Wenn du Oliven einfrieren möchtest, solltest du dabei einige Hinweise beachten. Wir erklären, wie du die beliebten mediterranen Steinfrüchte im Gefrierfach haltbar machst.
Du möchtest Oliven einfrieren? Bei einem großen Olivenglas bleibt oft ein Rest übrig, den du nicht gleich verzehren kannst, bevor die Oliven schlecht werden. Häufig besteht der erste Impuls darin, die Früchte ins Gefrierfach zu legen und sie für den späteren Verzehr dort aufzubewahren. Bei Oliven ist das Einfrieren jedoch nicht immer eine gute Idee.
Oliven einfrieren: Lohnt sich das wirklich?
Oliven einzufrieren lohnt sich nur bedingt. Denn ganz egal, ob die Oliven frisch geerntet sind oder du sie im eingelegten Zustand gekauft hast: Das Einfrieren der Früchte ist zwar bedenkenlos, aber das Auftauen nicht.
Im gefrorenen Zustand verlieren die gesunden Oliven an Geschmack und Aussehen. Möchtest du sie anschließend auftauen, werden sie fast immer matschig und schmecken bitter. Mitunter entwickeln die ölreichen Früchte nach dem Auftauen sogar eine leicht ranzige Note, da das Öl ebenfalls sein Aroma verändert. Statt Oliven einzufrieren ist es also sinnvoller, sie anderweitig haltbar zu machen und aufzubewahren.
Oliven trotzdem einfrieren: Wie geht das am besten?
Solltest du dich dennoch dafür entscheiden, übrig gebliebene Oliven einzufrieren, solltest du folgendermaßen vorgehen:
- Lege die frischen oder salzhaltigen Oliven in ein Sieb und wasche sie mit kaltem Wasser ab.
- Lasse die Früchte anschließend bis zu 15 Minuten abtropfen.
- Lege die Oliven zum Einfrieren in einen gefriersicheren Behälter. Das geht übrigens auch ohne Plastik.
- Verschließe das Behältnis luftdicht und lege es in die Gefriertruhe.
- Dort halten sich deine Oliven bei sachgemäßer Lagerung rund sechs Monate.
Auch beim Auftauen solltest du einige Tipps beachten:
- Prüfe den Zustand der Oliven, bevor du sie auftaust. Exemplare, die bereits verdorben sind, solltest du direkt entsorgen.
- Stelle den gefrorenen Behälter am besten über Nacht in den Kühlschrank und lasse die Oliven so allmählich auftauen. Dann sind sie später weniger matschig.
- Verzehre die aufgetauten Oliven innerhalb von drei Wochen.
Alternative zum Einfrieren: Oliven einlegen
Statt Oliven einzufrieren, kannst du Oliven einlegen, um sie haltbarer zu machen. Wenn du Oliven in Salzlake einlegst und konservierst, halten sie sich mitunter bis zu einem Jahr.
Gehe dabei wie folgt vor:
- Bedecke die Oliven vollständig mit Salzlake. Verwende zum Anrühren der Lake 100 Gramm Meersalz auf einen Liter Wasser. Das Salz entzieht du den Früchten die Bitterstoffe.
- Lagere die Oliven an einem dunklen und kühlen Ort. Wechsle die Flüssigkeit täglich aus.
- Nach etwa vier bis sechs Wochen sollten die Früchte frei von Bitterstoffen ein. Jetzt kannst du sie in Öl einlegen. Fülle die Oliven dafür in ein gut verschließbares Gefäß aus Ton oder Glas.
- Bedecke die Früchte vollständig mit Oliven- oder Sonnenblumenöl.
- Du kannst die eingelegten Oliven auch mit Gewürzen wie Rosmarin, Peperoni, Thymian oder Lorbeerblättern anreichern.
Tipp: Um die Haltbarkeit zusätzlich zu verlängern, kannst du den Oliven Essig oder Zitronensäure beifügen. Dies verändert jedoch auch ihren Geschmack.
Überarbeitet von Philipp Multhaupt
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