Streit im Urlaub: 5 Tipps, um die Ferien zu retten

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Foto: Colourbox.de / Motortion

Streit im Urlaub kann zur Herausforderung für jede Beziehung, Familie und Freundschaft werden. Mit unseren fünf Tipps gelingt es dir, deinen Urlaub ohne Streit und Stress zu verbringen.

Streit im Urlaub kann sowohl für Paare als auch für Familien und Freund:innen eine harte Probe in der eigentlich schönsten Zeit des Jahres darstellen. Wir haben dir verschiedene hilfreiche Tipps zusammengestellt, damit du eine gereizte Stimmung vermeidest und deine Ferien in vollen Zügen genießen kannst. Außerdem erklären wir dir auch, wie du schon bei der Urlaubsplanung dafür vorsorgst, Stress zu vermeiden.

Streit im Urlaub: Das kannst du dagegen tun

Streit im Urlaub kannst du vor allem durch eine gute Kommunikation leicht umgehen. Wir stellen dir fünf Möglichkeiten vor, wie du Streitsituationen während der Ferien vermeiden und entschärfen kannst.

  1. Abstand vom Alltagsstress nehmen: Wer aus dem stressigen Arbeitsumfeld direkt in den Urlaub fährt, hat es oft schwer, abzuschalten. Daher rät die Münchner Paartherapeutin Ulrike Fuchs dazu, sich bereits einen Tag früher frei zu nehmen, um sich auf den Urlaub einstimmen zu können. Vielleicht hilft es dir, essen zu gehen, eine schöne Doku über dein Reiseziel anzuschauen oder entspannt die Koffer zu packen. So kannst du dich mental auf die freie Zeit einstimmen und den Alltagsstress zu Hause lassen.
  2. Erwartungen und Wünsche im Vorfeld klären: Ein Urlaub ist in der Regel mit hohen Erwartungen verbunden: Das Wetter muss perfekt sein, ihr wollt alle Sehenswürdigkeiten besuchen und die gemeinsame Zeit mit Partner:in, Familie oder Freund:innen soll so harmonisch wie möglich verlaufen. Oft sind die eigenen Wünsche und Erwartungen an den Urlaub aber so hochgeschraubt oder unterscheiden sich so stark zwischen den einzelnen Urlaubsparteien, dass es schnell zu Enttäuschungen kommt. Der erste Streit lässt dann nicht lange auf sich warten. Laut dem Paartherapeuten Eric Hegmann ist es sinnvoll, bereits vorab mit dem Partner:in, den Verwandten, den Kindern oder Freund:innen über Erwartungen und Wünsche zu reden. So vermeidet ihr unausgesprochene Meinungsverschiedenheiten und könnt euch realistische Ziele setzen.
  3. Kompromissbereitschaft: Egal, ob vorab bei der Urlaubsplanung, bei der Entscheidung für eine bestimmte Aktivität im Urlaub oder im direkten Streitgespräch – Kompromissbereitschaft ist das A und O. Versuche gemeinsam mit deiner Familie, deinen Kindern deinen Freund:innen oder deiner Partnerin oder deinem Partner, Entscheidungen zu treffen, mit denen alle Parteien leben können.
  4. Finanzen vorab besprechen: Geld gehört zu den klassischen Streitthemen im Urlaub. Kläre vorab mit deiner Reisebegleitung die Finanzen für den Urlaub: Wer bezahlt was? Und wie viel Geld ist für gemeinsame Ausflüge, Restaurantbesuche und Shoppingtouren übrig?
  5. Freiraum schaffen: Die Kölner Psychologin Claudia Roberts empfiehlt im Gespräch mit SWR3, sich im Urlaub bewusst Zeit für sich zu nehmen. Schließlich bedeutet Urlaub nicht, dass du dauerhaft etwas mit Freund:innen, Familie oder Partner:in machen musst. Nimm dir zwischendrin auch einmal Zeit nur für dich: Mache einen Strandspaziergang, lies ein Buch oder höre Musik, um ganz bei dir anzukommen und abzuschalten.

Die richtige Planung: So gelingt dir nachhaltiger Urlaub ohne Stress

Verzichte auf Flugreisen und entscheide dich stattdessen lieber für den Zug.
Verzichte auf Flugreisen und entscheide dich stattdessen lieber für den Zug.
(Foto: CC0 / Pixabay / 12019)

Streit im Urlaub kannst du auch umgehen, indem du schon bei der Reiseplanung darauf achtest, sämtliche Stressfaktoren zu vermeiden. Durch sorgfältige Planung gestaltest du deinen Urlaub nicht nur nachhaltig, sondern auch stressfreier. Diese vier Tipps können dir dabei helfen:

  • Keine Fernreisen, sondern Heimaturlaub: Wer Urlaub in der Nähe macht, spart sich eine Menge Stress. Schließlich verzichtest du so auf eine lange Anreise, brauchst nicht unnötig viel Gepäck und musst dich keinen neuen Begebenheiten anpassen. Verzichte daher am besten auf Fernreisen und mache stattdessen Urlaub im eigenen Heimatland.
  • Zug statt Flugzeug: Achte bei der Wahl deines Verkehrsmittels auf Nachhaltigkeit. Entscheide dich beispielsweise lieber für den Zug als für ein Flugzeug. Damit sparst du eine Menge CO2. Bei lokalen Reisezielen ist der Weg ohnehin meist kurz.
  • Unbekannte Reiseziele statt bekannter Tourismus-Hotspots: Verzichte möglichst darauf, Urlaub an überlaufenen Tourismus-Hotspots zu machen. Lohnenswerter sind oft unbekanntere Reiseziele mit unberührten Landschaften und weniger Menschenansammlungen. Ein entspannter Urlaub ohne Streit gelingt an solchen Orten viel leichter.
  • Nachhaltige Unterkünfte statt Hotelketten: Vermeide am besten Hotelketten und wähle stattdessen ein zertifiziertes Bio-Hotel. Diese zeichnen sich durch einen bewussten Umgang mit Ressourcen, regionales Bio-Essen und bei der Innenausrichtung durch natürliche und ökologische Materialien aus. So schaffen sie eine gemütliche Atmosphäre, in der du gut entspannen kannst. Auf Öko-Reiseportalen wie Bookitgreen oder Greenpearls kannst du fündig werden. 

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