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Margarine ohne Palmöl

Margarine ohne Palmöl? Die meisten Konsumenten wissen nicht einmal, dass in Margarine oft Palmfett steckt und was es damit auf sich hat. Wir erklären es dir und stellen dir in dieser Liste palmölfreie Margarine vor.

Margarine ist ein rein pflanzliches Fett, anders als Butter, die aus tierischer Milch gemacht wird. Pflanzliche Fette gelten als gesünder und umweltschonender – doch ist das wirklich so?

Nicht immer, wie wir im Text nach der Liste genauer erklären. Daher haben wir dir hier eine Liste mit palmölfreier Margarine zusammengestellt:

Bestenliste: Margarine ohne Palmöl

So entstehen die Utopia-Bestenlisten im Produktguide ›

Margarine ohne Palmöl – unsere Kriterien

Margarine ohne Palmöl, die in dieser Liste ist erfüllt alle Kriterien:

  • Die Margarine enthält kein Palmöl und kein Palmfett
  • Die Margarine ist rein pflanzlich, also vegan

Margarine ohne Palmöl – warum überhaupt?

Viele Menschen schmieren sich lieber vegane Margarine (auch vegane Butter genannt) auf’s Brot, weil sie auf tierische Produkte verzichten wollen, und Butter wird nun mal aus Milch gemacht. Zwei Gründe sprechen dafür:

  • Ethische Gründe: Die Milchproduktion geschieht meist in industrieller Massentierhaltung, die mit viel Tierleid verbunden ist.
  • Ökologische Gründe: Pflanzliche Margarine ist tatsächlich umweltfreundlicher. Je nach Schätzung zieht die Produktion eines Kilos Margarine gut ein Kilogramm CO2-Emissionen nach sich; ein Kilogramm Butter aber fast 25 Kilo CO2.

Aber: Die meiste Margarine enthält Palmöl oder Palmfett. Das hat zwei Nachteile:

Butter oder Margarine – was ist gesundheitlich besser?

Die Frage, ob Butter oder pflanzliche Margarine gesünder ist, lässt sich gar nicht so leicht beantworten.

  • Cholesteringehalt: Am häufigsten wird der hohe Cholesteringehalt in Butter kritisiert, der erhöht das Risiko für Herz- und Kreislaufbeschwerden. Wobei das Bundeszentrum für Ernährung angibt, dass der Körper überflüssige Cholesterin entgegenwirken würde, in dem es weniger eigenes produziert. In Margarine (oder veganer Butter) ist der Cholesteringehalt geringer, dafür jedoch eine hohe Menge an ungesunden Trans-Fettsäuren.
  • Butter enthält mehr gesättigte Fettsäuren, Margarine mehr ungesättigte Fettsäuren. Denen wird nachgesagt, dass Herz-Kreislauf-System stärken würden.

Butter oder Margarine – die CO2-Bilanz

Für ein Kilogramm Butter werden 25 Kilogramm Kohlendioxid ausgestoßen. Nur für 250 Gramm Butter braucht es fünf Liter Milch. Für pflanzliche Margarine/vegane Butter werden stattdessen nur 0,7 Kilogramm Kohlendioxid ausgestoßen.

Palmöl & Margarine – was tun?

Butter ist schlecht, die meiste Margarine auch – was also konsumieren? Seien wir ehrlich: Viele treffen diese Entscheidung nach dem Geschmack. Aber wir raten dir, einfach mal Alternativen auszuprobieren:

  • Margarine ohne Palmöl: Wer auf den Urwaldkiller in Margarine verzichten will, greift zu palmölfreier Margarine. Das ist nicht leicht, denn nur wenige Margarine-Marken kommen ohne Palmfett aus – eben die oben genannten. Schreib uns, wenn dir noch weitere Marken bekannt sind.
  • Bio-Margarine: In Bio-Margarine steckt auch Palmfett. Auch das ist problematisch – aber schon besser als konventionelles Palmöl. Mehr dazu liest du im Beitrag Bio-Palmöl: zertifizierte Zerstörung oder echte Alternative?
  • Gar keine Margarine: Ein Pflanzenaufstrich braucht oft gar keine vegane Butter oder Margarine darunter. Lies dazu auch: Aufstriche aus nur 2 Zutaten selber machen.

Du willst auch bei anderen Produkten Palmöl vermeiden? Hier einige Tipps: