Steinpilze einfrieren: Darauf solltest du achten

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Wenn du Steinpilze einfrierst, kannst du diese deutlich länger haltbar machen. Wir erklären dir, wie es funktioniert und was du zuvor beim Kaufen oder Sammeln der Pilze beachten solltest.

Steinpilze einfrieren: Das solltest du beachten

Möchtest du Steinpilze einfrieren, sollten diese am besten frisch sein. Bei gekauften Steinpilzen gewährleistet dir ein Bio-Siegel einen ökologischen Anbau, der frei von chemisch-synthetischen Pestiziden ist. Mit deinem Kauf kannst du außerdem regionale Anbieter unterstützen, wie den Bauernhof oder Bio-Markt in deiner Nähe.

Steinpilze haben in Deutschland von September bis Oktober Hochsaison. Interessierst du dich für weitere Saisonzeiten, so kann dir unser Utopia-Saisonkalender helfen. Die Herbstmonate sind damit also der beste Zeitpunkt, um Steinpilze zu kaufen oder im Wald zu sammeln.

Machst du dich im Wald auf die Suche nach Steinpilzen, solltest du beachten, dass das Pilzesammeln in Naturschutzgebieten grundsätzlich verboten ist. In anderen Wäldern darfst du meist zum Eigenbedarf sammeln, informiere dich aber vorher darüber. Verschiedene Apps können dich dabei unterstützen, Pilze zu bestimmen und dich auf diese Weise vor giftigen Exemplaren zu schützen:

Steinpilze einfrieren: So gehst du dabei vor

Steinpilze haben im Herbst Hochsaison.
Steinpilze haben im Herbst Hochsaison.
(Foto: CC0 / Pixabay / cocoparisienne)

Wenn du Steinpilze einfrieren möchtest, sollten die Pilze möglichst in einem unverarbeiteten Zustand sein. Auf diese Weise kannst du sie durch das Einfrieren noch bis zu zwölf weitere Monate haltbar machen. Wir erklären dir in drei Schritten, wie dir das Einfrieren roher Steinpilze gelingt:

  1. Pilze putzen: Säubere die Steinpilze zunächst vorsichtig mit einem Tuch oder Pinsel ab. Verzichte an dieser Stelle darauf, die Pilze mit Wasser abzuwaschen, denn auf diese Weise werden sie sehr schnell matschig.
  2. Pilze klein schneiden: Entferne mit einem Schneidemesser die Stielenden der Steinpilze. Schneide die Pilze nun klein. Es bietet sich an, die Pilze zu halbieren, zu vierteln oder sie in Scheiben zu schneiden.
  3. Einfrieren: Gib die Steinpilze in ein leeres Schraubglas und friere die Pilze bei etwa Minus achtzehn Grad ein.

Um die Steinpilze für verschiedene Pilzgerichte weiterzuverarbeiten, kannst du die Steinpilze im gefrorenen Zustand erhitzen. Lässt du sie nämlich längere Zeit auftauen, verlieren sie ihre feste Konsistenz.

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