Dieser Supermarkt baut selbst Gemüse an

Supermarkt baut Essen selbst an
Screenshot Infarm Berlin

„Von hier für hier“ steht draußen am Supermarkt geschrieben. Ein Berliner Groß-Supermarkt baut selbst Gemüse an und gibt damit dem Begriff „regionales Essen“ eine neue Dimension.

Worum geht’s? In einer Berliner Filiale des Handelsriesen Metro gibt es seit Kurzem eine „Instore-Farm“. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein Kräutergarten im Supermarkt – laut Aussage des Start-ups Infarm, welches hinter dem Projekt steht, das erste seiner Art in Europa. Unter künstlichem Licht wachsen dort 365 Tage im Jahr Basilikum, Kopfsalat und andere Grünpflanzen.

Im Video schwärmen die Macher von den Vorzügen des Indoor-Kräutergartens: Weniger Wasserverbrauch, Wegfall der Lieferwege, kein Einsatz von Pestiziden, keine unnötige Verpackung, die Kunden sehen, woher ihr Essen kommt – und besser schmecken soll es auch noch.

Das Start-up Infarm will mit seinen vertikalen Gärten („vertical farming“) Landwirtschaft in die Stadt und direkt an den Verkaufsort bringen. Indem Supermärkte Nahrungsmittel selbst anbauen statt sie über hunderte Kilometer zu transportieren, liegen sie voll im Trend:

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(5) Kommentare

  1. Was für ein Unsinn! Metro bekommt Pflanzen und verkauft sie weiter. Ob sie das nun in einem speziell beleuchteten Glaskasten tun oder wie bisher auf großen Paletten, macht wohl keinen Unterschied.
    Metro ist ein Großhändler, das ist kein kleiner Supermarkt! Die romantische Vorstellung, da würde jetzt jemand abgestellt, der aus kleinen Samen ganz ökologisch nach Bio-Vorschrift gesunde Salatpflänzchen zieht, könnt ihr mal gleich vergessen 😉 500 Pflanzen rein, 500 Pflanzen raus!

  2. laut Infarm sind die Vorteile:
    + keine Pestizide
    + keine Transportwege und -verpackung
    + weniger Wasserverbrauch

    das ist echt gut, nur Frage ich mich wo die Nachteile sind? Warum wird darüber nicht kritisch berichtet? Soweit ich weiß gibts nämlich auch noch die Schattenseite:
    – sehr hoher Energieverbrauch
    – hoher Kunstdüngereinsatz

    Ist ein nettes Projekt, aber da geht noch mehr wie zB aquaponic farming.
    Und „vertical gardening“ okay, aber warum nicht das natürliche Sonnenlicht mit ins Konzept integrieren? Das muss doch möglich sein!

  3. Sehe ich auch so. Die Strom-Problematik könnte man zumindest mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien etwas bremsen. Vorhandenes Tageslicht zu nutzen einfach noch naheliegender!

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