Augendusche: So führst du eine Augenspülung durch

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Mit einer Augendusche kannst du Verunreinigungen aus dem Auge entfernen. Hier erfährst du, wie du die Augenspülung richtig anwendest.

Wenn du Schmutz, andere Fremdstoffe oder Chemikalien ins Auge bekommen hast, ist die Augendusche eine bewährte Erste-Hilfe-Maßnahme. Eine Augenspülung mit warmem Wasser reinigt dein Auge schonend und lindert schmerzende, juckende Augen. Die Augendusche lässt sich relativ einfach anwenden und hat auch für gesunde Augen viele Vorteile.

Wann ist eine Augendusche sinnvoll?

Bei Verunreinigungen der Hornhaut kann eine Augenspülung mit der Augendusche schnelle Linderung verschaffen.
Bei Verunreinigungen der Hornhaut kann eine Augenspülung mit der Augendusche schnelle Linderung verschaffen. (Foto: CC0 / Pixabay / Engin_Akyurt)

Die Augendusche hilft dir in erster Linie dabei, Verunreinigungen und Fremdkörper aus dem Auge zu spülen. Auch wenn dein Auge mit einer reizenden Flüssigkeit in Kontakt kommt, solltest du schnell handeln und eine Augenspülung durchführen. Denn Chemikalien können deine Hornhaut stark verletzen. Das kann ernste Folgen für dein Sehvermögen haben. Deshalb gilt: Je schneller du die Substanz aus dem Auge spülst, desto besser.

Die Augendusche kann dir aber auch helfen, wenn du eines der folgenden Mittel ins Auge bekommst:

Übrigens: Nicht nur im Notfall ist es sinnvoll, eine Augenspülung durchzuführen. Trägst du zum Beispiel Kontaktlinsen, die deine Augen reizen oder leidest du unter trockenen und geröteten Augen? Dann kannst du mit einer Augendusche nachhelfen: Sie kann deine Augen wieder ausreichend befeuchten und entlasten.

So funktioniert die Augenspülung

Eine Augendusche besteht in der Regel aus zwei Teilen und ist sehr leicht in der Anwendung.
Eine Augendusche besteht in der Regel aus zwei Teilen und ist sehr leicht in der Anwendung. (Foto: CC0 / Pixabay / phio)

Den meisten Augenduschen liegt eine Anleitung mit Bildern bei. Sie zeigt dir, wie du die Augenspülung anwendest. Bei den meisten Modellen gehst du wie folgt vor:

  1. Wenn du eine fremde Substanz im Auge hast, legst du als Erstes deinen Kopf in den Nacken.
  2. Jetzt schiebst du mit den Fingern das Ober- und Unterlid auseinander.
  3. Setze mit der anderen Hand die Augendusche an dein Auge.
  4. Drücke jetzt leicht auf die Dosierflasche. So sorgst du dafür, dass das Augenwasser ins Auge fließt.
  5. Spüle dein Auge so lange, bis die Flasche leer ist.

Achtung: Wenn du nach der Augendusche weiterhin Beschwerden hast, solltest du einen Augenarzt aufsuchen. Es könnten Verletzungen wie eine Bindehautentzündung vorliegen.

Das richtige Lösungsmittel für die Augendusche

Für die Augendusche eignen sich sterile Kochsalzlösung und warmes Leitungswasser.
Für die Augendusche eignen sich sterile Kochsalzlösung und warmes Leitungswasser. (Foto: CC0 / Pixabay / jarmoluk)

Für die Augendusche solltest du bestenfalls eine sterile Spüllösung verwenden. Eine Kochsalzlösung kannst du entweder kaufen oder selbst herstellen.

Die handelsübliche Augendusche erhältst du in jeder Apotheke. Sie besteht zum einen aus einer Dosierplastikflasche, in der sich eine sterile Spüllösung befindet. Der zweite Bestandteil ist ein Augenaufsatz, der sich deinem Auge anpasst.

Solltest du im Notfall keine passende Augenspülung zur Hand haben, kannst du auch auf warmes Leitungswasser zurückgreifen. In diesem Fall spülst du dein Auge über dem Waschbecken aus. Schöpfe dir dafür mit der Hand immer wieder ein bisschen Wasser ins Auge.

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