Quittenbrot: Ein Rezept mit und ohne Zucker

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Entgegen seines Namens ist Quittenbrot kein richtiges Brot, sondern eine Art von Konfekt. Wie du die fruchtige Süßigkeit mit oder ohne Zucker zu Hause herstellst, zeigen wir dir in unserem Rezept.

Quitten sind in Deutschland inzwischen zur Seltenheit geworden, früher wurden die gesunden Früchte jedoch vielseitig eingesetzt. Die leckere Frucht enthält mehr Vitamin C als ein Apfel und soll gegen Erkältungen und Verdauungsbeschwerden helfen. Besonders um die Weihnachtszeit wird die Frucht gerne zu süßem Quittenbrot verarbeitet – die leckeren Geleestückchen schmecken aber zu jeder Jahreszeit.

Quittenbrot mit Zucker: Ein einfaches Rezept

Ursprünglich stammt die Quitte aus dem Kaukasus.
Ursprünglich stammt die Quitte aus dem Kaukasus.
(Foto: CC0 / Pixabay / LoggaWiggler)

Für ein Backblech klassisches Quittenbrot benötigst du die folgenden fünf Zutaten:

  • rund 1,5 kg Quitten
  • 1 kg Gelierzucker 1:1
  • 3 unbehandelte Zitronen
  • Wasser
  • Zucker

Weiterhin benötigst du die folgenden Utensilien:

  • einen großen Topf,
  • einen Pürierstab oder Standmixer (zum Beispiel von **memolife)
  • ein Sieb
  • ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech

Wichtig: Kaufe deine Zutaten, hier speziell die Zitronen, unbedingt in Bio-Qualität. So gehst du sicher, keine Pestizidreste oder andere Schadstoffe im Essen zu haben. Besonders bei Zitrusfrüchten solltest du außerdem darauf achten, dass sie aus Italien oder Spanien stammen. So sind die Transportwege nicht länger als absolut notwendig.

Zubereitung:

Viele Zutaten benötigst du für das Quittenbrot zwar nicht, jedoch solltest du eine ganze Menge Zeit dafür einplanen. Die Zubereitung selbst dauert zwar nur etwa anderthalb Stunden, jedoch muss die Süßigkeit danach einige Tage in Ruhe trocknen.

  1. Wasche und putze die Quitten.
  2. Schneide sie jeweils in größere Stücke und entferne Stiel, Blütenansatz und Kerngehäuse.
  3. Gib die Quittenstücke in einen großen Topf, fülle Wasser hinein bis sie bedeckt sind und koche sie für eine gute halbe Stunde weich.
  4. Seihe nun den Saft ab. Du kannst ihn zu Quittengelee kochen
  5. Püriere die Quitten. Dazu kannst du einen Pürierstab oder Standmixer benutzen.
  6. Halbiere die Zitronen und presse sie aus.
  7. Füge nun den Gelierzucker und den ausgepressten Zitronensaft zum Quittenmus hinzu. 
  8. Lass die Mischung einmal aufkochen. Reduziere dann die Hitze und lass die Masse noch einige Zeit köcheln. Vergiss dabei nicht, oft umzurühren, sodass nichts anbrennt. 
  9. Wenn die Quittenmasse langsam dick und zäh wird und du mit einem Löffel eine Spur darin ziehen kannst, ist es fertig. Der Prozess dauert mindestens 20 Minuten.
  10. Lege nun ein Backblech mit Backpapier aus und fülle das Gelee hinein. Streiche es glatt und lasse es dann für einige Tage bei Zimmertemperatur trocknen.
  11. Zwischendrin solltest du es einmal umdrehen, sodass es von beiden Seiten gut durchtrocknen kann.
  12. Fertig ist das Quittenbrot, wenn du es ganz leicht vom Backpapier abziehen kannst. Dann kannst du es nach Wunsch noch mit Zucker bestreuen und in kleine Quadrate oder Dreiecke schneiden.

Guten Appetit!

Quittenbrot ohne Zucker: So geht’s ganz einfach

Honig als natürlicher Ersatz für industriellen Zucker.
Honig als natürlicher Ersatz für industriellen Zucker.
(Foto: CC0 / Pixabay / PollyDot)

Leckeres Quittenbrot kannst du auch ohne industriellen Zucker herstellen. Für ein Backblech benötigst du:

  • rund 1,5 kg Quitten
  • 250 ml Honig
  • 2 unbehandelte Zitronen
  • einen halben Teelöffel Zimt
  • Wasser

Die Herstellung des zuckerfreien Quittenbrots ähnelt der des klassischen Rezeptes. Plane unbedingt genügend Zeit dafür ein:

  1. Wasche und putze die Quitten und schneide sie in grobe Stücke. 
  2. Fülle sie in einen großen Topf, bedecke sie mit Wasser und koche sie für mindestens 30 Minuten weich.
  3. Seihe den überschüssigen Saft ab und verwende ihn für Quittengelee.
  4. Püriere die Masse, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind.
  5. Presse den Saft der Zitronen aus und gib ihn zum Quittenmus hinzu. Gib auch Honig und Zimt mit in den Topf und rühre die Masse gut um.
  6. Lass die Quitten-Honig-Mischung kurz aufkochen und dann für eine halbe Stunde bei niedriger Hitze köcheln. Sobald die Masse zäh und dickflüssig ist, kannst du sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und glatt streichen.
  7. Das Blech bleibt nun für einige Tage bei Zimmertemperatur liegen, sodass das Quittenbrot trocknen kann. Wende es nach ein paar Tagen. Sobald es sich leicht vom Backblech lösen lässt, ist es fertig und kann in Stücke geschnitten werden.

Lagerung und Haltbarkeit

Das fertige Quittenbrot lagerst du am besten in Glasdosen oder -gläsern mit Deckel. Nachhaltige Produkte findest du zum Beispiel im **Avocadostore. Schichte das Quittenbrot einfach in mehreren Lagen und trenne die einzelnen Schichten mit einem Stück Butterbrotpapier, sodass sie nicht aneinander kleben.

Wenn dein Quittenbrot richtig gut durchgetrocknet ist, hält es sich für mehrere Wochen. Ist es leicht feucht, sollte es schneller verzehrt werden. 

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