Greta in Hamburg: Das ist ihre Botschaft für Deutschland

Screenshot: Instagram/@gretathunberg

Es ist das erste Mal, dass Greta Thunberg an einer deutschen „Fridays for Future“-Demo teilnimmt: Gemeinsam mit Tausenden Schülern demonstriert sie heute in Hamburg für eine bessere Klimapolitik – und sieht Deutschland dabei als Vorreiter.  

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsre Zukunft klaut“, rufen Tausende Schüler am heutigen Freitag in Hamburg. Sie demonstrieren unter dem Motto #FridaysForFuture für mehr Klimaschutz.

Hier könnt ihr euch Greta in Hamburg im Video ansehen:

Greta Thunberg: „Was in Deutschland passiert, stimmt mich hoffnungsvoll“

Mittendrin ist die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg. Sie ist die Initiatorin der Schulstreiks für das Klima – die auch kritisiert werden. Greta ist begeistert davon, dass besonders in Deutschland regelmäßig so viele junge Menschen fürs Klima auf die Straße gehen.

„Was in Deutschland passiert ist, stimmt mich unglaublich hoffnungsvoll. Und die deutschen Schulstreikenden haben bereits Geschichte geschrieben“, erklärt die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg der Deutschen Presseagentur (dpa) vor der Demonstration am heutigen Freitag in Hamburg. „Deshalb ist es eine große Ehre für mich, an ihrer Seite zu stehen.“

Jeden Freitag gehen Tausende Schüler demonstrieren

Es ist Gretas erste Klima-Demonstration in Deutschland. Seit die damals 15-jährige Schwedin ihren Schulstreik im August 2018 vor dem Reichstag in Stockholm begann, ist einiges passiert: Mittlerweile demonstrieren Schüler und Studierende in aller Welt nach ihrem Vorbild.

Die junge Klimaaktivistin hat im Moment Ferien, und könne deshalb durch Europa reisen. Sie besuche Brüssel, Paris, Antwerpen und eben Hamburg, um an den lokalen Schulstreiks teilzunehmen, erklärt sie der dpa.

Gretas Botschaft an Deutschland

Dabei sieht Greta Deutschland als eines der wichtigsten Länder im Kampf gegen den Klimawandel. „Ja, Deutschland ist ein Hauptakteur. Das, was Deutschland tut, hat enormen Einfluss auf die gesamte Welt. Deshalb denke ich, ihr solltet das als eine großartige Gelegenheit betrachten“, sagte sie.

Ihrer Meinung nach müssten Länder genauso wie Unternehmen und Privatpersonen endlich damit anfangen, die Klimakrise als Krise zu behandeln, sagte Thunberg. „Viele Leute wissen, dass etwas falsch läuft mit dem Klima – aber sehr wenige realisieren die gesamten Konsequenzen der Klimakrise.“

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(2) Kommentare

  1. Greta hat unsere volle Unterstützung. Sie macht Ihre/Nein „unsere“ Sache großartig !
    Kinder an die Macht, wenn die Erwachsenen weiter an ihrem Ast sägen auf dem sie sitzen, müssen Kinder diese „Weltkrise“, die uns in Zukunft erwartet, in die Hand nehmen.
    Was aber hat dieser mops-ähnliche Herr Meiser mit seinen Aktien dazwischen zu tun ?
    Sind seine „Reichmacher-Aktien“ nicht sogar letzten Endes Teil unserer Klimakrise ?
    Investment in fossile Brennstoffe, Waffen, Atomkraft, Autokonzerne die Giftschleudern bauen, Nahrungsmittelspekulanten………!

  2. Klima kaputt gemacht, Menschen krank gemacht – darum geht’s. Wie müsste eine Strategie aussehen, die dies ändern könnte? Das Klima ruinieren und die Menschen krank machen, ist die Entscheidung derjenigen, die das Privateigentum an den Produktionsmitteln besitzen. Sie produzieren was ihnen Profit bringt, in aller verheerenden Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Planeten Erde und gegenüber uns. Für sie die Millionen, für uns millionenfach die Krankheit. Der Staat, weit davon entfernt uns zu schützen, gibt das Schmiermittel dazu z.B. durch die sog. Grenzwerte der ärztlichen Gutachter. Wir würden gern saubere Luft atmen, aber der Profit geht vor und kaputte Lungen können ja schließlich ausgetauscht werden (so hilft die Medizin dem Profit). Also welche Strategie? „Kampf für den Klimaschutz“? Das ist Ablenkung und neben der Sache liegend. Richtig so: Ausgangspunkt, Schubkraft und Motor der Bewegung ist die Krankheit der Vielen. Angriffspunkt: die krankmachenden Verhältnisse und wer dafür verantwortlich ist. Methode: Aus der Krankheit eine Waffe machen. Wie genau? Man lese nach beim ebenso legendären wie hochaktuellen Sozialistischen Patientenkollektiv/Patientenfront (seine Erfahrungen, seine Theorie und Praxis, insbesondere auch seine Unterstützung durch Jean-Paul Sartre). Und, ganz wichtig: Autismus! So viel wie nur möglich! Also unbeeindruckt bleiben von Kritik, von Anfeindungen, von Pessimismus, von lächerlich gemacht werden, von Vereinnahmungsversuchen …

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