Rotkohl selber machen: Ein klassisches Rezept

Foto: CC0 / Pixabay / RitaE

Leckerer Rotkohl ist die klassische Beilage zu deftigen Speisen. Wie einfach du ein schmackhaftes Rotkraut selber machen kannst, erfährst du hier.

Rotkohl selber machen – die Zutaten

Zutaten für Rotkohl
Zutaten für Rotkohl (Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

Für ein einfaches und leckeres Rotkraut brauchst du folgende Zutaten (am besten in Bio-Qualität):

  • einen Rotkohl (mittlere Größe)
  • 2 Zwiebeln
  • Bratöl
  • 3 Äpfel (nach Belieben)
  • 3 Orangen zum Auspressen oder 250 ml Orangensaft
  • 250 ml Rotwein
  • 500 ml Wasser
  • 2 Lorbeerblätter
  • 6 Wacholderbeeren
  • 4 Nelken
  • 1 TL Zimt
  • Pfeffer
  • Salz

Außerdem benötigst du ein scharfes Messer und einen großen Topf.

Zubereitung des einfachen Rotkohls

Leckeren Rotkohl kannst du einfach selbst kochen.
Leckeren Rotkohl kannst du einfach selbst kochen. (Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Und so wird es gemacht:

  1. Schneide die Zwiebeln klein und brate sie mit etwas Bratöl in einem großen Topf einige Minuten an.
  2. Entferne die äußeren Blätter des Rotkohls und halbiere ihn anschließend. Entferne den Strunk und schneide den Rotkohl in sehr feine Streifen. Gib den geschnittenen Rotkohl mit in den Topf.
  3. Nach Belieben kannst du noch 3 Äpfel klein schneiden und zu dem Rotkohl geben.
  4. Gib jetzt alle Flüssigkeiten (Orangensaft, Rotwein und Wasser) hinzu.
  5. Zum Schluss fügst du noch Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Nelken und Zimt hinzu.
  6. Lasse alles für mindestens 30 Minuten köcheln und kontrolliere, ob das Kraut weich ist.
  7. Schmecke alles mit Pfeffer und Salz ab. Fertig!

Rotkohl – regional und gesund

Rotkohl enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien.
Rotkohl enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. (Foto: CC0 / Pixabay / ulleo)

Rotkohl ist ein regionales Produkt und hat in Deutschland ab Juni Saison. In dieser Zeit kannst du dir Rotkohl in großen Mengen zubereiten und einkochen. In Einweckgläsern hält er bis zum Winter. Mit dieser saisonal-regionalen Ernährung tust du etwas Gutes für die Umwelt, indem du lange Transportwege vermeidest. Übrigens könntest du auch Rotkohl fermentieren, wie man es sonst von Sauerkraut kennt.

Rotkohl ist überaus gesund: Er enthält sehr viel Vitamin C und Vitamin K. Außerdem ist er ballastsoffreich und damit der Verdauung zuträglich. Im Rotkohl steckt eine Menge Selen, Magnesium und Kalium. Darüber hinaus ist Rotkohl reich an sekundären Pflanzenstoffen: Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole, Phenole und der natürliche Farbstoff Anthozyan, welcher dem Rotkohl seine purpurne Farbe verleiht. Diese Stoffe schützen die Zellen und können somit frühzeitige Alterung verhindern. Grund genug, um das heimische Superfood häufiger in deinen Speiseplan zu integrieren.

Weiterlesen auf Utopia.de:

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.