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Fair-Trade-Kaffee: Warum wir ihn trinken sollten, welche Vorurteile falsch sind

Fair Trade Kaffee
Fotos: Transfair e.V. / Nathalie Bertrams + Sean Hawkey / Tasse: CC0/Kaboompics

Hat Fair-Trade-Kaffee schon den Massenmarkt erobert? Leider nicht ganz. Daher nennt Utopia dir heute gute Gründe für Fair-Trade-Kaffee – und zeigt Vorurteile auf, die einfach falsch sind.

Es steigt die Zahl derer, die bei Kaffee nicht einfach „irgendwas“ trinken wollen: Gemessen am Gesamtabsatz von Röstkaffee in Deutschland lag der Marktanteil von fair gehandeltem Kaffee 2017 bei inzwischen 4,8 Prozent (Forum Fairer Handel).

Nicht nur Weltläden und Bioläden, auch Supermärkte und Discounter haben Fair-Trade-Kaffee im Angebot. Vorreiter auf Seiten der Röster sind laut Fairtrade-Jahresbericht (PDF) Tchibo (Barista) und Darboven (Café Intención), bei den Handelspartnern bleiben Rewe und auch Discounter mit ihren Eigenmarken absatzstark).

Daher geht es heute um:

1. Fair-Trade-Kaffee ist gesünder

Zu den Regeln im fairen Handel gehört der Umweltschutz. Zwar ist ökologische Landwirtschaft nicht zwingend vorgeschrieben, doch verschiedene Pestizide sind im Anbau untersagt. Schon damit wäre Fair-Trade-Kaffee besser.

Hinzu kommt: Organisationen wie Fairtrade fördern mit einem Bio-Aufschlag die ökologische Landwirtschaft in den Anbauländern. Daher sind heute 73 Prozent aller „Fairtrade“-gesiegelten Produkte auch Bio-zertifiziert, bei Fairtrade-Kaffee sind es sogar 77 Prozent.

Idealerweise kaufst du also Kaffee, der sowohl Bio-zertifiziert als auch fair gehandelt ist. Denn in der Bio-Landwirtschaft sind meisten Pestizide nicht erlaubt, Gentechnik verboten, kurz: Bio ist definitiv gesünder.

Bestenliste Bio-Fairtrade-Kaffee

2. Fair-Trade-Kaffee ist gerechter

Im Mittelpunkt fairer Handelsbemühungen stehen gerechtere Handelsbeziehungen und bessere Arbeitsbedingungen für die Kaffeebauern. Stark vereinfacht gesagt geht es darum, dass alle Handelspartner von ihrer Arbeit lebenswert leben können sollen – genau das meint „fair“.

Was uns (noch) normal erscheint, ist in vielen kaffeeproduzierenden Ländern nicht der Fall. Viele Kaffeebauern haben keinen geregelten Zugang zu Exportmärkten. Schwankende Weltmarktpreise sorgen dafür, dass sie immer wieder ihre Produktionskosten nicht decken können. Auch der Klimawandel wird zunehmend zum Problem. „Ernterückgänge oder gar Ausfälle bedrohen daher unmittelbar ihre Existenz“, heißt es dazu bei Fairtrade.

Fair-Trade-Kaffee: hier Kaffeebauern der Kaffeekooperativen Rio Azul, Cuna Chorti bei Kaffeebohnentrocknen
Fair-Trade-Kaffee: hier Kaffeebauern der Kaffeekooperativen Rio Azul, Cuna Chorti bei Kaffeebohnentrocknen (Foto © Transfair e.V. / Sean Hawkey)

Fairer Handel will das ändern. Die Produzenten erhalten garantierte Mindestpreise, damit sie nicht den Weltmarktschwankungen ausgesetzt sind und sich leichter an die Auswirkungen von Klimaveränderungen anpassen können. Sie erhalten Unterstützung zur Verbesserung sozialer Arbeitsbedingungen. Fairer Handel stärkt kleinbäuerliche Organisationsstrukturen und ihre Verhandlungsposition, sorgt für Weiterbildung, verringert Kinderarbeit und vieles mehr. Ausführliche Informationen bietet zum Beispiel der Bereich Arbeitsschwerpunkte bei Fairtrade Deutschland (TransFair e.V.) oder das Infoblatt-PDF „Fairtrade für Einsteiger“.

3. Fair-Trade-Kaffee bewegt etwas

Je nach Schätzung (PDF) arbeiten etwa 25 Mio. Menschen auf der Welt direkt im Bereich Anbau, Verarbeitung und Vertrieb von Kaffee. Indirekt wird die Zahl noch größer: Der Deutsche Kaffeeverband schätzt, dass Kaffee für weltweit 125 Millionen Menschen die Lebensgrundlage darstellt. Es ist zugleich das zweitwertvollste Exportprodukt der Entwicklungsländer.

Nach den USA ist Deutschland der zweitgrößte Importeur von Kaffee. Auf welche Weise wir welchen Kaffee kaufen und trinken hat also großen Einfluss auf viele Menschen und Länder. Darum ist es wichtig, Fair-Trade-Kaffee zu kaufen: Weil wir damit einen enormen Markt fairer gestalten. Denn wir gestalten ihn so oder so – mit konventionellem Kaffee aber eben nicht fair.

4. Fair-Trade-Kaffee ist nachhaltiger

Nachhaltigkeit meint nicht ausschließlich „Umweltschutz“. Auch „Fairtrade“ als ein Player im Fair-Trade-Markt orientiert sich inzwischen an den klassischen drei Säulen der Nachhaltigkeit und versucht, soziales, ökologisches und ökonomisches unter einen Hut zu bringen.

So sehen Fair-Trade-Kriterien meist auch vor, verantwortungsvoll mit der Ressource Wasser umzugehen und wenig Müll zu produzieren. Sie animieren dazu, erneuerbare Energien einzusetzen. Sie verbieten bestimmte Pestizide und sorgen dafür, dass Mitarbeiter in Sachen Umweltschutz geschult werden.

Und so ist für uns Kunden beim Fair-Trade-Kaffee die Kombination Bio + Fair die beste Wahl.

Fairtrade-Kaffee-Verarbeitung: hier in der honduranischen Kaffee-Kooperative COMSA
Fairtrade-Kaffee-Verarbeitung: hier in der honduranischen Kaffee-Kooperative COMSA (Foto © Transfair e.V. / Santiago Engelhardt)

5. Weil wir uns Fair-Trade-Kaffee leisten können

Wir leben in einer der reichsten Nationen der Welt. Wenn nicht wir in der Lage sind, unseren Mitmenschen einen gerechten Preis zu zahlen für den Kaffee, den wir ihnen abkaufen und mit Genuss trinken – wer sollte es denn sonst sein?

Das bedeutet ja nicht, dass jeder viel Geld für fair gehandelten Kaffee ausgeben muss. Es gibt teuren ebenso wie preiswerten Fair-Trade-Kaffee, genauso, wie es teuren und günstigen Konventionellen gibt. So kann jeder Verbraucher nach seinen Möglichkeiten einkaufen.

Die 5 dünnsten Argumente gegen Fair-Trade-Kaffee

Es gibt auch Kritik an Fair Trade. Das ist ganz natürlich, denn wo immer sich ein System als „das Bessere“ präsentiert (und dafür auch noch einen Aufpreis verlangt), finden sich Systemgegner, die vor allem die Fehler suchen und die Schwächen betonen möchten.

Doch gerade bei Fair-Trade-Kaffee sollte man genauer hinsehen – und widersprechen.

Kann mit Fair-Trade-Kaffee besser entlohnt werden: Kaffeebauer der Koperasi Baithul Qiradh Baburrayyan (KBQB) in Indonesien
Kann mit Fair-Trade-Kaffee besser entlohnt werden: Kaffeebauer der Koperasi Baithul Qiradh Baburrayyan (KBQB) in Indonesien (Foto © Transfair e.V. / Nathalie Bertrams)

„Siegel bei Fair-Trade-Kaffee sind Beschiss.“

Zweifellos gibt es „bessere“ und „schlechtere“ Siegel – lies dazu auch Stiftung Warentest: Welchem Siegel für Nachhaltigkeit kannst du trauen? Aber woran bemisst sich das eigentlich?

Gut oder schlecht können Siegel nur sein gemessen daran, was für ein Ziel sie erreichen wollen – und die verschiedenen Siegel verfolgen eben unterschiedliche Ziele. Sicher ist aber, dass am Ende die Bauern vom Aufpreis etwas haben, auch wenn sich das nicht einfach in glatten Prozenten ausdrücken lässt.

„In Zeiten von Krisen und Klimawandel leistet der faire Handel einen entscheidenden Beitrag, wirtschaftlich marginalisierte Gruppen in ländlichen Regionen des Südens zu unterstützen“, sagt zum Beispiel Tatjana Mauthofer zum Thema „Wir wirksam ist Fairtrade?„.

Eine Liste von Studien zur Wirksamkeit gibts auch auf fairtrade-deutschland.de. (Alle nur gekauft? Wozu sich diese Mühe machen, wenn die Menschen für Nicht-fairen Kaffee in Aluminium-Kapseln viel mehr Geld ausgeben als für Fair-Trade-Kaffee?)

„Der Kaffee ist gar nicht fair, da sind doch nur 20 Prozent enthalten!“

Speziell das 20-Prozent-Argument kommt aus dem Bereich der Mischprodukte:

  • Ein Mischprodukt (etwa: eine Tafel Schokolade) muss 20 Prozent fair gehandelte Zutaten enthalten. Und alle Zutaten, die fair gehandelt werden können, müssen auch Fairtrade-zertifiziert sein. Nur dann dürfen sie das „Fairtrade“-Siegel von Transfair e.V. tragen.

Aber:

  • Kaffee ist gar kein Mischprodukt. Wenn Fair-Trade-Siegel wie „Fairtrade“ oder Zeichen wie „Gepa+“ auf dem Kaffee stehen, dann ist definitiv auch nur fair gehandelter Kaffee enthalten.

„Das Geld kommt nicht bei den Kleinbauern an.“

Das ist leider wahr – zumindest nicht 1:1. Aber das ist nicht wirklich ein Problem von Fair-Trade-Kaffee. Es ist ein Problem unserer naiven Vorstellung, dass ein Euro Aufpreis im Supermarkt ein Euro höheren Verdienst für den Produzenten bedeuten würden. Ist aber nicht so.

Auch wenn wir im Bioladen einen Euro mehr fürs Gemüse zahlen, kommt dieser Euro nicht 1:1 beim Biolandwirt an. Kostet ein Buch einen Euro mehr, kommen vielleicht 7 Cent davon beim Autor an (selbst der Staat hat über die Mehrwertsteuer mehr davon). Und der Arbeiter, der Autos zusammenschraubt, wird beim SUV auch nicht plötzlich fürstlicher bezahlt als beim Kleinwagen.

Der faire Handel ist eben nicht ein System, das 50 Cent Aufpreis im Coffee-Shop an die Produzenten weiterreicht. Es ist ein System, das sich bemüht, einen gerechteren Handel zu etablieren. Und das ist weitaus komplizierter als „der Bauer kriegt ein Zehntel vom Preisaufschlag“.

„Mit dem Kauf von Fair-Trade-Kaffee bewegst du nichts.“

Sicher ist vor allem eines: Indem du konventionellen Kaffee trinkst, förderst du Umweltzerstörung durch Monokulturen und Pestizide, Bezahlung unter dem Existenzminimum, ausbeuterische Kinderarbeit. Denn diese Probleme sind real und auch eine Folge unseres Kaffeekonsums.

Bio-fairer Handel mag noch nicht immer und nicht in jedem Fall das perfekte Mittel zu sein, diese Missstände zu beseitigen. Aber: Ein anderes Mittel existiert derzeit nicht. Definitiv wahr ist: Wer gar nichts tut, der bewegt auch gar nichts.

„Fair-Trade-Bohnen schmecken schlechter.“

Die These: Weil bei Fairtrade der Handel gesichert sei, könne der Produzent getrost schlechten Kaffee machen – man kaufe es ihn ja sowieso ab. Das mag im Einzelfall der Fall sein, so wie es eben auch schlechten konventionellen Kaffee gibt. Doch bei Fair-Trade-Kaffee existieren neben Mindestpreisen auch höhere Preise für höhere Qualität. Wenn dir also der eine, billige Fair-Trade-Kaffee nicht schmeckt, dann probier doch einfach einen anderen, der vielleicht etwas mehr kostet. Bei normalen Kaffee würden wir doch genauso handeln.

Für Alternativen wirf einen Blick in unsere Bestenliste Bio-Fairtrade-Kaffee mit Bewertungen:

Bestenliste Bio-Fairtrade-Kaffee

Tatsächlich sehen die Fair-Trade-Handelsbedingungen vor allem eine Verbesserung von Produktionsqualitäten vor, nicht eine besonders „schmackhafte Bohne“. Wie sollte man überhaupt definieren, wann Kaffee besonders gut schmeckt? Und haben nicht Aspekte wie Lagerung und Zubereitung einen viel größeren Einfluss auf den Geschmack?

Kauf doch einfach mal faire Bohnen, mahle sie selbst und brühe dir das frisch auf – das verändert den Geschmack wirklich. Lies dazu auch Slow Coffee: die besten Arten, richtig guten Kaffee zu machen.

„Beim fairem Kaffee bezahlen betuchte Gutmenschen für ein gutes Gewissen.“

Ui, ja, sehr schlau gesagt. Ja, und? Was wäre schlecht daran?

Geizig sein und dabei ein schlechtes Gewissen haben steht ja weiterhin jedem frei. Wen das alles nicht interessiert, der muss ja keinen Fair-Trade-Kaffee trinken – er soll uns Gutmenschen aber bitte keine Vorträge darüber halten, warum wir tun, was wir tun. Wer übrigens partout kein guter Mensch sein will, und das soll es ja geben, der sollte dann wenigstens Bio-Kaffee trinken – denn Bio ist gesünder.

Weiterlesen auf Utopia.de:

Fair-Trade-Kaffee: Es gibt gute Gründe dafür.
Fair-Trade-Kaffee: Es gibt gute Gründe dafür. (Illu: Bjoern-Achim Schmidt)

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(8) Kommentare

  1. Ich engagiere mich seit 35 Jahren ehrenamtlich im Fairen Handel und kann nur bestätigen, dass auf die Bedingungen großer Wert gelegt wird, auch auf die Einhaltung der Kriterien.
    Die momentanen Flüchtlingsströme sind zum Teil Ausdruck der ungerechten Wirtschaftsstrukturen. Jede_r Kaffeetrinker_in kann ihren/seinen kleinen Beitrag leisten, dass sich das ändert.

  2. Hans, auch im Namen der Bauern hier in Kolumbien, vielen Dank für Dein Engagement!
    Ein Grundproblem bleibt leider auch bei FAIRTRADE-Kaffee bestehen. Die Wertschöpfung im Anbauland ist einfach zu gering. Der Rohkaffee-Indexpreis ist heute bei 1,12 US$ pro Pfund (www.ico.org). Du weißt, was Du im Geschäft zahlst … den Rest zu 1,12$ US$ wird in Europa „verdient“. Nur selten wird der Kaffee im Anbauland auch verarbeitet, aber dann bleibt 3 bis 5 mal so viel im Land. https://www.facebook.com/kanwan.Kaffee/posts/1628940854062400

  3. Sehr guter Artikel! Danke!
    Zum Absatz „Nachhaltigkeit“ ist noch anzumerken: Gerade bei Kaffee wäre nachhaltiger Anbau sinnvoll, weil Kaffee von Natur aus eine Schattenpflanze ist. Im traditionelle Schattenanbau ist die Biodiversität mindestens 10 mal so hoch wie in totgespritzten Monokulturen. Seit etwa 7 Jahren ist der Rohkaffeepreis nicht gestiegen. Will ein Bauer – FAIRTRADE oder nicht – sein Einkommen verbessern, muss er den Flächenertrag steigern. Das gelingt mit Hochertragssorten + mehr Chemie.
    Es ist schade, dass Rainforest- und Bio-Kaffee so wenige Abnehmer finden. Aus 100.000km² öder Monokultur könnte ein wertvoller tropischer Lebensraum werden.
    Mehr dazu: http://www.kanwan.at/umwelt

  4. Noch besser als Fair-Trade-Kaffees sind DIREKT (und damit fair und transparent) gehandelte Kaffees von kleinen Direkt-Import-Röstereien (ein Beispiel ist http://www.quijote-kaffee.de, es gibt aber viele andere Rösterein mit „Direct-Trade“-Kaffee). Solche Kaffees sind außerdem noch frisch geröstet (mit aufgedrucktem Röstdatum), was bei keinem Kaffee aus dem Supermarkt bzw. (Bio-)Discounter der Fall ist. Und der Frischegrad der Röstung (Verbrauch bis maximal 4-6 Wochen nach Röstdatum) haben den größten Einfluss auf Geschmack!

  5. ich unterstütze deinen Einwand, wobei ich nicht unbedingt werten möchte, was besser ist. Verschiedene Formen direkten Handels bieten eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Kleinbauern oder die landwirtschaftlichen Arbeitskräfte beim Kaffeeanbau faire Lebensbedingungen haben, doch auch die Fairtrade Projekte kann man nicht über einen Kamm scheren. Was ich aber mit Bedauern feststellen muss, ist, dass bei den Utopia-Artikeln, -Bestenlisten, u.s.w. meiner Meinung nach viel zu selten auf handwerklich arbeitende Kleinbetriebe hier vor Ort hingewiesen wird, die bei der Auswahl der Rohstoffe für Ihre Produkte hohe Ansprüche an faire und ökologisch unbedenkliche Herkunft haben. Ob das Hersteller von Kosmetika, Kleinst-Bierbrauereien, Teeläden oder eben Kaffee-Röstereien sind. Gerade bei Bier und Kaffee hat es in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren international, aber auch in Deutschland eine richtige Welle von Neugründungen solcher Kleinbetriebe gegeben – die teilweise auch ganz regulär zertifizierte fairtrade oder bio Rohprodukte verwenden – oder aber durch den direkten Kontakt mit den Landwirten sich von der Qualität und Fairness überzeugt haben.

  6. Hallo,

    ich habe mal gehört, dass man, um ein Fairtrade-Bauer zu sein, erstmal einen für dortige Verhältnisse ziemlich hohen Betrag zahlen muss. Stimmt das?

    Liebe Grüße Bettina

  7. LIebe Bettina

    bei zertifizierten Kaffees (UTZ; Rain forest, starbucks etc) ist das auf jeden Fall so: Kleinbauern können da aus finanziellen Gründen nicht mitmachen. Fair trade (z.B. Max Havelaar) ist aber traditionellerweise auch oder gerade speziell für Kleinbauern, z.T. mit Projekten begleitet (habe schon tolle Beispiele erlebt). Ich weiss aber nicht, ob das noch immer so ist.. . Meine Einschätzung deshalb: UTZ und co bringen vor allem dem Vermarkter im Westen eine höhere Marge und dem Konsumenten ein besseres Gewissen, sonst aber fast gar nichts..

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