Die besten Shops für Möbel & Wohnen

Holz aus Raubbau, ausdünstende Schadstoffe, Müllberge – wer in Billig-Möbelhäusern kauft, tut sich und der Umwelt meist nichts Gutes. Öko-Möbel sind zwar teurer, aber dafür haben auch kommende Generationen noch Spaß daran. In dieser Bestenliste zeigen wir dir nachhaltige Möbelhäuser, die langlebige, ökologische Möbel anbieten.

Bestenliste: Die besten Shops für Möbel & Wohnen

  • Naturmöbel-Manufaktur Logo

    5,0

    von 43 Bewertungen

  • Die Möbelschmiede Logo

    4,9

    von 37 Bewertungen

  • Logo Grüne Erde

    4,7

    von 25 Bewertungen

  • memolife Logo
    Platz 4

    memolife

    4,9

    von 16 Bewertungen

  • Avocado Store Logo

    4,2

    von 47 Bewertungen

  • Naturehome Logo
    Platz 6

    Naturehome

    5,0

    von 7 Bewertungen

  • 4betterdays Logo

    4,6

    von 7 Bewertungen

  • allnatura Logo
    Platz 8

    allnatura

    3,2

    von 14 Bewertungen

  • Waschbär Logo
    Platz 9

    Waschbär

    2,6

    von 31 Bewertungen

  • annex Logo
    Platz 10

    Annex

    5,0

    von 2 Bewertungen

  • GEA Logo
    Platz 11

    GEA

    5,0

    von 2 Bewertungen

  • Team7 Logo
    Platz 12

    Team7

    5,0

    von 2 Bewertungen

  • Werkhaus Logo
    Platz 13

    Werkhaus

    5,0

    von 2 Bewertungen

  • Stocubo Logo
    Platz 14

    Stocubo

    5,0

    von 1 Bewertung

  • ekomia Logo
    Platz 15

    ekomia

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Green Living Logo
    Platz 16

    Green Living

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Löwe Naturmöbel Logo
    Platz 17

    Löwe

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Platz 18

    Minuuk

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Room in a Box Logo

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Platz 20

    Studio TR

    0,0

    von 0 Bewertungen

  • Trend Möbel Logo
    Platz 21

    Trend

    0,0

    von 0 Bewertungen

So entstehen die Utopia-Bestenlisten im Produktguide ›

Im Gegensatz zu Ikea & Co. verwenden nachhaltige Hersteller und Händler fast ausschließlich Massiv-Holz. Sie verzichten weitgehend auf zusammengeleimtes Sperrholz, giftige Lacke und Kunststoffe. Die Hölzer stammen nicht aus illegaler Urwaldrodung, sondern aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Die meist handwerklich in Deutschland hergestellten „Bio-Möbel“ sind lange haltbar und damit besser für unsere Gesundheit und die Umwelt als jedes Billy-Regal.

Kriterien für nachhaltige Möbelhäuser

  • Das Sortiment von Öko-Möbelhäusern: besteht aus nachhaltigen Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Accessoires. D.h. es handelt sich um Produkte, die durch ihre Eigenschaften helfen, unseren ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten. Das sind größtenteils Artikel aus natürlichen Rohstoffen, die verantwortungsvoll gewonnen und verarbeitet werden, aber auch Produkte, die aus recycelten Materialen bestehen, recycelbar oder biologisch abbaubar, mit kleinem Energie- und Wasseraufwand hergestellt, besonders langlebig und/oder energieeffizient sind.
  • Die Materialien für Öko-Möbel: Die Möbel sind größtenteils aus Massivholz gefertigt. Das Holz dafür stammt fast ausschließlich aus Deutschland und Europa und trägt das FSC- oder PEFC-Siegel. Die Holzoberflächen sind nur mit natürlichen Ölen und Wachsen behandelt. Die Leime, Kleber etc. sind schadstofffrei. Polster und Textilien bestehen überwiegend aus natürlichen Materialien wie Baumwolle, Wolle oder Hanf und stammen zumindest teilweise aus kontrolliert biologischem Anbau (k.b.A.) bzw. kontrolliert biologischer Tierhaltung (k.b.T.). Leder ist chromfrei gegerbt.
  • Die Produktion von Öko-Möbeln: findet unter fairen Arbeitsbedingungen überwiegend in Deutschland oder in Europa statt. Zulieferer werden regelmäßig kontrolliert.
  • Der Standort der nachhaltigen Möbelhäuser: Der Firmensitz und das Versandzentrum befindet sich in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. So bleiben die Transportwege möglichst kurz.
  • Der Vertriebsweg der Öko-Möbelhäuser: Sowohl Ladengeschäfte mit mehreren Filialen als auch Versandunternehmen und Onlineshops, sowohl Hersteller als auch Händler finden Beachtung.

Nachhaltigere Möbel von kleineren Anbietern

Neben den oben genannten Möbelhäusern, die in der Regel eine große Palette nachhaltiger Möbel anbieten, gibt es natürlich auch kleinere Anbieter, die wir aber verständlicherweise nicht alle listen können.

Hier einige spannende Beispiele:

  • Ferdinand stellt, ausschließlich regional, Designmöbel her, aus einer persönlichen Leidenschaft auch dezente Auto-Upcycling-Möbel. Gegründet hat es Magnus Berns, Produktdesigner der Ecosign/ Akademie für Gestaltung im Bereich Nachhaltigkeit. www.magnusberns.com
  • Kiezbett bietet Massivholzbetten, bei denen das Kiefernholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern am Stadtrand Berlins stammt. Zugeschnitten wird das Holz in einem lokalen Sägewerk, gebaut in einer Inklusionswerkstatt, geliefert wird per Lastenrad. www.kiezbett.com
  • Verschnitt stellt Lampen, Hocker und andere Einrichtungsgegenstände aus Sägewerk-Resten her, die Designs heben sogar die vermeidlichen „Fehler“ im Holz hervor. Das Holz stammt aus einem Sägewerk in Osterburg. www.verschnitt.com

Darum lohnt sich der Einkauf im nachhaltigen Möbelhaus

Der Konsum an Möbeln in den westlichen Ländern wächst – nicht zuletzt dank Ikea & Co. – alle zehn Jahre um etwa 150 Prozent. Anstatt auf Qualität und Langlebigkeit setzen wir auf billige Preise – und werfen die Billig-Möbel beim nächsten Umzug weg. Das vergrößert nicht nur die Müllberge, sondern verschwendet auch wertvolle Ressourcen.

Nachhaltigkeit bei Möbeln bedeutet in erster Linie Langlebigkeit. Spanplatten und Sperrholz sind aber nicht langlebig. Darum verwenden nachhaltige Möbelhersteller Massivholz, das möglischst aus nachhaltiger Fortwirtschaft aus Mitteleuropa stammt.

Diese Hölzer tragen häufig das FSC- oder PEFC-Siegel. Doch auch das ist keine Garantie: Das PEFC-Siegel ist gewissermaßen eine Selbst-Zertifizierung von Forstwirten und erlaubt beispielweise Pestizid-Einsatz in den Wäldern. Das ursprünglich vor allem für Tropenholz verwendete FSC-Siegel ist zwar strenger, aber auch nicht ohne Schwächen: NGOs kritisieren die Zertifizierungs-Praktiken des FSC, insbesondere für Plantagen in Regenwald-Gebieten und anderen eigentlich schützenswerten Wäldern, z.B. in Schweden oder Russland. ÖkoControl ist ein Zusammenschluss ökologisch engagierter Möbelhändler. Er vergibt das recht strenge ÖkoControl-Siegel und listet auf seiner Website Fachhändler ökologischer Möbel.

Wir empfehlen trotz allem, auf Zertifizierungen zu achten, aber kritisch zu bleiben und nachzufragen. Grundsätzlich gilt: Kaufe lieber Holz aus heimischen Wäldern als Tropenholz, auch wenn dieses zertifiziert ist. Holz aus Deutschland stammt, auch ohne Zertifizierung, mit größerer Wahrscheinlichkeit aus nachhaltigen Forsten als aus anderen europäischen Ländern; Holz aus Mittel- und Südeuropa ist „sicherer“ als aus Osteuropa.

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