Stephen Hawking: Seine 5 wichtigsten Botschaften an die Menschheit

Stephen Hawking
"Az univerzum, ahogy Stephen Hawking látja" von Lwp Kommunikáció unter CC-Lizenz-BY 2.0

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking ist heute im Alter von 76 Jahren gestorben. Er hinterlässt spektakuläre Erkenntnisse und Theorien über das Universum – und einige bedeutende Botschaften, die wir nicht vergessen werden.

Stephen Hawkings Erbe

Stephen Hawkings Spezialgebiet war die Quantenphysik und schwarze Löcher – seine Arbeiten und Theorien waren wegweisend für die moderne Astrophysik. Das Besondere an Hawking: Er schaffte es, komplizierte Zusammenhänge auch einem Laienpublikum verständlich zu erklären. Berühmt sind außerdem seine zahlreichen Warnungen und Weisheiten:

1. Seid nicht überheblich

Hawking kritisierte immer wieder den Hochmut der Menschen und warnte, dass wir uns damit selber in Gefahr bringen:

„Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.“

„Mit unserer Gier und unserer Dummheit werden wir uns eines Tages selbst ausrotten.“

2. Es ist der gefährlichste Zeitpunkt unserer Geschichte

Außerdem thematisierte der Physiker wiederholt die dringlichsten Probleme unserer Zeit:

„Wir stehen vor gewaltigen und überaus beunruhigenden Umweltproblemen: Klimawandel, Lebensmittelsicherheit, Überbevölkerung, Rückgang der Artenvielfalt, Epidemien, Übersäuerung der Meere. All diese Phänomene zeigen uns, dass wir gerade am gefährlichsten Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte stehen.“

3. Besiedelt den Weltraum

Stephen Hawking
Stephen Hawking ("Az univerzum, ahogy Stephen Hawking latja" von Lwp Kommunikacio unter CC-BY-2.0)

Schlagzeilen machte Stephen Hawking vor allem mit der Aussage, die Menschheit müsse den Weltraum besiedeln und Kolonien auf dem Mars oder Mond gründen.

„Auf der Erde wird es allmählich eng und die einzigen Orte, zu denen wir gehen können, sind neue Welten. Es ist an der Zeit, andere Sonnensysteme zu erkunden. Nur indem wir uns ausbreiten, können wir uns vor uns selbst schützen.“

4. Seht euch vor künstlicher Intelligenz vor

Ein besonderes Risiko sah Hawking außerdem in künstlicher Intelligenz:

„Anders als unser Intellekt verdoppeln Computer ihre Leistung alle 18 Monate. Daher ist die Gefahr real, dass sie Intelligenz entwickeln und die Welt übernehmen.“

„Ich fürchte, dass die künstliche Intelligenz den Menschen insgesamt ersetzen könnte. Wenn Menschen Computerviren entwerfen, wird jemand eine künstliche Intelligenz entwerfen, die sich selbst verbessert und vermehrt. Das wird eine neue Lebensform sein, die den Menschen überragt.“

5. Schaut in die Sterne

Trotz aller Warnungen und düsterer Zukunftsszenarien war es Hawking wichtig, positiv zu denken: „In Bezug auf die Spezies Mensch bin ich ein ungeheurer Optimist.“ Vielleicht eine seiner wichtigsten Botschaften an die Menschheit:

„Versucht, den Dingen, die ihr seht, einen Sinn zu geben, und hinterfragt, aus was sich das Universum zusammensetzt. So schwer das Leben manchmal auch erscheinen mag, es gibt immer etwas zu tun und darin gut zu sein. Es ist wichtig, dass ihr einfach nie aufgebt. Denkt daran, in die Sterne zu sehen – und nicht auf eure Füße.“

 

Stephen Hawkings letzte Botschaft:

Die Universität Cambridge hat kurz nach dem Tod von Stephen Hawking ein Video veröffentlicht. Darin richtet sich der Astrophysiker mit  einer Rede an die Welt: „Seid neugierig. Und wie schwierig das Leben auch zu scheinen mag, es gibt immer etwas, was du machen kannst.“

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(2) Kommentare

  1. Ein großes Licht ist von uns gegangen. Ich bin sehr traurig, aber gleichzeitig auch dankbar, für das Vorbild was Du uns noch lange sein kannst!
    Liebe und Dankbarkeit für Dich und alles Gute!

  2. Ja, eine großartige Persönlichkeit ist von uns, besser noch vor uns gegangen. Dazu ein Auszug eines Irischen Segengebetes: Nimm den Ratschluss deiner Jahre mit Freundlichkeit an und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn sie endet. Pflege die Kräfte deines Gemüts, damit es dich schützen kann, wenn Unglück dich trifft, aber überfordere dich nicht durch Wunschträume. Viele Ängste entstehen durch Enttäuschung und Verlorenheit. Erwarte eine heilsame Selbstbeherrschung von dir. Im übrigen aber sei freundlich und sanft zu dir selbst. Lebe in Frieden mit Gott, wie du ihn jetzt für dich begreifst. Und was auch immer deine Mühen und Träume sind in den lärmenden Verwirrungen des Lebens – halte Frieden mit deiner eigenen Seele. Mit all ihrem Trug ihrer Plackerei und ihren zerronnenen Träumen – die Welt ist immer noch schön.
    (aus dem Jahre 1692)

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