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Meerrettich einfrieren: So gehts

Foto: CC0 / Pixabay / Vijayanarasimha

Meerrettich einzufrieren ist ein guter Weg, die scharfe Wurzel haltbar zu machen. In diesem Artikel stellen wir dir drei Möglichkeiten vor und erklären dir, wie du dabei jeweils vorgehen solltest.

Meerrettich ist eine beliebte Gewürzwurzel, die Mahlzeiten eine gewisse Schärfe verleiht. Besonders gut passt er zu Gemüsesuppen und zu Gerichten mit Räuchertofu. Meerrettich einzufrieren ist problemlos möglich, wenn du die Haltbarkeit der Wurzel verlängern möchtest.

Achte beim Kauf von Meerrettich möglichst auf Bio-Qualität. Du unterstützt damit eine ökologische Landwirtschaft, die schonender mit Umweltressourcen umgeht als die konventionelle Landwirtschaft. Besonders empfehlen können wir die Bio-Siegel von Demeter, Bioland und Naturland, da sie strengere Kriterien als das EU-Bio-Siegel vorschreiben.

Gut zu wissen: Mit den drei verschiedenen Methoden, die wir dir zum Einfrieren von Meerrettich vorstellen, hält sich die Wurzel bis zu sechs Monate lang im Gefrierfach. Es ist jedoch möglich, dass das Aroma und auch die Schärfe mit der Zeit nachlassen. 

Meerrettich als ganze Wurzel einfrieren

Eine ganze Wurzel Meerrettich einzufrieren geht schnell und einfach.
(Foto: CC0 / Pixabay / ulleo)

Die erste Möglichkeit ist es, den Meerrettich als ganze Wurzel einzufrieren. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass sie sehr zeitsparend ist, weil sie kaum Vorbereitung erfordert. Wenn du ihn später brauchst, kannst du den Meerrettich im Ganzen auftauen und weiterverarbeiten. 

So gehst du beim Einfrieren vor:

  1. Wasche den Meerrettich gründlich und trockne ihn dann vollständig mit einem sauberen Geschirrtuch ab. Tipp: Am besten lässt du die Wurzel außerdem für mindestens eine Stunde an einem warmen Ort liegen. Das ist wichtig, da sie komplett trocken sein sollte, bevor du sie einfrierst.
  2. Gib den Meerrettich am Stück in einen luftdicht verschließbaren und gefriergeeigneten Behälter.
  3. Verschließe den Behälter, beschrifte ihn mit Inhalt und Datum und stelle ihn ins Gefrierfach.  

Meerrettich in Stücken einfrieren

Die zweite Möglichkeit ist, den Meerrettich in Stücken einzufrieren. Das Praktische an dieser Methode ist, dass du die Wurzel portionieren und anschließend nur so viel entnehmen kannst, wie du brauchst.

Und so geht’s:

  1. Wasche den Meerrettich und trockne ihn gründlich mit einem sauberen Geschirrtuch ab. Tipp: Am besten lässt du ihn anschließend für mindestens eine Stunde an einem warmen Ort liegen. Das ist wichtig, da er vor dem Einfrieren komplett getrocknet sein sollte.
  2. Schneide die Wurzel dann mit einem scharfen Messer in Stücke beliebiger Größe. Gib die Stücke in einen luftdicht verschließbaren und gefriergeeigneten Behälter.
  3. Verschließe den Behälter, beschrifte ihn mit Inhalt und Datum und stelle ihn ins Gefrierfach.  

    Geriebenen Meerrettich einfrieren

    Meerrettich kannst du vor dem Einfrieren reiben.
    (Foto: CC0 / Pixabay / Photorama)

    Meerrettich vor dem Einfrieren kleinzureiben ist zwar etwas zeitaufwendiger, macht aber seine Weiterverarbeitung im Anschluss sehr bequem. Geriebener Meerrettich taut besonders schnell auf und eignet sich daher besonders gut als schnell verfügbares Gewürz.

    So gehst du beim Einfrieren von geriebenem Meerrettich vor:

    1. Wasche den Meerrettich und trockne ihn vollständig mit einem sauberen Geschirrtuch ab. Tipp: Lass die Wurzel am besten für mindestens eine Stunde an einem warmen Ort liegen. Das ist wichtig, da sie komplett trocken sein sollte, wenn du sie einfrierst.
    2. Reibe den Meerrettich dann mithilfe einer Küchenreibe in kleine Raspeln. Gib die Raspeln anschließend in einen luftdicht verschließbaren und gefriergeeigneten Behälter.
    3. Verschließe den Behälter, beschrifte ihn mit Inhalt und Datum und stelle den Meerrettich ins Gefrierfach.

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