Trockene Haut: die besten natürlichen Hausmittel

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Trockene Haut spannt, juckt und ist unschön gerötet. Kein Grund, um gleich zu teuren Kosmetikprodukten zu greifen. Wir zeigen dir altbewährte Hausmittel, die natürlich gegen trockene Haut helfen.

Ursachen für trockene Haut

Es gibt viele Ursachen für trockene Haut. Angefangen von Umwelteinflüssen, falscher Ernährung, trockener Luft in überheizten Räumen, bis hin zur Alterserscheinungen. Aber auch Stress oder psychische Probleme können sich negativ auf das Hautbild auswirken.

Die Talgdrüsen produziert dann zu wenig Talg und Feuchtigkeit, wodurch die Haut trocken und rissig wird. Der natürliche Schutzmantel der Haut geht verloren, sie wird anfällig für äußere Einflüsse. Pilze und Bakterien können sich ungehindert ausbreiten.

So beugst du trockener Haut vor

Trockene Haut spannt und juckt nicht nur im Winter.
Trockene Haut spannt und juckt nicht nur im Winter. (Foto: CC0/pixabay/chezbeate)
  • Raumklima: Achte vor allem im Winter darauf, dass die Raumluft im Büro oder deiner Wohnung nicht zu trocken wird. Die optimale Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen.
  • Viel trinken: Im Alltagsstress vergisst man oft genügend zu trinken; das trocknet die Haut zusätzlich aus. Achte darauf, dass du jeden Tag mindestens zwei Liter Flüssigkeit zu dir nimmst und so deiner Haut Feuchtigkeit von innen schenkst.

Diese natürlichen Hausmittel helfen bei trockener Haut

Aloe vera spendet trockener haut Feuchtigkeit
Aloe vera spendet trockener haut Feuchtigkeit (Foto: CC0/pixabay/casellesingold)
  • Kokosöl: Es spendet der Haut Feuchtigkeit und ist reich an Laurinsäure und ungesättigten Fettsäuren. Anwendung: Einfach ein wenig in der Hand schmelzen lassen und auf die betroffenen Hautpartien auftragen. Kokosöl in Bio-Qualität bekommst du zum Beispiel online bei **Avocadostore.
  • Karotten: Karotten enthalten jede Menge Vitamin A und Betacarotin, die sich positiv auf Haut und Zellen auswirkt. Anwendung: Entsafte zwei Bio-Karotten und massiere den Saft in die betroffenen Stellen ein. Lasse dieses „Gesichtswasser“ für ungefähr 20 Minuten einwirken und wasche es anschließend mit lauwarmen Wasser ab. Diesen Vorgang wiederholst du täglich, bis deine Haut wieder weich und geschmeidig ist. Aber Achtung: Der Saft kann zu Hautverfärbungen führen.
  • Aloe vera: Das Aloe-Vera-Gel fördert die Durchblutung, hemmt Entzündungen und Juckreiz und spendet zudem Feuchtigkeit. Anwendung: Einfach das Gel auf die trockenen Partien verteilen und einziehen lassen. Aloe vera als pflegendes Öl gibt es im Reformhaus oder bei **Avocadostore.
  • Milchprodukte: Vollmilch enthält viel Milchfett, das Feuchtigkeit spendet und den Juckreiz lindert. Die enthaltene Milchsäure hingegen sorgt dafür, dass die Haut die Feuchtigkeit auch speichern kann. Anwendung: Bio-Vollmilch oder Bio-Buttermilch vorsichtig auf die betroffenen Stellen verteilen und einziehen lassen. Wer mag, kann auch noch vitaminreiche Frucht- oder Gemüsesäfte – wie etwa Karotten – dazu geben, um den Effekt zu verstärken. Tipp: Joghurt hilft hervorragend bei Sonnenbrand! Einfach Joghurt auf die geröteten Stellen verteilen und trocknen lassen. Anschließend mit lauwarmem Wasser sanft abspülen. Das kühlt und beruhigt die verbrannte Haut und verhindert, dass sie sich später abschält.
  • Olivenöl: Olivenöl pflegt trockene Haut ideal, da es in seiner Zusammensetzung dem Unterhautfettgewebe ähnelt. Anwendung: Nimm ein paar Tropfen hochwertiges, kaltgepresstes Olivenöl in Bio-Qualität (gibt es zum Beispiel bei **Avocadostore) und verteile es auf deinen Fingerkuppen. Massiere es dann vorsichtig in die trockenen Hautpartien ein, bis die Haut nicht mehr fettet. Es gibt auch Seifen aus reinem Olivenöl, die trockene Haut wieder samtweich macht und unkompliziert in der Anwendung sind. Du findest diese zum Beispiel bei **Avocadostore.

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(5) Kommentare

  1. Das ultimative Mittel, das ich zur Pflege meiner vom Gärtnern trockenen Haut kennengelernt habe, ist der Schleim von Nacktschnecken. Nach dem Schneckensammeln habe ich den Schleim, der sich praktisch nicht abwaschen lässt, auf der Haut verrieben. Ich war erstaunt, wie zügig er von der Haut aufgenommen wurde, die daraufhin wunderbar geschmeidig wurde.
    Bei der Recherche im Internet entdeckte ich, dass natürlich schon andere darauf gekommen, sind, aus diesem hautfreundlichen Rohstoff Cremes und Salben herzustellen. Aber wozu kaufen, wenn ihn uns die Schnecken gratis spendieren…

  2. Oh danke für den Tipp!
    Aber daß es auch Produkte mit Schneckenschleim gibt, war mir bekannt, aber auf die Idee das als Hausmittelchen zu nutzen, bin ich auch noch nicht gekommen.
    Ist auch bei mir kostenlos in ausreichernder Menge zu haben.
    Mir ist bisher nur aufgefallen, daß er wie Teufel klebt.
    Allerdings habe ich auch noch nicht versucht, die Hände damit einzureiben, sondern eher den Kontakt möglichst gering zu halten.
    Da muß ich dann schon noch an mir arbeiten, den Ekel zu überwiden…

    Vielleicht sollte ich diesen ultimativen Geheimtipp mal in der Nachbarschaft bekannt machen, damit die ihre Schnecken behalten oder sich sogar noch welche bei mir holen. 😉

  3. Riechen die Hände davon nicht ekelig?
    Zumindest sind Pflanzen, die man essen möchte, bei Schneckenschleim-Befall nicht mehr gerade genießbar, weil der Schneckenschleim Bitterstoffe enthält.

  4. Mir sind keine Nachteile aufgefallen. Schneckenschleim habe ich, auch wenn ich ihn mal zwischen die Zähne bekam, bisher nicht als bitter empfunden. Beim oft angefressenen Mangold mache ich mir schon gar nicht mehr die Mühe, die Partien wegzuschneiden. Das „eklige“ findet nur im Kopf statt. 😉

  5. Riechen ist mir noch nicht aufgefallen, aber die Hände kleben und ich hatte bisher kein dringenderes Bedürfnis, als das möglichst schnell abzuschrubben.
    Dann werde ich das noch mal neu benoten.
    Frei nach dem Motto: Das „eklige“ findet nur im Kopf statt…

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