Monstera Pflege: Tipps für die pflegeleichte Zimmerpflanze

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Die Monstera verleiht mit ihren großen Blättern jedem Raum Dschungel-Feeling. Noch dazu ist die Pflanze pflegeleicht. Wir verraten dir, worauf du trotzdem achten solltest.

So solltest du deine Monstera pflegen

Um deine Monstera richtig zu pflegen, musst du ihre Blätter regelmäßig abstauben.
Um deine Monstera richtig zu pflegen, musst du ihre Blätter regelmäßig abstauben. (Foto: CC0 / Pixabay / Medana)

Die Monstera, auch Fensterblatt genannt, gilt als nicht besonders anspruchsvoll. Trotzdem solltest du einige Dinge beachten, um sie richtig zu pflegen:

  • Die Monstera braucht viel Platz und kann schnell wachsen. Daher solltest du sie gleich in einen großen Topf einpflanzen. Am wohlsten fühlt sie sich in humusreicher Erde.
  • Die Zimmerpflanze mag es zwar hell und warm, längere und direkte Sonneneinstrahlung gefällt ihr aber gar nicht. Ein Platz am Fenster ist also nichts für sie. Diese Pflanzen mögen es auch nicht so hell.
  • Die Raumtemperatur sollte bei um die 21 Grad liegen. Im Winter kommt die Monstera aber auch bei niedrigeren Temperaturen aus. Im Sommer kannst du die Zimmerpflanze aber auch auf den Balkon oder die Terrasse stellen.
  • Die Monstera musst du nicht zu oft gießen, vor allem nicht in den Wintermonaten. Gestautes Wasser im Blumentopf solltest du unbedingt vermeiden. Gieße sie nur, wenn die oberen Erdschichten im Topf bereits angetrocknet sind. Werden die Blätter der Zimmerpflanze braun, ist das ein eindeutiges Zeichen, dass du weniger Wasser verwenden solltest.
  • Da die Blätter der Zimmerpflanze sehr groß sind, sammelt sich darauf Staub an. Wasche diesen mit einem feuchten Lappen einfach ab.
  • Monstera ist eigentlich eine Kletterpflanze. Daher solltest du eine Rankhilfe mit in den Blumentopf stecken, an der sie hochwachsen kann. Dafür kannst du zum Beispiel einen langen Ast aus dem Garten verwenden.

Monstera vermehren

Die Zimmerpflanze, beziehungsweise ihre Triebe, eigenen sich gut als Geschenk. Denn die Monstera lässt sich einfach vermehren:

  1. Stecke dazu einfach einen Trieb mit einigen Blättern und Luftwurzeln in ein Wasserglas.
  2. Stelle das Glas an ein helles Plätzchen.
  3. Sobald neue Wurzeln austreiben, kannst du die Monstera in Erde umpflanzen.
  4. Wenn neue Blätter sprießen, weißt du, dass die Wurzeln angesetzt haben.

Merkmale und Herkunft der Monstera

Die Monstera stammt aus dem Regenwald
Die Monstera stammt aus dem Regenwald (Foto: CC0 / Pixabay / zoosnow)

Die Monstera schmückt bereits zahlreiche Büros und Wohnungen – auch in Deutschland. Ursprünglich stammt die Zimmerpflanze aus Mittel- und Südamerika: Im dortigen Regenwald rankt sie in der Regel als Liane um Baumstämme.

Die Blätter der Monstera können bis zu 50 Zentimeter groß werden. Dank den Schlitzen darin bekommen auch die Blätter, die weiter unten am Baumstamm wachsen, noch Licht ab – so kann sich die Pflanze im dichten Dschungel auch an lichtärmere Situationen anpassen.

Zusätzlich zu Erdwurzeln hat die Monstera sogenannte Luftwurzeln: Diese befinden sich über der Erde, sorgen für Stabilität und können Feuchtigkeit und Nährstoffe aus der Luft aufnehmen.

Im 19. Jahrhundert kam die Zimmerpflanze von Mexiko aus nach Europa. Bei uns in Deutschland ist hauptsächlich die Monstera-Art „Borsigiana“ verbreitet.

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