Nach Gretas Vorbild: Schülerproteste in ganz Deutschland

Fotos: Instagram Greta Thunberg und Twitter Greenpeace Göttingen

Die 15-jährige Schwedin Greta Thunberg schwänzt seit Wochen freitags die Schule, um für Klimaschutz zu protestieren. Vergangenen Freitag haben auch in Deutschland hunderte Schüler in mehreren deutschen Städten demonstriert.

München, Stuttgart, Berlin, Aachen, Hamburg, Frankfurt und viele mehr – in 14 Städten fanden vergangenen Freitag Schüler-Demonstrationen statt. Das Motto der Proteste: „Wir streiken, bis ihr handelt!“

Statt in die Schule zu gehen, versammelten sich die Schüler vor Rathäusern oder Landtagen. Der Termin war nicht zufällig gewählt: Am Freitag endete die UN-Klimakonferenz. Am letzten Tag der Konferenz wollten die Schüler noch einmal ein Zeichen setzen.

Schulstreik für das Klima

Eine zentrale Forderung der Schülerproteste: Ausstieg aus der Kohleenergie. Außerdem ging es um die Zukunft des Hambacher Forsts. Der Wald ist dank eines Gerichtsurteils fürs Erste sicher. Falls das zuständige Gericht jedoch entscheidet, dass der Hambacher Forst nicht die Kriterien eines Schutzgebiets erfüllt, darf RWE dort wieder roden.

Unter den Hashtags „#SchoolStrike4Climate“ (Schulstreik für das Klima) und „#FridaysforFuture“ (Freitage für die Zukunft) haben zahlreiche Twitter-User Bilder und Videos der Schüler-Demonstrationen veröffentlicht:

Vorbild Greta Thunberg

Inspiriert wurden die Aktionen von der schwedischen Schülerin Greta Thunberg. Die 15-jährige Schülerin schwänzte im Sommer mehrere Wochen die Schule, um für mehr Klimaschutz zu protestieren. Inzwischen ist sie international bekannt – und hat sogar auf der UN-Klimakonferenz eine Rede gehalten. Hier das Video von ihrer Rede auf Youtube:

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(6) Kommentare

  1. Ich würde ja eine Unterscheidung machen zwischen Schule schwänzen = nicht teilnehmen, weil keinen Bock
    und der Schule fern bleiben, um sich den wirklich wichtigen Themen dieser Erde zu widmen = verantwortungsvoll und intelligent !

    Ansonsten finde ich Artikel, die kaum mehr formuliert werden und stattdessen Links gesetzt werden eher nicht sehr lesenswert!

  2. Genau das habe ich mit dem falschen Signal gemeint, genau vor diesem Effekt habe ich gewarnt, genau das wollte keiner wahr haben und genau das ist jetzt eingetreten!
    Schlechtes Beispiel verdirbt eben jede gute Sitte – das ist eine alte Erkenntnis, die sich immer wieder bewahrheitet und die man nicht mißachten sollte!
    Mal sehen, ob jemand von meinen Kritikern Courage besitzt und zugibt, daß ich doch Recht hatte …

  3. Ich habe heute Nachmittag den Kommentarverlauf ein bisschen verfolgt, bin aber noch nicht bei Utopia registriert gewesen, und schalte mich jetzt ein, nachdem meine drei schulpflichtigen Kinder im Bett sind.Mein Eindruck der Diskussion war, dass denkender Bürger in Wirklichkeit ein stänkernder Bürger ist und absolut am Thema vorbei argumentiert….. im Schuljargon gesprochen: “setzen, sechs!!!“. In diesem Forum geht’s doch nicht um eine Schulschwänzerin, sondern um ein sehr intelligentes, extrem mutiges Mädchen, dass sich traut, der Weltöffentlichkeit ihre ehrliche Meinung und berechtigten Ängste mit zu teilen! Und das umgeben von Erwachsenen, Kameras, Kritikern, ausserdem auf englisch, also nicht in ihrer Muttersprache!!! Chapeau, junge Dame, ich drücke Dir die Daumen und uns allen auf diesem Planeten auch, dass manch Politiker wach geworden ist und endlich handelt und nicht mehr nur redet!! Menschen wie Dich, Greta, braucht die Welt…. lass den Bürger denken, andere nutzen ihre Zeit und Handeln! Hoffentlich findest Du Nachahmer, nicht Schulschwänzer, nein Bürger als Klimaaktivisten!!

  4. Wenn Aktivismus in blinden Aktionismus ausartet, bleibt am Ende nichts als das Chaos. Das haben wir schon oft genug erlebt !
    Ich verweise diesbezüglich auf den Beitrag „Ideologie contra Sachverstand“ in der Gruppe „Politik und Gesellschaft“.
    Ohne einen fundierten Sachverstand geht nun mal nichts !!!
    Aber das können oder wollen eben viele nicht begreifen und erheben eine Schulschwänzerin zur Heldin. Absurd – aber eben auch ein Spiegelbild unserer ideologisch verblendeten Gesellschaft.

    Aber keine bange, spätestens in dem Moment, wo das nächste mal der Bildungsnotstand in zahlreichen Entwicklungsländern beklagt wird, komme ich sowieso noch mal auf die junge Dame und die Diskussionen darum zurück. Vielleicht auch schon eher.

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