung in vielen Läden und Online-Shops erhältlich ist.

Bestenliste: Die besten Modelabels für faire Mode

  • Armedangels Logo

    4,4

    von 131 Bewertungen

  • Greenality Logo
    Platz 2

    Greenality

    4,7

    von 27 Bewertungen

  • Grüne Erde Logo

    4,7

    von 25 Bewertungen

  • hessnatur Logo
    Platz 4

    hessnatur

    4,2

    von 143 Bewertungen

  • Bleed Logo
    Platz 5

    Bleed

    4,7

    von 21 Bewertungen

  • ThokkThokk Logo
    Platz 6

    ThokkThokk

    4,6

    von 23 Bewertungen

  • Lanius Logo
    Platz 7

    Lanius

    4,9

    von 13 Bewertungen

  • Lillika Eden Logo

    5,0

    von 9 Bewertungen

  • People Tree Logo

    4,9

    von 9 Bewertungen

  • manomama Logo
    Platz 10

    manomama

    4,9

    von 9 Bewertungen

  • Lovjoi Logo
    Platz 11

    Lovjoi

    5,0

    von 8 Bewertungen

  • Wunderwerk: Fair Fashion Label
    Platz 12

    Wunderwerk

    5,0

    von 7 Bewertungen

  • Kuyichi Logo
    Platz 13

    Kuyichi

    4,6

    von 9 Bewertungen

  • Living Crafts Logo

    4,8

    von 5 Bewertungen

  • Twothirds Logo
    Platz 15

    Twothirds

    3,3

    von 9 Bewertungen

  • HempAge Logo
    Platz 16

    HempAge

    5,0

    von 4 Bewertungen

  • Lana natural wear Logo

    5,0

    von 3 Bewertungen

  • Alma & Lovis Logo
    Platz 18

    Alma & Lovis

    5,0

    von 3 Bewertungen

  • room to roam Logo
    Platz 19

    room to roam

    5,0

    von 2 Bewertungen

  • KnowledgeCotton Apparel Logo

    4,3

    von 3 Bewertungen

  • GARY MASH Logo
    Platz 21

    GARY MASH

    5,0

    von 1 Bewertung

  • 9t3 Logo
    Platz 22

    9t3

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • gotsutsumu Logo
    Platz 23

    gotsutsumu

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Pyua Logo
    Platz 24

    Pyua

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Langer Chen Logo
    Platz 25

    Langer Chen

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Mandala Logo
    Platz 26

    Mandala

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Wiederbelebt
    Platz 27

    Wiederbelebt

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Daily's Nothing's Better Logo

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Brainshirt Logo
    Platz 29

    Brainshirt

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Jan 'n June Logo

    0,0

    von 0 Bewertungen

So entstehen die Utopia-Bestenlisten im Produktguide ›

Nachhaltige Modelabels machen einiges besser:

  • Fashion-Labels mit Öko-Anspruch verwenden vor allem Bio-Baumwolle und verwenden in allen Produktionsschritten deutlich weniger Chemie. Weil Bio-Baumwolle schonender verarbeitet wird, ist die Kleidung länger haltbar.
  • Nachhaltige Mode-Marken verwenden alternative ökologische Rohstoffe wie Bio-Leinen, Kork, Algen oder Recycling-/Upcycling-Materialien oder experimentieren mit veganer Mode. Beim Färben achten sie auf umweltverträglichere Farben.
  • Nachhaltige Modelabels setzen gezielt Rohstoffe aus fairem Handel ein und garantieren mit Labels, Siegeln, Zertifikaten soziale Mindeststandards über die komplette Produktionskette hinweg oder produzieren ethischer in ausgewählten Ländern.

So wird Kleidung fair

Die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sind so schlecht wie in kaum einer anderen Branche. Während der Verarbeitung von Baumwolle werden zahlreiche, teils sogar krebserregende Chemikalien eingesetzt. Manche dieser Stoffe sind in Deutschland verboten, werden in Ländern mit schlechterem Arbeits- und Verbraucherschutz aber nach wie vor verwendet.

Nachhaltige Modelabels setzen daher gezielt auf Rohstoffe aus fairem Handel. Die Labels GOTS und IVN garantieren dabei soziale Mindeststandards über die komplette Produktionskette hinweg. Um die Arbeitsbedingungen noch besser kontrollieren zu können, produzieren faire Modelabels wie Manomama oder ThokkThokk innerhalb Europas oder sogar in Deutschland.

So wird Kleidung bio

Ein großer Teil der weltweit hergestellten Dünger und Pflanzenschutzmittel wird allein für den Baumwollanbau verwendet. Nachhaltige Modelabels wie Armedangels oder Greenality verwenden daher vor allem Bio-Baumwolle, die ohne synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel auskommt. Auch in der weiteren Verarbeitung wird hier deutlich weniger Chemie eingesetzt. Weil Bio-Baumwolle schonender verarbeitet wird, ist die Kleidung daraus oft sogar länger haltbar. Insofern lohnt sich der kleine Aufpreis für die biologische Herstellung gleich doppelt.

Neben Bio-Baumwolle kommen oft auch weitere ökologische Rohstoffe zum Einsatz, wie zum Beispiel Bio-Leinen, recycelte Materialien, Hanf oder Tencel, das aus Holz gewonnen wird. Tierische Rohstoffe wie Wolle werden umweltschonend verarbeitet und stammen aus kontrolliert biologischer Tierhaltung. Einige Labels wie Armedangels oder bleed setzen auch komplett auf vegane Mode. Gefärbt wird mit ökologischen Färbemitteln.

So wird Kleidung weniger ungesund

Kaum ein Stoff kommt bei der Verarbeitung mit so viel Chemie in Berührung wie Baumwolle – die wir tagtäglich am Körper tragen. Auch beim Färben und Bedrucken von Kleidung, kommen diverse ökologisch und gesundheitlich mindestens bedenkliche Chemikalien zum Einsatz. Der größte Teil dieser Chemikalien wird aus der Kleidung ausgewaschen, bevor sie in den Laden kommt. Einige Rückstände bleiben aber stets in der Faser. Über den Schweiß können sie vom Körper aufgenommen werden. Viele Menschen reagieren darauf mit Hautreizungen oder Allergien. Bio-Kleidung ist dagegen grundsätzlich unbedenklich.

Siegel und Orientierung für nachhaltige faire Mode

Bio ist im wahrsten Sinne in Mode. Welche Kleidung aber tatsächlich bio ist, bleibt oft reichlich unklar. Es gibt kein einheitliches Gütesiegel in der Branche und Bezeichnungen wie „bio“ oder „öko“ für Mode sind nicht geschützt. Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft  erkennt man an der Formulierung „kontrolliert biologischer Anbau“ (kbA) beziehungsweise „kontrolliert biologische Tierhaltung“ („kbT“). Dabei erfährt man allerdings noch nichts über die Verarbeitung der Rohstoffe.

Die vertrauenswürdigen Zertifizierungen Internationalen Verbands der Naturtextilwirtschaft (IVN) und nach Global Organic Textile Standard (GOTS) nehmen daher die gesamte Produktionskette in den Blick und garantieren so für faire, ökologische und giftfreie Kleidung.

GOTS Siegel

Viele Hersteller in unserer Liste sind GOTS-zertifiziert. Vergleichbar mit dem Bio-Siegel für Lebensmittel, gilt es als Mindeststandard für Naturtextilien: die Kleidung muss aus mindestens 95 % Naturfasern bestehen (davon 70 % aus biologischem Anbau) und die meisten schädlichen Chemikalien sind verboten.

Das GOTS-Siegel steht außerdem für einen Mindeststandard an sozialen Kriterien: keine Kinder- oder Zwangsarbeit, Arbeitsschutz und Mindestlöhne in der Verarbeitung. Das GOTS-Siegel ist vertrauenswürdig und relativ weit verbreitet.

IVN Siegel

Strenger, aber auch weniger verbreitet ist das IVN-Siegel „Naturtextil best“, das die aktuell höchsten Ansprüche stellt. Hierfür müssen 100 % biologisch erzeugte Naturfasern eingesetzt werden. Das Chemikalienmanagement ist besonders streng geregelt. Der IVN geht auch bei den Sozialstandards um Einiges weiter als GOTS und garantiert unter anderem existenzsichernde Löhne für Anbau und Verarbeitung.

Fair Wear Foundation

Ein großes Plus ist es, wenn der Hersteller Mitglied in der Fair Wear Foundation ist. Diese Mulitstakeholder-Initiative hat das Ziel, die sozialen Bedingungen in der Textilindustrie zu verbessern, führt Kontrollen durch und berichtet transparent und regelmäßig über die Fortschritte seiner Mitgliedsunternehmen.

Einige Labels in der Utopia Bestenliste tragen außerdem das bekannte Fairtrade-Siegel.

Die beliebtesten nachhaltigen Modelabels, die am häufigsten von den Utopia-Nutzern getestet und bewertet wurden, sind unter anderem:

1. Armedangels

  • Modemarke / Onlineshop
  • Mode für Damen und Herren
  • im Sortiment u.a. T-Shirts, Pullover, Hoodies, Jeans, Jacken
  • Kleidung aus Bio- oder recycelten Materialien
  • Unternehmen GOTS-, Fairtrade-zertifiziert und Mitglied bei der Fair Wear Foundation
  • faire Produktion in Indien, Marokko, Portugal und der Türkei
  • Firmensitz: Köln / Nordrhein-Westfalen

2. Greenality

  • Modemarke / Onlineshop
  • Mode für Damen, Herren, Kinder und Babys
  • im Sortiment u.a. T-Shirts, Blusen, Hosen, Pullover, Jacken, Unterwäsche
  • Kleidung aus Bio-Baumwolle GOTS- und Fairtrade-zertifiziert
  • faire Produktion früher in Indien, aktuell in Deutschland und Europa
  • weitere nachhaltige Modemarken im Sortiment, u.a. Armedangels, Alma & Lovis, Braintree, HempAge
  • Firmensitz: Stuttgart / Baden-Württemberg

3. Grüne Erde

  • mittelgroßes Sortiment
  • Schwerpunkte: Wohnen, Schlafen, Kleidung
  • keine „petrochemisch erzeugten Kunststoffe“, keine Gentechnik
  • GOTS-zertifizierte Textilien
  • Produktion: Europa, Südamerika, Indien
  • Firmensitz: Scharnstein / Oberösterreich
  • Hersteller / Onlineshop & Ladengeschäfte

Mehr über nachhaltige Mode erfährst du hier:
Die wichtigsten Siegel für Kleidung ohne Gift

Galerie „Mode ohne Ausbeutung und Gift“: 6 Tipps für nachhaltige Kleidung

Lies dazu auch: