Hände waschen: So werden die Hände richtig sauber

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Die Hände richtig zu waschen ist sehr wichtig. Gerade im Winter können wir uns durch gründliches Händewaschen vor vielen Infektionen schützen. Hier erfährst du, wie deine Hände richtig sauber werden.

Gerade im Winter, wenn Erkältungs- und Grippewellen nicht enden wollen, ist es besonders wichtig sich gründlich die Hände zu waschen. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werden rund 80 Prozent der ansteckenden Krankheiten über die Hände übertragen.

Die Erreger können durch alles, was wir anfassen leicht an unsere Hände und über die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund schließlich in unseren Körper gelangen.

Häufige Keimquellen:

  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Supermärkte und andere Geschäfte
  • Hände schütteln
  • Wartezimmer beim Arzt
  • Kindertagesstätten und Schulen

Durch richtiges und gründliches Händewaschen können wir daher das Risiko einer Ansteckung um ein Vielfaches verringern.

Der häufigste Fehler: Zu kurz Hände waschen

Die Hände sollten mindestens 20 Sekunden gewaschen werden.
Die Hände sollten mindestens 20 Sekunden gewaschen werden. (Foto: CC0 / Pixabay / jackmac34)

Da wir die Keime und Erreger nicht sehen können, ist es besonders wichtig sich lang genug die Hände zu waschen, auch wenn sie schon sauber aussehen. Mindestens 20 Sekunden sind nötig, um die meisten Keime von den Händen zu entfernen. Laut einer Befragung der BZgA waschen sich demnach mehr als 50 Prozent der Befragten die Hände zu kurz.

  • Einseifen: Um deine Hände richtig zu reinigen, solltest du sie sehr gründlich einseifen und vor allem genügend Seife verwenden. Spüle die Hände zunächst kurz mit klarem Wasser ab und verteile die Seife dann gleichmäßig. Besonders Handrücken und Fingerzwischenräume werden häufig vernachlässigt. Auch Daumen und Fingernägel nicht vergessen! Gerade unter den Fingernägeln können sich schnell Keime ansammeln. Wer ganz gründlich sein will, oder groben Schmutz beseitigen muss, kann die Nägel zusätzlich mit einer **Nagelbürste säubern. Seife deine Hände mindestens 10 Sekunden lang ein.
  • Abspülen: Spüle nun die Hände mit klarem Wasser ab. Auch hierbei solltest du gründlich sein. Rechne weitere 10 Sekunden zum Abspülen, um wirklich saubere und möglichst keimfreie Hände zu haben.
  • Trocknen: Da sich Erreger besonders gut in einer feuchten Umgebung vermehren, solltest du deine Hände gründlich abtrocknen.

Was du sonst noch zum Thema Hände waschen wissen solltest

Seife reduziert die Keime beim Händewaschen um ein Vielfaches.
Seife reduziert die Keime beim Händewaschen um ein Vielfaches. (Foto: CC0 / Pixabay / 422737)
  1. Wassertemperatur: Die Temperatur des Wassers spielt für die Beseitigung der Keime keine Rolle. Es ist also genauso wirksam, die Hände mit kaltem Wasser zu waschen.
  2. Seife: Obwohl sich auch ohne Seife ein Teil der Erreger von der Haut entfernen lässt, ist der Waschvorgang mit Seife deutlich effektiver. Die Seife löst die Mikroorganismen vom Fettfilm der Haut ab, was nur mit klarem Wasser so nicht möglich ist.
  3. Hände desinfizieren: Überall gibt es inzwischen die kleinen Plastikflaschen zum Desinfizieren der Hände zu kaufen. Studien haben aber gezeigt, dass Desinfektionstücher und antibakterielle Zusätze in Seifen keine erhöhte Wirkung haben. Schon beim normalen Händewaschen werden 90 bis 99 Prozent aller Keime beseitigt. Die Fläschchen und Tücher verursachen also nur jede Menge unnötigen Müll. Wer nicht im Krankenhaus arbeitet und täglich mit erhöhter Ansteckungsgefahr konfrontiert ist, dem reichen auch Wasser und Seife.

Übertreiben solltest du es mit dem Händewaschen aber auch nicht. Unter zu häufigem Waschen können die Hände leiden. Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn trockene Heizungsluft die Haut zusätzlich strapaziert. Am besten du wäschst deine Hände nur mit Bio-Seife und pflegst sie mit Bio-Handcreme.

Hier erfährst du außerdem wie du Seife und Hautcreme selber machen kannst!

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