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Gardinen waschen: Anleitung und Tipps

Gardinen waschen
Foto: Melanie Hagenau/ Utopia

Wir verraten dir, wie du Gardinen waschen kannst, ohne dass sie knittrig werden – so bleiben deine Vorhänge lange bunt und fleckenfei.

Gardinen verschönern jedes Fenster.
Gardinen verschönern jedes Fenster. (Foto: CC0 / Pixabay / anaterate)

Gardinen schützen uns vor Sonne und unliebsamen Blicken. Die Stoffe fangen mit der Zeit aber auch Staub, Blütenpollen und anderen Schmutz auf, der durchs Fenster kommt. Deswegen brauchen sie ab und zu eine Wäsche – alle paar Monate reicht dabei völlig aus. Wenn du ein paar Tipps beachtest, werden die Stoffe in der Waschmaschine schnell wieder sauber, ohne zu zerknittern.

Gardinen waschen – die richtige Vorbereitung

Bevor du deine Gardinen in die Waschmaschine steckst, solltest du folgendes beachten:

  • Wenn du deine Gardinen waschen möchtest, solltest du sie erst kurz vor der Wäsche abhängen – so vermeidest du, dass der Stoff zu sehr verknittert.
  • Damit deine Gardinen wieder schön sauber werden, solltest du sie vor dem Waschen gut ausschütteln. So entfernst du groben Schmutz und Staub.
  • Entferne außerdem alle Metall- oder Plastikteile, bevor du die Stoffe in die Waschmaschine steckst, damit sie nicht beschädigt werden.

Gardinen waschen – So geht’s

Gardinen wäschst du am besten im Feinwaschgang.
Gardinen wäschst du am besten im Feinwaschgang. (Foto: CC0 / Pixabay / moerschy)

Du kannst deine Gardinen einfach in der Waschmaschine waschen. Da die Stoffe meist recht empfindlich sind, solltest du einen schonenden Waschgang auswählen und sie nicht wärmer als bei 30 Grad waschen. Ideal ist ein Feinwaschprogramm mit geringer Schleuderzahl. Um den Schmutz aus den Textilien zu entfernen, reicht oft ein herkömmliches Feinwaschmittel aus.

Da viele konventionelle Waschmittel Inhaltsstoffe enthalten, die deiner Haut und der Umwelt schädigen können, solltest du am besten zu einer ökologischen Alternative greifen. Bei weißen Gardinen benutzt du am besten ein flüssiges Waschmittel – so verringerst du die Gefahr, dass sich ein Schleier auf dem Stoff bildet.

Tipp: Du kannst deine Gardinen ruhig mit anderen Textilien zusammen waschen – besonders, wenn die Trommel noch leer ist. Achte aber darauf, die Maschine nicht allzu voll zu machen, denn sonst knittert der Stoff beim Waschen.

Verfärbte Gardinen mit Natron reinigen

Wenn du deine Gardinen schon länger nicht gewaschen hast oder sie stark verschmutzt sind, kannst du sie mit Natron reinigen. Natron ist ein wahrer Alleskönner im Haushalt und eine günstige Alternative zu chemischen Gardinenwaschmitteln. Gib dafür ein bis zwei Esslöffel mit zum Waschpulver oder direkt zu den Gardinen in die Trommel.

Wenn deine Gardinen sehr stark verschmutzt sind, kannst du sie auch vor dem Waschgang in einem Bad aus warmen Wasser und einigen Löffeln Natron einlegen und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Morgen siehst du, dass sich das Wasser verfärbt hat – deine Gardinen sind schon ein bisschen sauberer. Jetzt kannst du sie in die Maschine stecken.

Tipp: Wenn du die Farbe deiner Gardinen auffrischen willst, kannst du einen Schuss Apfelessig mit in die Wäsche geben. Essig glättet die Fasern und lässt die Farbe strahlen. Teste vorher an einer unauffälligen Stelle, ob die Farbe die Säure verträgt.

Knittern verhindern – Gardinen nass aufhängen

Wenn du Gardinen nach dem Waschen aufhängst, trocknen sie oft knitterfrei.
Wenn du Gardinen nach dem Waschen aufhängst, trocknen sie oft knitterfrei. (Foto: CC0 / Pixabay / satynek)

Damit deine Gardinen nach dem Waschen nicht verknittern, solltest du sie so rasch wie möglich aus der Maschine nehmen und feucht aufhängen. Die dünnen Stoffe trocknen an der Luft schnell und knitterfrei. Besonders leichte Gardinen kannst du unten mit Wäscheklammern beschweren – so hängen sie sich aus und trocknen automatisch faltenfrei. Bügeln ist dann oft nicht mehr nötig.

Achtung: Auf keinen Fall solltest du deine Gardinen im Trockner trocknen – das kann nicht nur dem Stoff schaden, sondern auch zu unschönen Falten führen.

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