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Slow Coffee: Das sind die besten Arten, richtig guten Kaffee zu machen

Foto CC0 / Unsplash

Frisch aufgebrühter Kaffee schmeckt immer noch am besten. Mit einem Espressokocher, der French Press oder dem Handfilter geht das ganz einfach und schafft zudem ein Bewusstsein für besseren Kaffee.

Warum man einen Kaffee aus dem Vollautomaten einem frisch aufgebrühten vorzieht, habe ich noch nie verstanden. Als Nespresso plötzlich in die Haushalte meiner Freunde einzog, bin ich fast vom Glauben abgefallen. Überteuerter Kaffee in Aluminiumkapseln, die ausschließlich in einer überteuerten Kaffeemaschine funktionieren und zudem ein gigantisches Müllproblem verursachen. Stiftung Warentest schätzte 2015 die Menge auf 5.000 Tonnen Kapselmüll.

Wer Kaffee liebt, der sollte mehr Zeit mit der Kaffeezubereitung verbringen. Morgens zehn Minuten früher aufstehen, den Duft ganzer Kaffeebohnen einatmen, Kaffee mahlen und ihn gut portioniert in den Espressokocher füllen. Das hat einen meditativen Charakter – und ist zudem ein wunderbares Morgenritual. Da kann ein stumpfer Druck auf den Kaffeemaschinenknopf nicht mithalten. Vom Geschmack ganz zu schweigen. Der wird umso besser, je hochwertiger die Bohnen sind, die man verwendet.

Guten Bio-Kaffee aus fairem Handel bekommst du oft direkt bei der Rösterei deines Vertrauens – einfach mal nachfragen. Empfehlenswerten Kaffee findest du auch in vielen Supermärkten und Bioläden. Informiere dich einfach in unserer Bestenliste für Bio- und Fair-Trade-Kaffee.

Der Espressokocher – ein italienisches Original

Der Espressokocher ist ein Klassiker, den man in jedem italienischen Haushalt findet. Als erste Espresso-Maschine für zu Hause löste seine Erfindung 1933 eine kleine Revolution aus: Bis dahin konnte man das beliebte Heißgetränk in Italien ausschließlich in öffentlichen Kaffee-Bars genießen.

Der Espressokocher – auch Mokkakanne – bringt zwar nicht genügend Druck für einen echten italienischen Espresso mit feiner Crema auf (und darf sich deswegen eigentlich gar nicht Espresso nennen), gut schmeckt der Kaffee trotzdem. Ein klassischer Espressokocher bringt um die 1,5 Bar auf. Die Brikka – eine Weiterentwicklung des klassischen Espressokochers der Marke Bialetti – schafft es auf ganze 6,5 Bar. Zum Vergleich: Eine Siebträgermaschine arbeitet mit bis zu 15 Bar Druck.

Das Ganze funktioniert ganz einfach: Unten Wasser einfüllen, Sieb einsetzen, komplett mit Espressopulver befüllen und das Pulver glatt streichen. Das Kännchen bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen, wenn es zischt und brodelt ist der Espresso fertig.

Kaffeezubereitung mit Espressokocher, Bialetti
Ein italienisches Original: der Espressokocher für den heimischen Herd. (Foto: © CC0 / Unsplash - Eric Barbeau)

Kaufen**: Espressokocher gibt es ab ca. 20 Euro in verschiedenen Größen aus Edelstahl oder Aluminium u.a. bei Galeria Kaufhof, Coffee Circle oder Amazon.

French Press ­– für besseren Kaffee

Eine weitere umweltfreundliche Variante Kaffee zu kochen ist die French Press, auch bekannt als Stempelpresskanne bzw. Pressstempelkanne, Durchdrückkanne, Bodum-Kanne oder Cafetière. Die manuelle Kaffeemaschine wurde wahrscheinlich Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich erfunden. Patentieren ließ sie im Jahr 1929 der italienische Designer Attilio Calimani, sein Landsmann Faliero Bondanini entwickelte sie weiter. Einen Hype erlebte sie in den Neunziger Jahren bei uns – und das aus gutem Grund.

Der Kaffee aus der French Press schmeckt intensiver, voller und weniger „clean“ als der aus der Filtermaschine. Bei dieser Kaffeezubereitung übernimmt ein Metallsieb die Rolle des Filters. Weil das Kaffeepulver länger mit dem Wasser in Berührung ist, gehen wesentlich mehr Kaffeeöle und -fette in den fertigen Kaffee über.

Kaffeezubereitung mit der French Press
Kaffee für Kenner aus der French Press. („French Press“ von Joe King unter CC-BY-2.0)

Die Zubereitung ist auch hier kinderleicht: grob (am besten frisch) gemahlenes Kaffeepulver in die French Press einfüllen, mit heißem Wasser aufgießen, vier Minuten ziehen lassen, Deckel aufsetzen und das Sieb herunterdrücken. Sofort genießen, so schmeckt der Kaffee am besten.

Kaufen**: Eine Pressstempelkanne/French Press gibt es für ca. 25 bis 30 Euro u.a. bei Avocadostore oder Coffee Circle.

Filterkaffee – die einfachste Art der Kaffeezubereitung

Ein Klassiker der Kaffeezubereitung ist ohne Zweifel der Handfilter. Bei den Großeltern findet man ihn meist noch irgendwo im Schrank versteckt, er musste der modernen Filterkaffeemaschine weichen. Baristas schwören auf Filterkaffee – wenn man die richtige Technik verwendet.

Für die Kaffeezubereitung nimmt man etwa 60 Gramm (9 Esslöffel) mittel bis fein gemahlenes Kaffeepulver pro Liter Wasser. Vor der Benutzung kannst du den Papierfilter kurz mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher durchspülen – so beseitigst du eventuellen Papiergeschmack, der Filter erhält außerdem eine gute Temperatur.

Nach dem Aufkochen lässt du das Wasser am besten ein paar Minuten auf 90 Grad abkühlen, so verhinderst du, dass feine Kaffeepartikel verbrennen und dein Kaffee bitter im Geschmack wird. Gieße Zunächst nur soviel Wasser auf das Pulver, dass es bedeckt ist und lass es 60 Sekunden quellen. Danach in 100 Milliliter-Schritten Wasser nachkippen, rät der Experte.

Kaffeezubereitung mit dem Handfilter
In der aktuellen dritten Welle des Kaffees erlebt der Handfilter ein Comeback. (Foto: © CC0 / Unsplash -Thomas Martinsen)

Kaufen**: Handfilter aus Porzellan und Edelstahl gibt es zum Beispiel für ca. 15 bis 25 Euro bei Galeria Kaufhof oder Coffee Circle sowie günstiger (ca. 10 Euro) bei Rakuten oder Tchibo.

Karlsbader Kanne – Kaffeezubereitung mit Tradition

Die Karlsbader Kanne ist ein echter Hingucker. Sie wird ebenfalls zur Zubereitung von Filterkaffee verwendet, ist vollständig aus Porzellan gefertigt und kommt ohne Papierfilter und andere Zusätze aus. Daneben gibt es noch die Bayreuther Kanne, eine Neuauflage der Karlsbader Kanne in modernem Design. Die Karlsbader oder Bayreuther Kanne besteht aus vier Teilen: Der Kanne selbst, einem Filter aus Porzellan, einem Wasserverteiler und dem Deckel.

Die Zubereitung ist sehr simpel, der Kaffee angenehm mild. Das Wasser auf 95 Grad erhitzen, Kaffee grob mahlen (wir empfehlen einen Mahlgrad von 9 oder 10). Kaffee in den Filter geben – pro Tasse rechnet man mit etwa 10 Gramm oder 1,5 Esslöffel Kaffee – und verteilen. Wasserverteiler aufsetzen, Wasser eingießen, 30 Sekunden quellen lassen und dann weiter Wasser nachgießen.

Kaufen**: Die Karlsbader und Bayreuther Kanne gibt es ab ca. 65,- Euro bei Coffee Circle oder Amazon.

Kamira – Espressokocher für Liebhaber

Die Kamira kann man fast noch als eine Neuheit bezeichnen. Der italienische Tüftler Nino Santoro entwickelte mit ihr eine recht einfache Maschine, um den klassischen Espresso aus der Siebträgermaschine in die heimische Küche zu bringen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein Espresso der trotz vergleichsweise niedrigem Druck (etwa 3 Bar) eine schöne, etwas grobporige Crema erhält – und schmeckt.

Die Anwendung ist recht einfach. Man füllt bei geschlossenem Ventil Wasser in den Vorlagebehälter, öffnet das Ventil und lässt es nach unten in den Wassertank laufen. Den Siebträger mit Espressopulver befüllen, einsetzen und das Ventil schließen. Dann kommt der Kocher auf den Herd und innerhalb weniger Sekunden fließt Espresso aus dem Siebträger direkt in die Tasse. Ist die gewünschte Menge erreicht, Ventil zum Druckablass langsam öffnen, fertig.

Der Espressokocher wird in Handarbeit in Italien produziert, kostet um die 80 Euro und ist laut Hersteller praktisch unzerstörbar. Espressofans werden damit auf jeden Fall ihren Spaß haben.

Kaffeezubereitung mit der Kamira
Die Kamira wurde in Handarbeit in Italien produziert und macht leckeren Espresso. (Foto: © Kamira)

Kaufen: Die Kamira gibt es direkt beim Hersteller.

Wer sich trotz allem nicht von dieser Art der Kaffeezubereitung überzeugen lässt, der findet bei uns auch Empfehlungen für Kaffeemaschinen und Alternativen zu Kaffeekapseln aus Aluminium.

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(37) Kommentare

  1. Ist der Espressokocher nicht eine riesige Energieverschwendung? Wenn er auf einer Elektroherdplatte steht heizt man ja zu 90% ins Leere, bei Gas ist es wahrscheinlich nur etwas besser…

    Es fehlen übrigens Espressopads nach dem offenen und Hersteller-unabhängigen ESE (Easy Serving Espresso) Standard aus Italien, die sehr einfach in der Handhabung habung und trotzdem kompostierbar sind. Ich könnte mir vorstellen, dass die euch gefallen würden… : )

  2. Da gebe ich dir vollkommen Recht, zum Glück gibt es aber bereits einen Elektroespressokocher von Rommelsbacher mit mehreren Öko-Vorteilen auf einmal: kein Aluminium sondern Edelstal + Glas, zweitens aufgeheizt wie Wasserkocher auf einem Elektrosockel.

  3. Sebastian: Es gibt extra kleine Heizplatten speziell für Espressokocher.Auch wenn Werbung unerwünscht ist, aber ich habe die meinige vom Waschbärversand gekauft und bin seit Jahren sehr zufrieden damit. Die Platte ist gerade so groß, wie die Unterfläche der Espressokanne, also keinerlei Stromverschwendung!

  4. Habe mit kürzlich eine Kamira zugelegt und bin echt total begeistert. Der Espresso ist weich und vollmundig. Man muss allerdings die Handhabung üben und ein bisschen mit dem Mahlgrad testen (nicht zu fein). Empfehlenswert ist es auch, die Erklärvideos des Herstellers anzugucken. Man darf den Kaffee z.B. nicht tampern.

  5. ich benutze einen Espressokocher, früher auch einen aus Aluminium. Aber Achtung, wichtig, das Teil aus Aluminium habe ich längst entsorgt und mir dafür welche aus Edelstahl angeschafft. Denn Aluminium ist giftig und Kaffee säurehaltig, er löst somit ständig etwas von dem Aluminium im Kaffee, das schmeckt man auch.

  6. Kaffee ist ein starkes Gift, das vom Organismus erkannt und möglichst schnell wieder aus dem Leib geschafft wird. Dazu mobilisiert er alle Reserven, selbst wenn er schon ziemlich darniederliegt. Diese Anstrengung des Organismus wird nun als gewünschte Anregung empfunden. Hinweise:
    1. „So sollt ihr leben“ Sebastian Kneipp (Urfassung) ISBN 388140-066-4 …Die Kaffeestaude ist eine Giftpflanze, somit auch die Bohne giftig. Beweis hierfür ist, daß aus Kaffeebohnen eines der stärksten Gifte gewonnen wird, das Coffein, von dem eine ganz kleine Portion ausreicht, den stärksten Menschen rasch zu töten. Kann deshalb die Kaffeebohne allgemein empfohlen werden? Und wer gesund bleiben und lange leben will, kann der in ihr hierzu das rechte Mittel finden?
    2. „Gesundheit durch Entschlackung“ (Schlackenlösung, Neutralisierung von Giften und Säuren, Ausscheidung) Verfasser: Peter Jentschura – Josef Lohkämper ISBN 3-933874-33-5 …Auch das beliebte Aufputschmittel „schwarzer Kaffee“ wirkt säuernd. Der saure Zustand „verdicktes Blut“ belastet das Herz und den Kreislauf.
    3. „Vom Kaffee und seinen Wirkungen“ Dr. M.O. Bruker, bioverlag gesundleben
    … Im Widerspruch dazu haben alle Untersuchungen, die diese Leistungssteigerung zu objektiveren suchten, ergeben, daß im Endeffekt der Kaffee nicht zu einer Leistungssteigerung, sondern zu einer Leistungsminderung führt
    4. „Die Heilkraft des Sonnenlichts“ ISBN 3-87495-175-8 geoffenbart durch Jakob Lorber [HS.01_004,02] Kaffee aber ist bei weitem das schlechteste, was der Mensch sich aus der Pflanzenwelt zu seinem Genusse erwählt hat. Diese Frucht ist bloß für Pferde, Esel, Kamele und dergleichen Tiere mehr auf der Erde geschaffen und belebt sie und macht ihre Nerven stark. Bei den Menschen aber, die ihn genießen, wirkt diese Feigbohne ganz entgegenge-setzt; verdirbt das Blut ungemein. Und da dieses der Seele viel Mühe macht, solche nur für das grobe Vieh bestimmten seelischen Potenzen aus dem Leibe zu schaffen, so wird sie müde, träge, nachlässig, oft düster, mürrisch und traurig. Ich sage euch: Eine Tasse voll mit Zucker versüßter Mistjauche getrunken, wäre dem menschlichen Leibe bei weitem gesünder als die braune Brandsuppe dieses groben Tierfutters.

  7. Ich schwöre auf den guten alten Porzelanfilter, den ich aus dem Besitz meiner Oma übernommen habe. Statt Filtertüten benutze ich einen aus Nesselstoff der auch schon seit Jahren im Einsatz ist.

  8. Ihren Kommentar kann ich nicht bestätigen. Ich bin 55 und seit meinem 8. Lebensjahr trinke ich Kaffee, ich trinke sogar sehr viel Kaffee und den schwarz. Mein Arzt attestiert mir nach der jährlichen Routine Untersuchung immer wieder dass ich kerngesund bin. Nach Ihrer Aussage müsste ich aber längst Tod sein.

  9. Dr.Bruker kenne ich noch persönlich.Was mich damals schon störte ,war seine schwarz-weiße Sichtweise und sein Fanatismus,was die Ernährung angeht.
    Jakob Lorber ist sehr mit Vorsicht zu genießen. Seine Botschaften kommen aus einer Sphäre, wenn es sich nicht um seine eigene plastische Phantasie handelt, der wir aus dem Weg gehen sollten.
    Ich weiß nicht, welcher Naturheilarzt es war, der Kaffee zum Heilmittel deklariert hat, besonders für Menschen mit einem niedrigen Blutdruck.

    Es lebe der Kaffee, vor allem der Espresso, und genießen wir ihn weiterhin so wie unsere italienischen Nachbarn!

    Ach,ja, es gibt wissenschaftliche Studien, bei denen Kaffeetrinker nicht so schnell von Demenz und Alzheimer betroffen werden, Kaffee also eine Art Schutzfunktion hat und dem Herzen tut er auch nichts, wenn er nicht im Übermaß genossen wird.

    Negative Gedanken und Angst sind in meinen Augen wesentlich säuernder als eine genussvoll getrunkene Tasse Kaffee.

  10. Espressokocher sind leider alles andere als Öko. 1. Die meisten aus Aluminium gemacht, 2. Bei traditioneller Verwendung unglaubliche Energieverschwender wie Sebastian schon geschrieben hat.
    Zum Glück gibt es aber bereits einen Elektroespressokocher von Rommelsbacher mit mehreren Öko-Vorteilen auf einmal: kein Aluminium sondern Edelstal + Glas oder nur Edelstahl, zweitens aufgeheizt wie Wasserkocher auf einem Elektrosockel. Schaltet sich automatisch aus, es kocht nichts über auf die Platte usw. Kostet um die 90 € Für mich trotzdem der Hammer – immer noch billiger als Automaten, einfach zu reinigen, einfach zu entkalken.und trotzdem viele Vorteile eines Automaten im Vergleich zum traditionellem Espressokocher
    Es gibt günstigere Variante („aus der TV-Werbung“) allerdings aus Alu und Plastik

  11. Da wir hier doch alle Möchtegern-Ökös sind sollte diese Seite keine Werbung für Amazon machen!!!!

    (Kaufen**: Espressokocher gibt es ab ca. 20 Euro in verschiedenen Größen aus Edelstahl oder Aluminium u.a. bei Galeria Kaufhof, Coffee Circle oder Amazon.)

  12. Schöner Kommentar!
    Spricht mir aus dem Herzen.

    Ich habe z.B. schon mehrfach kritisiert, daß hier neben Beiträgen Werbeanzeigen geschaltet sind, die das Gegenteil von dem suggerieren, was im Beitrag steht. Und bin dafür von den Möchtegern-Ökos und selbsternannten Weltrettern jedes mal fast zerrissen worden.
    Aber wie sagte schon der russische Publizist und Gesellschaftskritiker Anatoli Iwanow:
    „Wir alle wissen, daß die Wahrheit bei denen liegt, denen wir den Mund verbieten.“

  13. Hallo Kimchi,

    danke für deine Rückmeldung. Wir verlinken bewusst so gut wie nie ausschließlich auf Amazon, sondern immer noch auf andere Onlineshops, die wir Amazon grundsätzlich voranstellen. Auch hier sind ja zwei weitere Bezugsmöglichkeiten vor Amazon genannt.

    Wir benötigen Links wie die genannten (noch), um die Seite zu finanzieren. Sonst würde es utopia.de überhaupt nicht geben.

    Lieber Gruß,
    Lino (Utopia-Redaktion)

  14. Liebe Jasmin,
    danke für deine Rückmeldung. Wir versuchen, eine ausgewogenen Linkmischung herzustellen, die verschiedene Anbieter berücksichtigt. Wenn ein Artikel nach unseren Recherchen aber nur bei Amazon erhältlich ist, dann verlinken wir nur dorthin (statt nirgendwohin).
    Bester Gruß,
    Lino

  15. Für mich ist der beste Kaffee immer noch der Cowboykaffee: Pulver in die Tasse, aufbrühen, umrühren, fertig. Der Kaffeesatz sinkt zu Boden und der Kaffee schmeckt einfach unverfälscht. Wer sich am Prütt stört, kann den Kaffee auch abgießen oder (noch gründlicher) durch einen Dauerfilter gießen. Aber dann ist auch die schöne Naturcrema weg.

  16. Wir benutzen seit vielen Jahren eine Alu-Espressokanne und der Kaffee schmeckt einfach gut. Als wir uns einen Induktionsherd anschafften haben wir auf Edelstahl-Kanne umgestellt und seitdem schmeckt der Kaffee nicht mehr. Was haben wir an Kaffeesorten ausprobiert! Das es an der Kanne liegt ist erst aufgefallen, als wir das alte Alu-Teil mit in den Urlaub nahmen. Jetzt habe ich eine Induktions-Adapterplatte (von Bialetti) besorgt und unsere alte Alu-Kanne wieder rausgekramt. Das funktioniert super und endlich schmeckt der Kaffee wieder! Liegt wohl daran, das in der Alu-Kanne ein höherer Druck aufgebaut wird als in der aus Edelstahl. (Hab ich mal irgendwo gelesen.)
    Das die Kaffee-Säure stark genug ist um Aluminium aus der Kanne zu lösen will ich jetzt mal nicht glauben. Unsere Kanne hat sich nach Jahrzehnten des Gebrauchs immer noch nicht aufgelöst 😉