Plogging: Der Jogging-Trend aus Schweden ist gut für die Umwelt

Plogging jogger müll sammeln
Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn

Joggen und dabei etwas für die Umwelt tun: So lässt sich das Prinzip von „Plogging“ zusammenfassen. Jede:r kann mitmachen – und so Sport mit Engagement verbinden.

Was hilft gegen Müll auf der Straße? Joggen – zumindest, wenn man nach dem „Plogging“-Konzept läuft. Der Trend ist schnell erklärt: Jogger:innen sammeln während ihres Laufs Müll und stecken ihn in eine eigens dafür mitgebrachte Mülltüte. Am Ende der Jogging-Runde wird der Abfall ordnungsgemäß entsorgt.

Plogging: Zusätzlicher Traininseffekt beim Joggen

Der Begriff „Plogging“ stammt wie auch der Trend selbst aus Schweden: Er setzt sich aus dem schwedischen Wort „plocka“ (sammeln, suchen oder aufheben) und „Jogging“ zusammen. Plogging hat dabei nicht nur für die Umwelt einen positiven Effekt, auch der Jogger:innen selbst profitiert: Durch das regelmäßige Beugen, Aufrichten und Aufheben werden zusätzliche Muskelgruppen trainiert.

Große Städte wie Stockholm haben in der Regel ein gut ausgebautes Müllentsorgungssystem und eine effektive Müllabfuhr. Trotzdem lässt sich Abfall auf den Straßen kaum vermeiden. Plogging ist eine gute Möglichkeit, gegen den liegengebliebenen Müll vorzugehen – nicht nur in Städten, sondern auch in ländlichen Regionen.

Die Alternative für alle weniger sportbegeisterten Naturliebhaber:innen: Bei jedem Spaziergang mindestens fünf Müllteile mitnehmen und richtig entsorgen. So räumt man ganz nebenbei Stück für Stück die Natur auf. Andere Optionen: Nordic Walker können Plalking und Fahrradfahrer:innen Plycling machen. nd natürlich gibt es noch so viel mehr Optionen, das Müllsammeln beim Sport einzubinden. Wie wäre es, beim Paddeln auf Flüssen und Seen auf schwimmenden Unrat zu achten?

Aktivismus gegen Müll

Plogging: Neuer Jogging-Trend
Neben Plogging gibt es zahlreiche weitere Müllsammel-Aktionen, bei denen du dich enegagieren kannst. (Foto: CC0 Public Domain / Unsplash.com - Finn Gross Maurer)

Ähnliche Aktionen gibt es übrigens auch für Strände und Meere – also genau dort, wo das Abfallproblem besonders groß ist. Müllsammel-Projekte wie beispielsweise in Mumbai zeigen, wie viel der Einsatz von Freiwilligen bewirken kann: Die Aktivist:innen haben es geschafft, einen kompletten Strand zu säubern.

Egal ob individuelles Plogging oder organisierte Müllsammel-Aktionen – wir alle können mit ein paar einfachen Handbewegungen mithelfen, unsere Umwelt sauber zu halten.

(Mit Material der dpa)

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