Luftfeuchtigkeit erhöhen: Tipps für ein besseres Raumklima

Heizung - ein Grund für trockene Raumluft
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Niedrige Luftfeuchtigkeit in der Wohnung führt im Winter schnell zu einer Erkältung, brennenden Augen oder trockenen Lippen. Der Wassergehalt in der Luft lässt sich jedoch mit einfachen Tricks erhöhen und damit auch das Raumklima verbessern.

Luftfeuchtigkeit erhöhen: Wie feucht sollte die Luft sein?

Die Raumtemperatur sollte im Durchschnitt 20 Grad Celsius betragen und die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent, empfehlen Experten. Normalerweise sind Räume eher zu feucht, wodurch gesundheitsgefährdender Schimmel entsteht. Gerade Küche und Badezimmer sind davon betroffen. Deshalb solltest du nach dem Duschen und Kochen gut lüften.

Während der Heizperiode im Winter kann es vorkommen, dass die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist. Extreme Trockenheit merkst du etwa an trockenen Lippen, brennenden Augen, einem kratzenden Hals und gereizten Schleimhäuten. Bist du dir nicht ganz sicher, ob das Raumklima stimmt, solltest du die Luftfeuchtigkeit mit Hilfe eines Hygrometers messen (z.B. online bei** Grünspar oder Amazon erhältlich).

Luftfeuchtigkeit mit einfachen Tricks erhöhen

Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit.
Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit. (Foto: CC0 / Pixabay / Barni1)

Wenn die Luft draußen mehr Feuchtigkeit enthält als die Raumluft, führt regelmäßiges Lüften zu einer Erhöhung der Luftfeuchtigkeit in deiner Wohnung. Im Winter ist die Luft draußen jedoch in der Regel noch trockener als im Haus. Das Lüften hat also keinen positiven Effekt auf die Luftfeuchtigkeit.

Mit folgenden Tipps erhöhst du die Luftfeuchtigkeit am Arbeitsplatz oder in der Wohnung:

  • Stelle eine Schale mit Wasser auf die Heizung. Durch die Verdunstung des Wassers erhöht sich die Luftfeuchtigkeit. Alternativ kannst du auch ein feuchtes Handtuch über den Heizkörper legen – das Handtuch sollte jedoch nicht stundenlang hängen bleiben, da es die Heizleistung beeinträchtigen kann.
  • Trockne deine Wäsche in der Wohnung.
  • Lasse nach dem Duschen die Badezimmertür offen, sodass sich die feuchte Luft in der Wohnung verteilt.
  • Vor allem Zimmerpflanzen, die viel Wasser aufnehmen, geben Feuchtigkeit an ihre Umgebung ab. Dazu zählen zum Beispiel Zyperngras, echter Papyrus, Zimmerlinde und Zimmerbambus. Bei einem Raum mit 20 Quadratmetern erhöhen bereits drei Pflanzen die Luftfeuchtigkeit spürbar. Voraussetzung ist allerdings regelmäßiges Gießen.
  • Im Winter musst du außerdem die Zimmerpflanzen häufiger gießen.
  • Mit einer Blumenspritze kannst du Wasser zerstäuben und im Raum verteilen.

Bei all den genannten Methoden solltest du dennoch immer darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit am Ende nicht zu hoch ist und Schimmel entsteht.

Luftbefeuchter gegen trockene Heizungsluft – sinnvoll oder nicht?

Elektrische Luftbefeuchter wie der Balmuda Rain sorgen für ein optimales Raumklima.
Elektrische Luftbefeuchter wie der Balmuda Rain sorgen für ein optimales Raumklima. (Foto: Balmuda)

Elektrische Luftbefeuchter stellen mit automatischen Funktionen sicher, dass die Luft in den Räumen nicht trocken ist. Anbieter werben damit, dass die Geräte eine ideale Luftfeuchtigkeit herstellen und damit zu einem besseren Raumklima, mehr Konzentration, einem besseren Wohlbefinden und zur Gesundheit beitragen. Doch auch sie bedürfen einer Überwachung, z.B. durch ein Hygrometer. Vor dem Kauf muss auf jeden Fall geprüft werden, ob die Leistung zur Größe des Raumes passt. Für Räume bis 28 Quadratmeter eignet sich etwa der energiesparsame Luftbefeuchter „Rain“ von Balmuda (erhältlich z.B. bei** Memolife oder Amazon).

Doch klar ist auch: Solche Geräte verbrauchen Strom und Ressourcen bei der Herstellung. Und in den meisten Fällen lässt sich eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit mit den zuvor genannten Tricks auch ohne Neuanschaffung herstellen.

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