Codecheck findet jetzt auch Nanopartikel in Kosmetika

Codecheck Vegan Update
Foto: Robert Kneschke / Fotolia.com

Die Codecheck-App informiert mit ihrem Barcode-Scanner schon beim Kauf über bedenkliche Inhaltsstoffe in Produkten. Dank eines Updates wird die App interessant auch für kritische Verbraucher, die Nanopartikel meiden wollen, sowie für Veganer.

Codecheck: Nanopartikel in Kosmetika

Codecheck-App: Nanopartikel
Nanopartikel gefunden! (Screenshot: Codecheck-App)

Sonnencreme und andere Produkte der Kosmetik verwenden heute häufig Nanopartikel. Die Langzeitfolgen von Nanopartikeln sind noch unerforscht, man geht allerdings von einer realen Gefahr für Organe oder Erbgut aus.

Wer bis zum Ende der wissenschaftlichen Debatte auf Nummer sicher gehen will, geht Nanopartikeln einfach selbst aus dem Weg. Die Verbraucher-App Codecheck kann dabei helfen.

Der Anbieter hat sein werbefinanziertes Scanner-Programm fürs Handy um eine neue Funktion erweitert. Mit ihr können Verbraucher jetzt sofort sehen, ob Nanopartikel enthalten sind (siehe Bild rechts).

Sie kann zum Beispiel Kosmetika auf Nanopartikel überprüfen oder Nanopartikel-Produkte über einen Filter von vorneherein ausschließen

Eingebauter Vegan-Scanner

Vegan-Hinweise
Vegan-Hinweise (Screenshot: Codecheck)

Zuletzt erweiterte das Unternehmen im März seinen Handy-Produktratgeber um das angesagte Kriterium Vegan. Es hilft dabei, vegane Produkte zu finden. Statt lange das Kleingedruckte auf den Packungen studieren zu müssen, sieht man nun sofort, ob ein Produkt vegan ist oder nicht. Das Vegan-Update führt dafür die drei Bewertungsstufen “geeignet für dich”, “keine Einschätzung” und “ungeeignet für dich” ein – Nutzer können das Vegan-Kriterium auch abschalten.

Aus seiner Datenbank schlägt die Suchhilfe passende vegane Alternativen zu gescannten Produkten vor. Gerade für Nutzer von Vegan Scanner wird Codecheck damit zu einer sehr interessanten Alternative. Den Scanner gibt es für alle Android– und Apple-Smartphones und Tablets, es wird mit eingeblendeten Werbebannern finanziert.

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(5) Kommentare

  1. Wird immer noch Werbung in der App eingeblendet?
    http://corporate.codecheck.info/produkte/werbung-auf-codecheck/

    „MEHR BEKANNTHEIT FÜR IHREN BRAND: DAS KATEGORIENSPONSORING
    Kategorien-Sponsoring für langfristige Integrationen mit messbarem Mehrwert.

    NIE DAGEWESENE PERFORMANCE: NATIVE ADVERTISING
    Native Einbindung von Text/Bild und Video im redaktionellen Bereich und bei Produkten, virale Verbreitung über unsere Social Media-Kanäle und Newsletter.

    DISPLAY-WERBUNG
    Premium-Display-Kampagnen mit exklusiven Formaten in unseren Apps oder auf der Website.“

    Für mich liest sich das wie ein stark werbeorientiertes Unterfangen, Kundenverhalten abzugreifen. Der Köder sind Produktdaten.

    Dazu: das Script nux.ag auf der Webseite Codecheck.info bezieht sich offenbar auf den Entwickler Krasimir Kazakov.
    http://corporate.codecheck.info/ueber-codecheck/team/
    http://nux.ag/

    Zur Vision des App Anbieters:
    http://corporate.codecheck.info/ueber-codecheck/vision/

    „Codecheck möchte Herstellern die Möglichkeit bieten, ihre gesellschaftliche Verantwortung sichtbar wahrzunehmen und sie dazu motivieren, Teil eines nachhaltigen Produktions- und Konsumations-Kreislaufes zu werden.“

    Liest sich wie deckungsgleich mit manchen Utopia Zielsetzungen. Doch das o.g. Nutzungspotential für Werbung wird in der Formulierung der Vision unterschlagen. Ausführlich dagegen das Angebot an die Produktunternehmen:
    http://corporate.codecheck.info/produkte/ihr-shop-auf-codecheck/shopfinder-ihr_shop_auf_codecheck/

    12 Monate Vertragslaufzeit mit Verlängerung um weitere 12 Monate halte ich für einen online Dienstleister ziemlich unflexibel.

    Aus dem Blog:
    http://corporate.codecheck.info/2016/01/20/codecheck-erweitert-app-um-filter-funktion/

    „Codechecks Datenbank umfasst insgesamt 27 Millionen verschiedene Produkte, die sich nun dank des Filters den persönlichen Vorlieben entsprechend organisieren lassen. Beispielsweise verwendet eine Person jahrelang das gleiche Shampoo, findet aber anhand des Programmfeatures ein qualitativ hochwertigeres und insgesamt besseres Haarwaschmittel. Zudem werden dank der aktiven Community immer wieder neue Artikel dem bestehenden Sortiment hinzugefügt. Das sorgt im Endeffekt für eine schier endlose Auswahl und tägliche Aha-Momente.“

  2. Also, endlose Aha Momente bei der Nutzung einer Abfragefunktion ist meines weniger. Verstehe, dass sich sich so ein Unternehmen finanzieren muss. Doch ich fürchte, auf meine Mitarbeit werden sie verzichten müssen. Stand heute hat die Android App 11050 Installationen. Die Erweiterung um Vegan-Alarme wird diese Zahl sicher erhöhen. Möge es zum Nutzen der Verbraucher sein.

  3. Das ist natürlich klasse. Das Problem ist nur, dass in vielen Märkten die mobile Datennutzung zu schwach ist um das Smartphone für den Dienst zu nutzen. Zwar haben viele Geschäfte mittlerweile WLAN für ihre Kunden aber eben nur ein winziger Teil.

  4. Danke, bonne, für den Link. Der Artikel ist wirklich sehr interessant, das sollte man wirklich kritisch betrachten. Ich habe die Seite zwar schon einmal benutzt, werde mir die App aber nun aufgrund dieses Artikels nicht installieren.

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