Zwiebel-Chutney: Grundrezept und leckere Variationen

Foto: CC0 / Pixabay / AndreasGoellner

Zwiebel-Chutney ist sehr lecker und lässt sich wirklich leicht zubereiten. Wir zeigen dir verschiedene Rezepte und erklären, wie es geht.

Zwiebel-Chutney ist eine leckere Alternative zu Ketchup und Fertig-Soßen. Sie passen im Sommer hervorragend zu Gegrilltem oder auch zu Reisgerichten. Das Beste: Du kannst ein Zwiebel-Chutney ganz leicht selber machen. Chutneys sind außerdem eine hervorragende Möglichkeit Obst und Gemüse saisonal zu verwerten und so für den Winter zu konservieren.

Zwiebelchutney – einfaches Rezept mit roten Zwiebeln

Rote Zwiebeln eignen sich gut für ein leckeres Chutney.
Rote Zwiebeln eignen sich gut für ein leckeres Chutney.
(Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

Ein Zwiebel-Chutney zuzubereiten ist wirklich sehr einfach. Du benötigst dafür folgende Utensilien:

  • Kochtopf
  • Saubere Gläser zum Abfüllen
  • Eventuell einen Trichter mit weitem Hals als Abfüll-Hilfe

Für das Rote-Zwiebel-Chutney brauchst du diese Zutaten:

Am besten verwendest du Zutaten aus dem Bioladen. Dort erhältst du oft auch viele Produkte direkt aus deiner Region.

So bereitest du dein Chutney zu:

  1. Schneide die Zwiebeln in feine Würfel oder in Ringe – ganz nach Geschmack. Dünste die Zwiebeln in dem Olivenöl an.
  2. Gib alle restlichen Zutaten bis auf das Meersalz hinzu und lasse alles mindestens 15 Minuten lang köcheln. 
  3. Schmecke das Chutney mit Salz ab.
  4. Fülle das fertige Zwiebel-Chutney in die Gläser und verschließe sie fest.

Die genaue Kochdauer richtet sich nach der Konsistenz, die dein Chutney bekommen soll. Je länger du es kochst, desto sämiger und dickflüssiger, aber auch intensiver wird es.

Fruchtige Variante: Apfel-Zwiebel-Chutney

Für Zwiebel-Chutney gibt es unzählige Varianten. Besonders lecker ist diese fruchtige Variation: Apfel-Zwiebel-Chutney.

Du benötigst dafür folgende Zutaten:

  • 1 kg Äpfel
  • 1 kg Zwiebeln
  • 750 ml milden Essig, z. B. Apfelessig
  • 2 EL Salz
  • 500 g Zucker
  • 2 EL Currypulver
  • 1 Prise Cayennepfeffer (nach Geschmack)
  • 2 TL gemahlene Nelken
  • 1 TL gemahlenen Piment
  • 200 g Rosinen

So geht machst du es:

  1. Schäle die Zwiebeln und die Äpfel und entferne bei den Äpfeln das Kerngehäuse. Schneide beides in grobe Stücke.
  2. Koche den Essig zusammen mit dem Zucker und den Gewürzen auf. 
  3. Gib Äpfel und Zwiebeln hinzu, lasse alles erneut aufkochen und gib die Rosinen zu.
  4. Nun lässt du das Chutney für 40 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln. Dabei musst du immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
  5. Fülle das Apfel-Zwiebel-Chutney heiß in Gläser und verschließe es dicht.

Würzige Variante: Scharfes Zwiebel-Chutney

Zwiebel-Chutney gibt es in vielen Variationen – mische es mit deinen Lieblingsgewürzen.
Zwiebel-Chutney gibt es in vielen Variationen – mische es mit deinen Lieblingsgewürzen.
(Foto: CC0 / Pixabay / monicore)

Wenn du es besonders würzig und scharf magst, solltest du diese Zwiebel-Chutney-Variante probieren. Dafür benötigst du folgende Zutaten:

  • 750 g rote Zwiebeln
  • 50 g frischer Ingwer
  • 250 g brauner Zucker
  • 2 getrocknete Chilis
  • 250 ml Essig (z. B. Wein-Branntwein-Essig)
  • 2 EL Senfkörner
  • Salz

So bereitest du das Chutney zu:

  1. Schäle die Zwiebeln und schneide sie in feine Streifen. Schäle auch den Ingwer und schneide ihn sehr fein. Zerstoße dann die getrockneten Chili im Mörser.
  2. Karamelisiere den Zucker in einem Topf und gib dann Zwiebeln, Ingwer und Chilischoten dazu. Rühre dabei die ganze Zeit über kräftig um.
  3. Rühre nun den Essig und das Wasser langsam unter, bis sich der karamellisierte Zucker in der Flüssigkeit aufgelöst hat.
  4. Nun gib noch die Senfkörner zu und lasse alles etwa 20 Minuten lang köcheln – rühre dabei aber immer wieder um. Schmecke das Chutney zum Schluss noch mit etwas Salz ab.
  5. Fülle das scharfe Zwiebel-Chutney noch heiß in saubere Gläser ab und verschließe sie fest.

Neben den erwähnten Chutneys gibt es noch zahlreiche weitere Varianten auch mit anderen Früchten und Gemüsen. Eine sehr gute Möglichkeit, um die eigene Ernte aus dem Garten zu verarbeiten.

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