Bundestagswahl: Das sagen die Parteien zu den wichtigsten Umweltthemen

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Am 24. September ist Bundestagswahl – viele sind noch unentschlossen, welcher Partei sie ihre Stimme geben sollen. Der Wahlkompass von Greenpeace könnte bei der Entscheidung helfen: Er zeigt, was die Parteien zu den dringendsten Umweltproblemen zu sagen haben.

Was haben CDU, SPD, die Grünen und Co. zum Schutz unseres Planeten vor? Greenpeace hat bei den Parteien nachgefragt und aus ihren Antworten einen Wahlkompass erstellt. Damit gibt Greenpeace einen Überblick über die Umweltpolitik der einzelnen Parteien – auch weil Umweltschutz ein Thema ist, das im Wahlkampf gerne mal untergeht.

Für den Wahlkompass hat Greenpeace den wichtigsten Parteien der Bundestagswahl Fragen zu umweltpolitischen Problemen gestellt. Die Organisation hat dabei alle Parteien befragt, die Umfragen zufolge über die Fünf-Prozent-Hürde kommen werden, also CDU, SPD, Die Linke, B‘90/Grüne, FDP und AfD.

Diese Fragen bekamen die Parteien

Die Fragen drehen sich um die Themen Klimaschutz und Umweltpolitik, Landwirtschaft, Meeresschutz, Verkehr und saubere Luft, Europa, Globalisierung, Frieden. Mit dabei sind beispielsweise Fragen wie:

Die Antworten der Parteien auf diese und weitere Fragen sind teils aufschlussreich. Greenpeace lässt dabei die Antworten für sich stehen, ohne eine eigene Wahl-Empfehlung zu geben.

Orientierungshilfe für die Bundestagswahl

Für jede Frage gibt es im Wahlkompass eine eigene Seite. Greenpeace listet jeweils die Antworten aller sechs Parteien untereinander auf – so lassen sich die Positionen der Bundestagsparteien leicht miteinander vergleichen.

Was auffällt, aber nicht wirklich überrascht: Oft formulieren die Parteien ihre Antworten ziemlich vage und mehrdeutig, anstatt konkrete Aussagen zu machen. Trotzdem vermittelt der Wahlkompass einen guten Eindruck davon, wie CDU, SPD und Co. zu den wichtigsten Umweltthemen stehen.

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(2) Kommentare

  1. Mir scheint, dass potentielle Wähler der afd solche Seiten gar nicht lesen geschweige sich mit der Nichtbeantwortung der Fragen von Greenpeace beschäftigen. Alleine diese „Nichtaussage“ müsste jeden denkenden Menschen davon abbringen, solch eine Partei zu wählen.

  2. Schade finde ich , dass nur etablierte Parteien zu Wort kommen, bzw. Parteien, die uns „drohen“ könnten…die ÖDP z.B. hat zwar die 5%-Hürde noch nicht genommen, ist aber eine echte Umweltpartei, kommunalpolitisch erfolgreich, tritt in 13 Bundesländern an und ist von den Kleinparteien eine der Größten!!! Aber alle Verbände, Vereine, die auch mit der ÖDP lokal vernetzt sind und lokal zusammenarbeiten (z.B. BUND Naturschutz, BN…) tun so, als würde es diese Partei nicht geben! Dabei ist sie so alt wie die Grünen, verzichtet komplett auf Parteispenden und könnte durchaus frischen positiven Wind in die Parteienlandschaft bringen. Für Protestwähler, die ökologisch drauf sind, politikverdrossen sind und trotzdem wählen wollen, eine gute Lösung. Eine Partei, die Umweltschutz zu allen Parteiprogrammpunkten übergeordnet in sich trägt und mithelfen könnte ökologische Ziele mit durchzusetzen!
    https://www.oedp.de/programm/bundesprogramm/
    Der Unterschied zu den Grünen liegt v.a. in der familienpolitischen Ausrichtung, aber auch in außenpolitischen Orientierungen.

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