Bauernjasmin pflanzen, schneiden und vermehren: So geht’s

Foto: CC0 / Pixabay / webentwicklerin

Der Bauernjasmin ist eine bienenfreundliche Pflanze, die auf verschiedenen Böden wächst. Wie du sie pflanzt und pflegst, erfährst du in unserem Ratgeber.

Bauernjasmin ist eine Pflanze aus der Familie der Hortensiengewächse und auch unter den Namen Pfeifenstrauch, Falscher Jasmin oder Duftjasmin bekannt. Sie ist vor allem in Südeuropa verbreitet, bis hin zum Kaukasus. Die Sträucher sind aufgrund ihrer üppigen weißen Blütenpracht beliebt, welche sich ab Mai zeigt. Der Duft, den die Blüten ausstrahlen, erinnert übrigens an Jasmin – daher auch der Name Falscher Jasmin.

Tipp: Bienen lieben den Bauernjasmin wegen seines Nektars. Um etwas Gutes für sie zu tun, solltest du aber unbedingt auf eine Sorte mit ungefüllten Blüten zurückgreifen. 

Bauernjasmin pflanzen: Standort und Vorgehen

Wenn du dich auf die Suche nach einem passenden Fleckchen für deinen Bauernjasmin begibst, solltest du nach sonnigen Orten in deinem Garten Ausschau halten. In der Sonne bildet die Pflanze nämlich die meisten Blüten aus. Wenn du nur halbschattige Orte zur Verfügung hast, ist das aber auch in Ordnung.

Was den Boden angeht, ist der Bauernjasmin recht anpassungsfähig. Das Substrat sollte aber nicht allzu trocken und gut durchlässig sowie nährstoffreich sein.

Am besten pflanzt du Bauernjasmin im Frühjahr oder Herbst. Und so geht’s:

  1. Bevor du das Pflanzloch aushebst, stellst du die Pflanze mitsamt Topf in einen Eimer Wasser, sodass sie sich vollsaugen kann.
  2. Grabe ein Loch aus, das etwa doppelt so groß ist wie der Topfballen der Pflanze. Die ausgehobene Erde kannst du noch mit etwas Humus oder Kompost anreichern. Ist sie sehr fest und undurchlässig, solltest du außerdem noch etwas Sand untermischen.
  3. Setze die Pflanze dann mittig in das Pflanzloch und fülle es mit der ausgehobenen Erde.
  4. Drücke die Erde gut an und gieße die Pflanze an.
  5. Wenn du möchtest, kannst du außerdem noch eine Schicht Mulch auf der Erde um die Pflanze herum verteilen. Mehr dazu hier: Mulchen: Material, Tipps und mögliche Risiken.

Bauernjasmin pflegen, schneiden und vermehren: Das musst du beachten

Insekten mögen den Bauernjasmin.
Insekten mögen den Bauernjasmin.
(Foto: CC0 / Pixabay / Eukalyptus)

Wenn du deinen Bauernjasmin richtig pflegst, wird er im Sommer mit reichlich Blüten begeistern. Beachte dafür einfach die folgenden Tipps:

  • Gieße den jungen Bauernjasmin regelmäßig. Austrocknen sollte er nicht, Staunässe solltest du aber auch nicht riskieren. Ältere Pflanzen musst du nur noch seltener gießen, zum Beispiel, wenn längere Trockenzeiten herrschen.
  • Düngen kannst du den Strauch im Frühjahr mit Kompost. Aber auch andere organische Dünger wie selbstgemachte Brennnesseljauche oder Humus sind empfehlenswert. 
  • Der Pfeifenstrauch wächst schnell und üppig – wenn du möchtest, kannst du ihn nach der Blüte zurückschneiden. Alle zwei bis drei Jahre solltest du etwa zwei Drittel der älteren Triebe über dem Boden kappen. Kranke und kaputte Zweige entfernst du ebenfalls. 
  • Bauernjasmin wird manchmal von Blattläusen heimgesucht. Diese zeigen sich vornehmlich im Frühjahr. Lies dazu auch: Blattläuse bekämpfen: Hilfreiche Hausmittel.
  • Den Bauernjasmin kannst du vermehren, indem du Stecklinge ziehst. Dafür schneidest du im Spätsommer einfach etwa 10 bis 15 Zentimeter lange Triebe ab. Achte dabei darauf, dass du die Schere unter einem Blattknoten ansetzt. Entferne dann die unteren Blätter und stecke den Steckling mit der Schnittfläche nach unten in Töpfchen mit Anzuchterde. Am besten stellst du sie in ein kleines Zimmergewächshaus oder unter eine Glasglocke – so bleibt die Luftfeuchtigkeit konstant hoch. 

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